Tromsø – selber

Ups, die Stadt selber geht fast unter vor lauter Highlights.

Aber erstmal: Wo ist sie. Deutlich über dem Polarkreis im höchsten Norden Norwegens

Der erste Eindruck von Nordnorwegen war ja auch schon sehr sehr atemberaubend:

Mein erster Eindruck der Stadt war durchs stylische Hotelzimmerfenster

Eines der Wahrzeichen ist die Eismeerkathedrale.

Und die hohe Brücke, da müssen Kreuzfahrtschiffe unten durch passen, deswegen die Höhe.

Der Hausberg mit Seilbahn, der kommt dann das nächste Mal dran.

Auch Nachts sehenswert

Das helle da oben sind sehr tiefhängende ßWolken, keine Nordlichter.

Und das sind lustige Häuschen, da könnt ich mir schon ein rotes als Ferienhäuschen oder zur Workcation vorstellen.

(Die sind übrigens alle nebeneinander)

Tromsø – in der Luft

Also wenn man ehrlich ist.. und das bin ich ja fast immer… dann ging es bei dem ganzen Trip ja nur um eines.

NORDLICHT

Aber von vorne.

Kaum angekommen am Mittwoch nachmittag ging es zum ersten Mal mit einem Guide in die Dunkelheit, auf der Suche nach Polarlichtern.

Ich mach es kurz. 1,5 h in den Süden brachte zwar eine Wolkenlücke, aber mehr auch nicht.

Also Donnerstag mit einem anderen Guide in die andere Richtung.

Wir fuhren 1 h durch den Regen und plötzlich hielt der Bus, der Guide sprang raus und sagte. Auf gehts, raus mit euch, Nordlichter.

Und dann 2 h lang ein Hammer Schauspiel am ganzen Himmel.

Wir hatten einen perfekten Standort nur mit ein paar Häusern und einen freien Blick in alle Himmelsrichtungen. Und den brauchten wir auch.

Aber jetzt geniesst… 2h Nordlichter chronologisch.

Von 19:19 bis 21:17

Und dann wurde es bewölkt und ich war fast froh. Anstrengend so zwei Stunden pure Begeisterung.

All diese Fotos sind mit rd. 3-8 sec Belichtungszeit erstellt worden. So entsteht die Farbe.

Mit dem blossen Auge ist es auch faszinierend, aber halt nicht bunt.

Tromsø – an Land 2

An Tag 2 ging es zum Wappentier Tromsoes.

Achtung Cuteness Overload… Ich warne eindrücklich vor dem Lesen dieses Artikels.

Ein kleiner Vorgeschmack. Ja genau es ging zu den Rentieren.

Bisserl unnützes Wissen rund um Rentiere:

Die Jungs verlieren Anfang Dezember ihre Geweihe, so dass nur die Mädels jetzt noch Geweihe tragen. Und sie sind relativ klein, gehen mir grad so bis zur Hüfte.

Die Höhe reicht genau, um einen in den Hintern zu stupsen, wenn man auch mal aus dem Eimer essen will.

Und die haben sehr Hunger.. Oder vielleicht gönnen sie sich gegenseitig einfach nichts.

Und es sind viele, in dieser Herde 300 Tiere.

In einer echt hübschen Umgebung.

So jetzt zur Wahl Eures Lieblingsrentiers.

A) weisse Füsse, farblich sonst sehr gemischt.
B) weiss mit Sommersprossen
C) D) oder E) mit den hübschen Schnauzen
F) mit dem imposanten Geweih

G) mit den Glubschaugen
H) die neugierige weisse
I) mit dem weichen kuschligen Fell
J) das Model, das sich langsam in alle Richtungen gedreht hat, damit ich den perfekten Winkel erwischen konnte.

Tromsø – an Land 1

Am ersten ganzen Tag gings eine dreiviertel Stunde mit dem Bus durch das Winterwonderland im nächsten Fjordarm.

Berge, Täler, Fjorde… wunderschön

Aber eigentlich war das nur der Weg zu den Huskies

Man wurde sehr sehr schick eingekleidet… damit der Hund beliebig sabbern kann.

Da wohnen die Jungs. Die Mädels haben ein eigenes Areal.

So die Schlitten werden zusammengestellt. Wer darf mitlaufen?

Hier die Kandidaten.

Kandiat 1 in braunweiss mit den spitzen Ohren

Kandiat 2.. ne der ist heute nicht im Dienst.

Kandidat 3: Sandfarben mit Schlappohren

Kandidat 4, ne der hängt am Handy.

Gewonnen hat: Schlappi. Mit Söckchen einsatzbereit.

Das war mein Gespann. Zur Halbzeit, deswegen schon a bissle ausser Atem.

So jetzt wird getauscht und ich sitze gemütlich. Naja fast gemütlich.

Ja die Hunde reagieren auf italienische Ansagen. Nicht..

Toller Ausblick.

Bin sehr stolz auf meine Ausweiskarte.

Tromsø – zu Wasser

Naja und a bisserl Luft ist auch dabei.

Tag 3 – eine Bootsfahrt.

Die Wolken hingen in den Bergen bei der Abfahrt in Tromsö

Es war Wildlife versprochen. Gut Kormorane gehören inzwischen zu jedem Gewässer. Aber zum Anfang ganz nett.

Das Wasser sieht irgendwie kalt aus.

Jetzt lustige grüne Eiderenten. Eine ganze Menge, die wie an der Schnur gezogen quer über den Fjord schwammen.

Sorry Jungs und Mädels, wir müssen da durch

Hier wird Fisch getrocknet.

Leuchtturm, die Grösse reicht im Fjord.

Bisserl Kunst „Four Trees on a hill“

Plötzlich grosses Geschrei der Guides…

„Finally.. The Eagle“

Und da war er

Majestätisch zieht er seine Kreise, taucht ins Wasser und holt einen Fisch raus. Mit dem er in den Wald abhaut.

Was für ein Erlebnis. Wahnsinn!

Weiter gehts an der wirklich sensationell schönen Norwegischen Landschaft entlang.

Hübsche kleine Wellchen

In einem Fjord war noch ordentlich Eis

Dann wieder anhalten, kleine Angeln ins Wasser halten, Kabeljau aus dem Wasser holen und fertig ist die Fischsuppe. Sehr lecker!

Weiter gehts… ne Schiff hält.. Aussage war: Wenn das Schiff hält, raus an Deck, dann haben wir was gesehen.

Also… weg mit dem Suppenteller…

Ah der nächste Adler sucht nach Mittagessen.

Gefangen! Hey Familie… Essen gibts

Wirklich faszinierend diese Tiere.

Zurück nach Tromsoe