Agenda zum Symposium in Poing

Wir freuen uns Sie zum diesjährigen Meeting begrüssen zu können.

In der Folge geben wir einen Überblick über die Agenda und das Rahmenprogramm.

Begrüßung und persönliche Führung durch das Gelände

Unser freundlicher Damhirsch Hansi begrüsst die Symposiumsbesucher und begleitet sie zum Sitzungsort.

Er beantwortet auch ihre Fragen und kümmert sich um Ihr Wohlbefinden.

Im Konferenzbereich kümmern sich unsere Servicemitarbeiter um Sie. Sie sind leicht zu erkennen an ihrer leuchtend blauen Kleidung

Top1 Wassernutzung

Familie Nutria berichtet über die ausgezeichnete Wasserqualität zum Schwimmen bemängelt jedoch das steinige Ufer.

Herr Bär ergänzt, dass im hinteren Bereich seines Beckens die Belästigung durch Schaulustige von der Brücke immens ist und regt die Sperrung der Brücke an.

Frau Luchs berichtet, dass die neue Lage des Wassertopfs direkt am Zaun sogar ganz lustig ist, weil die Besucher immer „ui ist der süss“ zu ihr sagen und sie das sehr amüsiert.

Herr Elch wird darauf hingewiesen dass eine Mischnutzung der Wasserflächen untersagt ist und der kleine Bengel nicht immer beim Trinken im Tümpel stehen soll.

Mittagessen

Gemeinsames Mittagessen mit den Einheimischen.

Auf Wunsch wird am Tisch serviert

Top2 Probleme aus dem Luftraum

Es gibt einige Probleme im Luftraum, die diskutiert werden müssen.

Unbelehrbar der Falke der zum einen zu schnell fliegt für Fotografen und zum anderen den Showköder allzu ernsthaft erlegt

Die grossen weissen Flugtiere werden geduldet, es wird jedoch empfohlen die Geräusche zu reduzieren.

Dem Storch werden Fortschritte beim Landen attestiert, die Finanzierung weiterer Übungsstunden muss diskutiert werden.

Grosse Fortschritte macht das Tieffliegen des Uhus. Es wurde kein Kopf gestriffen.

Hauptthema erneut: Wie wird Cora die Weisskopfseeadlerdame ihre Angst vor grossen Objektiven los? Eine Hypersensibilisierung in der Stadt mit einer Fotografin wird diskutiert.

Top3 Prämierung des Tier des Jahres  

Zur Wahl stehen in den Kategorien:

Vierbeiner mit Hörnern oder Geweih

Vierbeiner mit Fell

Flugtier sitzend klein

Flugtier sitzend gross

Nachtrg: der Riesenseeadler rechts oben wurde aufgrund Bedrohung der Jury disqualifiziert

Flugtier fliegend (traditionell die grösste Gruppe)

Die Wahl wird auch dieses Jahr beaufsichtigt von

Den Sonderpreis für Poser bekommt der Rotrückenbussard

Sonderpreis für komplette Ruhe trotz zweier näherkommender Fotografinnen:

Zeit zur Entspannung 

Nehmen Sie an einem der Workshops zum Powernap teil. Unsere Instruktoren Luchs und Wolf freuen sich auf Ihre Teilnahme.

Wer lieber in der Gruppe ruhen möchte, kann sich unseren Damhirschsenioren anschliessen

Top 4 Update zu den Baumassnahmen

In der Sommerpause wird unsere Baustelle professionell überwacht.  

Verabschiedung

Unsere Türsteher begleiten Sie nach der Veranstaltung zum Ausgang. Übriges Essen wird freundlich aber bestimmt entgegengenommen und inkl. Tüte entsorgt

Ein Wiedereintritt ist nicht möglich und wird überwacht.

Bitte bezahlen Sie die Parkplatzgebühr beim Wächter

Wir wünschen eine gute Heimfahrt.

Oodi – Was zum Essen, zum Spielen und eine Überraschung

Das ganze Gebäude und die Institution Oodi in Helsinki ist wirklich wie ein Überraschungs-Ei.

Fangen wir mal von weitem an. Da ist das Ding in voller Länge.

Oodi heisst Ode und bedeutet eine Ode an das Wissen und die Demokratie.

Aber die eigentlich Kühnheit des Bauwerks sieht man da nicht

Die liegt aussen in den Schwüngen, die die Fasssade macht

Drei Kanten des Gebäudes sind grad und fast langweilig, sind aber halt auch „hinten“

Im gläsernen Teil spiegeln sich die umliegende Gebäude, das Parlament und die Musikhalle.

Jetzt gehen wir mal rein, weil innen stellt man fest, dass „Bibliothek“ tiefgestapelt ist.

Im Erdgeschoss ist ein Begegnungszentrum

Man kann Kaffeetrinken, was essen, Schachspielen…

Eine künstlerisch gestaltete Wendeltreppe führt in den 3. Stock

Das ist der Bücherteil, aber auch keine klassische Bibliothek

Auf der einen Seite geht es in den Kinderbereich, Kinder können spielen, lesen, in Sitzsäcken liegen.

In der anderen Ecke geht es über eine sehr schiefe Ebene an den höchsten Punkt des Gebäudes

Dazwischen kann man hören, lesen, es gibt ein Cafe

Und es gibt eine Dachterrasse

Finlandiahalle

Parlament und Musikhalle. Nein das ist kein Dreck, das ist eine Sonnenschutzbeschichtung wie in der Elphi.

Äh.. sorry.. Themaverfehlung

So jetzt gehts in den zweiten Stock, den fand ich am faszinierendsten.

Das soll ganz bewusst wie ein verwinkelter Dachboden aussehen.

Hier kann man sich einmieten. Vom schalldichten Einzelbüro über einen Rechner, über Nähmaschinen, 3 D Drucker, Plotter bis hin zu Computerspielen. Auch Werkzeug oder Musikinstrumente kann man ausleihen und mitnehmen und nach Gebrauch zurückbringen.

Und das wird auch wirklich genutzt, da sass jemand an einer Nähmaschine, es wurden irgendwelche Experimente gemacht, die schalldichten Kammern waren alle belegt.

Ich hab mal mit nem Kaffee vor dem Eingang angefangen, wirklich sehr entspannend.

Elchsichtung nicht garantiert.

So stands in der Ausschreibung der Wildlife Safari.

Unser Guide fuhr uns ca 50 km in den Südwesten auf eine stark bewaldete Halbinsel.

Ziel war die dortigen Wildtiere zu entdecken und beobachten.

Umd es ging gleich sehr gut los. Herr Weisswedelhirsch hoppelte vor uns über die Strasse.

Wenig später überraschten wir die Gattin beim Naschen am Farn.

Sie war nur ca 5 m vom Auto entfernt und kam neugierig näher.

Einzelne von uns waren schon total begeistert, ihr könnt euch vorstellen wer.

An einem superschönen plätzchen gabs erstmal typisch finnisches Abendessen

Pastete, Blaubeerkuchen, Beerensaft

Man versuchte sich am Feuermachen mit einem speziellen Tool

So aber jetzt auf gehts. Ziel: der Elch

Und ich sags gleich vorab. Es war dunkel, die Tiere waren weit weg, das sind maximal gecroppte Bilder. Nein das 100-500 Objektiv liegt zuhause. Ja die rauschen, ja die sind pixelig. Und ja man könnte da noch was machen in der Nachbearbeitung. Nehmt einfach das Erlebnis wahr.

Da isser, bzw es waren zwei.

Echt weit weg, aber deutlich zu erkennen. Ich war ja überrascht, dass die so ein dunkles Fell haben.

Und es lohnt sich immer sich auch mal umzudrehen

Da stand er und war von uns überrascht wie wir von ihm und guckte erstmal wer wir sind und was wir da tun. Aha eine Canon, eine Nikon und eine Fuji.. alles ganz normal. Kein Anlass zur Sorge.

Dann ess ich was und spazier meines Wegs dachte er sich wohl

Sonnenuntergang nerv nicht, niemand interessiert sich heute für dich.

Zwei Kurven weiter auf der nächsten Lichtung

Servus, du bist aber ein schöner… ne Moment.. ihr seid zu zweit.

Gehen hier Vater umd Sohn gemeinsam Essen?

Kleines harmloses Kräftemessen.

Das Gras steht hier irre hoch, so ein Elch hat eine Schulterhöhe von 1,5m.

Was da sonst noch alles unbeobachtet drinrumkreucht?

Man gucke rechts unten. Die vorwitzigen kleinen Öhrchen.

War das doch glatt ein Wolf der hier vorbeispaziert. Sogar unser Guide war hin und weg.

Walderdbeeren zur Beruhigung?

Sorry Frau Hirsch, wir haben jetzt schon aufregenderes gesehen.

Die Breifkastenansammlungen waren noch ein Foto wert.

Wir sind dann weitergefahren, es waren dann nochmal 5 Elche und an die 20 Hirsche auf einer Lichtung. wir einigten uns für die offizielle Zähling auf insgesamt 13 Elche und den Bonus Wolf, was den Guide und uns begeisterte. Das wäre keine normale Zahl an Elchsichtungen für einen Abend.

Ach schau, da sind nochmal 2 Elche, ach ne da hinten nochmal einer. Halt Moment. Das da hinten ist nicht nur einer.

Mama mit Kind. Ein krönender Abschluss!

Was für ein grandioses Erlebnis.

Da liegt ein grosser Stein, ach lass uns ne Kirche reinbauen

Oder seriöser (für die dies googeln wollen) Temppeliaukion Kirkko, die Felsenkirche von Helsinki.

Mitten in einem Wohngebiet liegt ein grosser Stein, bzw alles war hier mal ein grosser Stein bis man das ganze bebaut hat.

Ich bin einmal drumrumgelaufen, massiv und gross mit Blümchen und Bäumen.

Hier ist der Eingang. Beton, gebaut in den 60ern.

Als erstes fallen die Lamellen im Dach auf, durch die Sonnenlicht scheint. Manche Fotografinnen fallen hier schon in Verzückung.

Jetzt schauen wir uns das mal genauer an.

Das Dach ist oben aus Kupferbändern

Darunter dann die Lichtschicht, Fenster wäre zu profan.

Das ganze ist auf Steinen.

Und dann kommt unten der nackte Fels.

Eine aktive Kirche, die aufgrund der hervorragenden Akustik auch für Konzerte genutzt wird.

Der Sonneneinfall sorgt für grossartige Schatten.

Es gibt eine Empore von der aus es nochmal gewaltiger wirkt.

Tolles Bauwerk, extrem beeindruckend.

Hier noch eine Draufsicht aus Google Maps

Aus dem Leben eines Bildhauers

Wir schreiben das Jahr 1590, ein aufstrebender niederländischer Bildhauer namens Adrian de Vries macht in Prag für einen Kaiser ein paar Brunnenfiguren. Helden aus der griechischen Mythologie bieten sich an. Er nimmt sich einen Herkules vor, der mit einen Drachen kämpft.

Zu seinen Füssen vier Nymphen und Fische und es wird viel Wasser gespuckt.

Ende des dreissigjährigens Kriegs nehmen die Schweden alles mit, was auf den Anhänger einer Pferdekutsche passt, so kam das Ding nach Drottningholm. Und sieht da schon gut aus.

Zurück zu Adrian, der inzwischen so berühmt war, dass 1599 die damals sehr reiche Stadt Augsburg zwei Brunnen bei ihm in Auftrag gibt.

Es kommt ihm der Herkules in Sinn, inzwischen hat er die Heldensagen nochmal gelesen und festgestellt, dass da gar kein Drache vorkommt sondern eine mehrköpfige Hydra.

Die Nymphen, drei reichen auch, müssen auch nicht mehr auf einem Fisch balancieren.

Es werden noch ein paar Meeresgötter ergänzt. Alles ein bisschen optimiert.

Da sind die beiden, seid mir nicht bös liebe Königs, aber unserer ist schöner.

Dafür ist euer Neptun bei weitem schöner als meiner auf dem Jakobsplatz. da spar ich mir die Gegenüberstellung, die sind weit auseinander.

Und übrigens ich glaub ich weiss, wo das Turamichele die Baustellenzeit verbringt. Die farbige Kleidung haben die beiden wohl grad abgelegt. Ist ja auch Sommer.

Tunnelbanan Stockholm

Endlich hab ich es in den Untergrund Stockholms geschafft.

Es geht gleich mit einem Paukenschlag los , Ubahn Station Stadion der roten Linie

Schon in den 70er Jahren bei Bau der Ubahn hat man beschlossen den „aus dem Fels gehauen“ Look der Tunnel beizubehalten und künstlerisch gestalten zu lassen.

Nächste Station ist die Technische Hochschule

Ja da hängt ein Apfel, Newton you know..

Weiter gehts an der Universität. Bisserl gelb, bisserl rot und blau

Hier stehen die Menschenrechte der UN.

Und das Lebenswerk des Herrn von Lille (nie gehört) auf Fliesen

Fast überraschend diese Notausganginstallation

Weiter gehts mit der blauen Linie an T-Centralen

Ellenlanges Laufband verbindet die Linien

Es wurden Bauarbeiter verewigt

Und dann ganz viel Farn.

Die letzte Station in meiner Tour war Königsgarten

Dunkel, in einem Eck läuft Wasser runter. Gewollt.. würde ich hoffen

Extrem vielseitige Station

Das war jetzt nur ein Bruchteil der sehenswerten Stationen, wirklich toll.

2 Stunden auf Schüsseln starren

Kunst ist ja unendlich vielfältig.

Man nehme ein geniales altes Gebäude, hier die Warenbörse in Paris

Man baue ein Wasserbecken ein, mit einer minimalen Strömung

Und setze in dieses Wasser Porzellanschüssseln unterschiedlicher Grösse.

Fertig ist ein gigantisches Kunstwerk

Ob statisch oder bewegt, faszinierend

Und wenn es leerer wird, dann hört man es auch besser.

Mit Ton gucken:

Jetzt noch ein paar Impressionen

Später fielen dann durch den Eingang die letzten Sonnenstrahlen ein

Total begeistert und zufällig richtig angezogen

Klasse Haus, eindrucksvolles Kunstwerk

Paris – dem Taschen Louis sein Museum

Ein Witz das Ganze.

Nicht nur dass in dem Museum keine einzige Handtasche zu sehen ist.

Es ist Wasser im Keller.

Kinder verschwinden. Wahrscheinlich müssen sie Eimer holen.

Da muss der Wasserrohrbruch irgendwo sein. Da läufts rein in die Bude

Dach hat es auch kein vernünftiges.

Keine eindeutige Struktur. Permanent treppauf treppab.

Ein Durcheinander auch beim Runterschauen

Hätten sich mal ein Beispiel nehmen können an den Architekten in La Defense da hinten. Grad, klar, schöne Schachteln

Auch von Aussen, unmöglich.

Anständige Spiegelungen gehen da natürlich auch nicht.

Also der Gehry der das gebaut hat, nenene.

Fondation Louis Vuitton – wenn man grade Wände mag, hat man da nix verloren.

Ihre Majestäten

Jetzt wirds royal, majestätisch, königlich, beeindruckend, unbeschreiblich, fantastisch…

Die Majestäten in der Hauptrolle:

Maxl der Wanderfalke, Paule der Uhu und Wiggerl der Weisskopfseeadler

In den Nebenrollen:

Lauser der Steppenadler, Lilly der Rotmilan, Paco der Peruanische Aguia und die Weisskopfseeadler-Dame (der Name?)

Prolog:

Drei Fotografen aus Aux suchen die Herausforderung, das Abenteuer, wollen raus aus der gewohnten Umgebung, was Neues sehen.

Hier sind die drei richtig!

Unterhalb von Schloss Hohenaschau suchen sie die direkte Begegnung mit Raubtieren und Jägern

Akt 1: dreieinhalb Bibberle für Paule

Paule der leicht depressive Uhu steht für die erste Herausforderung bereit.

Handschuh an, Bibberle in die Hand und Arm ausgestreckt.

Xxx Beweisbild wird nachgereicht

Irre wenn der auf deinem Arm landet und da genüsslich an der Belohnung knabbert. Was das Tier für ein Vertrauen in einen hat.

Leider ist ihm beim vierten Bibberle eingefallen dass er ja traurig ist und hat sich buhuend in eine Ecke zurückgezogen

Akt 2: Walk in the Park mit Maxl

Falkentraining beinhaltet Spazierengehen, ernsthaft, ist so. Kein Witz.

Man beginnt mit Haube, damit der arme Falke nicht erschrickt

Rechts, Maxl der Wanderfalke

Die Hand schön grad halten, damit der Bursche stabil sitzt.

Nach 15 min rumlaufen geht schon ein vorsichtiges Posing

Akt 3 Entspanntes Fotografieren der öffentlichen Flugshow

Das mit dem „entspannt“ war dann doch etwas anders. Bei den ersten Flugrunden der Falken war einfach gar nix drauf. Zu schnell…

die nächsten Bilder waren dann zu weit weg und/oder aus dem Fokus.

Fussfotos.. ein echter Fortschritt

Da lob ich mir den Steppenadler, der am liebsten am Boden rumläuft

Fliegen kann er auch.. wenns sein muss.

Dann wurden die Milane losgelassen.

Zack weg waren sie

Gebettelt wurde auch

Irgendwie verschmitzt sieht sie aus, die Lilly

Und ne schicke Hose hat sie an

Aber im Flug wahnsinnig elegant

Dann kam Paco der Teenager

Ein Angeber

Ja dann wars das oder..

Akt 4 das flatternde Finale furioso

„Die drei vom Erlebnistag holen dann jetzt bitte die Handschuhe raus, da halt das Bibberle fest, Arm raus“

Und patsch war er da, Wiggerl der beeindruckende und nicht sooo leichte Weisskopfseeadler

Und nach kurzer Zeit war die Belohnung verspeist und Abflug

Beim zweiten Mal sass er länger da, Päusle machen

Gigantisches Gefühl

Was für ein majestätisches Tier!

Badezeit!

Und dann spritzts

Landeanflug

Tschüss Wiggerl, Tschüss Falknerei

Klasse wars.

Ups da fehlte noch was

Prolog, die Dame des Hauses macht den Abschluss

Münchens schönstes

Oh ja.. das kann nur…

das Olympiastadion sein.

Also der ganze Park.. und vorallem das Zeltdach.. fasziniert mich schon lang.

Und warum wusste ich eigentlich nicht, dass man das ganz normal besichtigen kann?

Glücklicherweise hat das nicht gestimmt. Was auch immer ein Umgriff ist .

Man kann komplett rumlaufen immer oberhalb der obersten Sitzreihe.

Und das ist da oben ganz nett hoch.

Klasse dass es gerade ganz ursprünglich ist, mit Leichtathletikbahm und Rasen.

Und immer wieder muss man einfach ganz rumschauen

Bereits renoviert und auf LED umgestellt:

Absolut fantastisch: die grünen Sessel und das Dach.

Aus jeder Richtung

Überhaupt die grünen Sitzschalen.

Und die Füsse? ja man konnte rumlaufen auf dem Dach und auch mit dem Flying Fox quer über das Stadion fliegen.

Ich habe verzichtet.

So ein ganz leeres Stadion hat schon auch was, doch ganz leer war es nicht: Ein Facility Manager kontrollierte die Sitze.

Dieses Dach.. und wenn dann noch kurz vor Sonnenuntergang die Wolken aufreissen

Wunderschön, wirklich. Im Ganzen und im Detail

Und auch wenn man schon 5 min vom Stadion weggelaufen ist, trifft man doch immer noch auf Verspannungen vom Dach

2,5 Stunden Töne und Ausblicke

Einmal im Jahr gibt es Augsburg Open, da sieht man hinter die Kulissen von allerlei Spannendem. Dieses Jahr war ich in der Basilika St. Ulrich und Afra, zufällig meine Lieblingskirche.

wie ich finde, eine der schönsten Kirchen Augsburg, nur Moritz kann da mithalten.

und da vorne wo sichs spiegelt, bin ich getauft worden, irgendwann vor vielenvielen Jahren.

Diesmal gings aber um die Orgeln.

da links oben gings los mit der kleineren und neueren Orgel.

Die Marienorgel, nur 100 Jahre alt und damit echt jung.

cooler Blick von oben auf den Altar.

aber jetzt zur grossen Orgel, knappe 400irgendwas Jahre alt, in den Achtzigern renoviert (ich kann mich echt noch erinnern, wie die Orgel nach der Renovierung eingeweiht wurde)

es gibt zwei Wege rauf. Die Mozartstiege, eng, dunkel, 17. Jahrhundert und das „moderne Treppenhaus“ aus dem 18. Jahrhundert.

Oben erstmal profan, der Chor braucht ja auch Notenständer.

oben angekommen wirds erstmal atemberaubend. „Nur“ 17m über dem Kirchenboden, aber wow, was für ein Blick.

Wahnsinn oder, gut dass ich vor 2 Jahren in London meine Höhenangst verloren habe.

da kann man sich nicht sattsehen, parallel wird die Orgel erklärt und immer wieder Stücke angespielt.

wirklich Wahnsinn, was eine Orgel an verschiedenen Tönen erzeugen kann. Flöten, Trompeten, Geigen, ….

Sehr sehr spannende und tolle 2,5h Orgelführung.

und dann noch diese wichtige Aussage als Abschluss:

In 71 m Höhe über dem Plärrer

Ja ihr lest richtig, ich war tatsächlich auf dem Plärrer, freiwillig sogar.

Hier das Beweisbild.

Anlass für den Plärrerbesuch war das hier.

Äh sorry.. hier ist er, der Look360.

71 m Höhe, 4 Gondeln, Seilbahntechnik (ja keine Ahnung wo die vierte hier ist.)

Man sieht natürlich den Plärrer.

Aber darüberhinaus noch (fast) ganz Augsburg

Fangen wir im Norden an.

Kläranlage und Lechbrücke sind hier die „Sights“

Klinikum

Gaswerk

Heinadei hat sich das Schwimmbad verändert seit ich vor drölfzig Jahren das letzte Mal war.

Pfersee

Angekommen im Süden: Hotelturm und WWK Arena, die Alpen nur zu ahnen

Bahnhof, Riegele

Ulrich und Stadtsparkasse am Kö.

Wer findet die kleine Anna?

Und warum darf das weisse grosse Ding da vorne mit aufs Bild? Kleiner Tipp: Mein Winter-Wohnzimmer

Ja schau an, da hinten spitzelt sogar Don Bosco raus.

So wer fehlt noch?

Oh ja, Dom, Fronhof.

Krass wie grün die Wallanlagen sind. Das Wertachbrucker Tor versinkt fast. Kirche: Georg.

Was für ein sensationelles Ding. Fährt komplett ruhig hoch, die Gondeln drehen sich ganz sachte, es ist klimagekühlt…

Äh das waren natürlich zwei Fahrten.. ich musste da gleich nochmal hoch und hab mich dann in eine andere Gondel reingebettelt. Die Irre mit der Kamera… lass sie ruhig.

Un sabato italiano

Die Zutaten: Farina, uova, semola, parmiggiano, aperol spritz, vino bianco, ricotta, limone, burro, salvia, pomodoro

Hmmm hab ich was vergessen? Ja : Divertimento e ridere.

Tris di Pasta, alles selber gemacht

Zuerst der Teig.

Dann Sorte 1: Ravioli mit Ricotta Parmesan Füllung an einer Salbei Butter

Optisch sehr schön und irre lecker!

Sorte 2: Tortellini, immerhin haben wir mehrmals in Bologna zugeschaut und das Originial Schneide Rädle vor Ort gekauft

Tortellini al limone mit Ricotta Zitronen Rosmarin Füllung und einer Zitronen Butter

Echt schwierig, man darf nicht zuviel Fülle nehmen und dann sieht das Falten einfach aus, aber… der Teufel liegt im Detail

Einen Profi gab es unter uns

Und so waren die Tortellini auch ein absoluter Top Genuss

Sorte 3: Tagliatelle con sugo pomodoro

Vergleichsweise deutlich einfacher in der Herstellung aber mit der geschmolzenen Tomatensosse mit Petersilie und Basilikum auch sehr sehr lecker.

Da lässt es sich geniessen in der Frühlingssonne

Danke Ruth und Jasper für das leckere Essen, den lustigen Tag und die 28374 Fotos mit 3 Kameras oder warens 4?

Magnetismus

Was ist das, dass ich in Venedig meist 60% der Zeit am Markusplatz bin.

Dabei ist das einfach nur ein leerer Platz.

Ohne Brunnen, ohne Kaiser

Ja da ist eine hübsche Kirche am Ende

Ja der Turm ist cool

Ja der Dogenpalast ist schon nett

Ja hier gibts coole Sonnenaufgänge

Ja hier kann man perfekt Kaffee und Spritz trinken

Ja hier gibts spannende Schattenspiele

Ja hier kann man Möwen auflauern (oder andersrum)

Ja hier gibts attraktive Laternen

(Auch wenn einem mitten in der Doppelbelichtung das Licht ausgeschaltet wird)

Ja hier gibts Gondeln

Ja hier hat man einen super Blick auf San Giorgio

Ja hier bekommt man Durchblicke und Einblicke

Ja hier atmet man Geschichte

Aber das kann es doch alles nicht sein, das ist irgendwie Magnetismus, da ist sicher irgendwas im Boden oder so.

Casanova lässt bitten

Dass hier in Venedig nicht alles wie bei meinen bisherigen Besuchen ist, konnte man schnell merken

Toll, danke dass die Frau im Spiegel oben links wieder den Fokus auf sich gezogen hat.

Carneval in Venedig, ein lang gehegter Traum von mir.

Wie man erkennt wo was los ist? Einfach:

Es gibt die unterschiedlichsten Masken

Wenige Lachende

Die meisten sind eher melancholisch

Sehr beliebt beim morgendlichen Schaulaufen. Laternen

Samstag um 6:30: An jeder Laterne hängt eine Maske

Aber auch andere Hintergründe bieten sich an

Fotografen Schlaraffenland : Man geht von Maske zu Maske

Die beiden sind eine Schau auch in schwarzweiss

.

Ich bin ja auch ein Fan von „Hinter den Kulissen“

Masken in der Pause

Es ist kalt, da tut Tee gut

Es gibt beeindruckende Masken

Die perfekt zum Hintergrund passen

Frau Nachbarin, habt ihrs schon gehört…

Die beiden sind geschminkt. Wie schön sieht das aus?

(Lustige Anektdote am Rande: die posieren hier für ihre Haus-Fotografin, die gerade sorgfältig ihr Stativ aufbaut, ich schnell daneben gehuscht, Foto gemacht, bedankt, weiter)

Weitere lustige Momente, Taube wollte auch mit drauf

Wenn der Strassenkehrer das Handy zückt

Es gibt schöne Masken und dann gibt es schöne und auffällige Masken

Kurz da, kurz gepost und abgerauscht. Man vermutet ein Model/Schauspielerin..

Meine zwei Lieblinge. bunt, vielseitig, lebensfroh

Und dann hatte ich noch die Gelegenheit mit Manu (die ich schon im Zug von München kennengelernt habe) einiges an verschiedenen Stellen auszuprobieren.

Danke für die Gelegenheit und die Tipps wo und wie und was.

Und dann war da noch der Casanova.

Die Arsenale Watershow.

Ein grandioses Spektakel mit Licht und Akrobatik und Wasser und Musik.

So das war der Ausflug eines Faschingsmuffel in den Carneval.

Hat Spass gemacht und Venedig ist einfach immer ein Traum.

Und zudem gabs den ersten (und zweiten) Spritz des Jahres. Prost.

Un giorno normale di Paolo

Hallo, ich bin Emilio-Paolo Gabbiano, ihr könnt mich Paolo nennen.

Das hier ist mein Arbeitsplatz, der Fischmarkt von Venedig.

Das ist hier mein Fischstand, also gut nicht meiner, der gehört ihm hier.

Aber er hat keine Ahnung von Fisch.

Ich bin hier der Experte und für viele wichtige Sachen zuständig.

Zum Beispiel begutachte ich den Abfall

Nicht das da aus Versehen etwas reingefallen ist, was noch gut ist.

Leider kapiert er hier die Wichtigkeit meiner Aufgabe nicht. Banause.

Ich kümmere mich immerhin auch drum dass keine gefrässigen Diebe etwas mitgehen lassen.

Die zum Beispiel. Das war aber an einem anderen Stand, der geht mich nichts an. Nehmt Jungs, was ihr wollt.

Meine wichtigste Aufgabe, die Qualitätskontrolle, wird auch oft mißverstanden. Seht hier.

Der Standbesitzer ging schnell weg, wohin auch immer.

Mein Einsatz!

Seht ihr die Hand im untersten Bild? Der Nachbarstandbesitzer versteht meine Aufgabe nicht und nimmt mir den Lachs weg. Der Lachs roch seltsam, ich musste mir den genauer anschauen.

Der ander war wieder da und hats auch nicht kapiert. Ich wollte mich opfern und den wahrscheinlich verdorbenen Lachs vertilgen, ich wollte meine Gesundheit opfern.

Gib mir wenigstens a bissle was, Mensch.

Unmöglich, keiner weiss meine Arbeit zu schätzen. Ich gehe.

Es haben dann Fremdmöwen noch diverse Angriffe geflogen. Mir egal.

Wildtierdrama (mit Happy End)

Steht ein Schwan auf dem See

Huch da sind drei Schwäne im Kuhsee und er ist doch noch größtenteils zugefroren.

Sind die Schwäne festgefroren? Nein glücklicherweise nicht, sie sind in Löchern im Eis

Aber in sehr kleinen Löchern, ein Schwan tritt und beisst sein Loch größer

Einer der beiden anderen Schwäne läuft übers Eis zur größeren Wasserfläche des anderen

Der andere bleibt alleine und schreit. Der Arme.

Ich rede ihm Mut zu, du schaffst das auch übers Eis zu den anderen, probiers.

Aber was soll das? Die beiden Schwäne fliegen weg? Die kommen da raus?

Und der arme andere der allein ist und rumgeschrien hat?

Fliegt auch einfach weg. Aha.

Soweit zum Drama, soweit zu „Hilfe ich bin hier alleine eingeschlossen“.

Von Schwänen veräppelt. Naja besser so als ein echtes Drama.

Auf der anderen Seite des Sees ist kein Eis und man grundelt fröhlich vor sich hin.

Bunt und Hypnotisch

Ok es geht weiss los…

Wir sind im Diözesanmuseum in Freising

Und warum wir hier sind? Seht genau hin.

Ja genau. Lichtkunst.

In einer ehemaligen Kapelle hat der Lichtkünstler James Turell etwas absolut fantastisches geschaffen

Ein sehr reduzierter weisser Raum ohne wirklich erkennbare Kanten und Wände. Alles rund, schief oder gar nicht da. Eine grosse Illusion, die mit unserer Wahrnehmung spielt und sie bös veräppelt.

Die Farben wechseln auf 4 Ebenen oder auf 273 Ebenen oder wie auch immer. Ganz langsam und plötzlich steht man in rot oder blau da.

Und – man muss sagen glücklicherweise – ist es nach 1,5 Stunden vorbei, weil sonst sässen wir da wohl immer noch… oder bis auch der letzte Akku leer gewesen wäre.

Ein hypnotischer Farbenrausch, spektakulär, laut und total still.

Der Tag an dem die Wertach verschwand

Es ging verblüffend los heute morgen.

Die Sonne schien. Wir kennen das hier in der „City of Hochnebel“ eigentlich anders.

Eine Stunde später war alles wie gewohnt..

Um vier Uhr fiel der Hochnebel dann einfach runter.

Vollständig

Und innerhalb weniger Minuten…

Verschwand die Wertach

In die andere Richtung sah es nicht besser aus

Umd als es dann ganz dunkel war und ich auf dem Heimweg

War ich um jedes Licht dankbar

Andere auch

Strassenbahnen haben es leicht, die fahren einfach den Schienen nach.

Was für eine herrliche Nebelsuppe.

Alles Oper!

Eines der Highlights des Wien-Urlaubs war eine Führung in der Wiener Staatsoper.

Eingangsbereich

Mit Festtreppe
Zuschauerraum

Im Krieg gab es teilweise Schäden, so dass Teile in 50er Jahre Optik wiederhergestellt wurden

Aber die meisten Teile sind original aus dem 19. Jahrhundert

Die Führung endet dann ganz unglücklich direkt im Cafe.

Von aussen wie von innen ein imposantes Gebäude