Mupfel, Harfe, Gerippe, Auge und Alien

Also wir sind jetzt in Valencia gelandet.

Und fahren mit dem Taxi zum Hotel. Mitten zwischen Hochhäusern aus den 70er und 80ern…

In einem ehemaligen Flussbett sitzt die Stadt der Wissenschaft und Kunst. Ein irres Ensemble von Santiago Calatrava.

Wir fangen auf dem Google Bild unten an.

Die Harfe und die Mupfel. Also ganz sachlich: die Brücke und die Agora bzw. das Caixa Forum.

Bei der Brücke kann man streiten, ob es ein Segel oder eine Harfe ist.

Die Mupfel könnte auch ein Drache sein. Aber nein, wir legen uns fest. Eine Mupfel.

Innen nach oben geguckt

Das Caixa Forum ist ein Veranstaltungsort der Sparkassenstiftung. Mit Cafe, Shop, Sitzgelegenheiten und verschiedenen Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen.

Die Brücke lässt gut mit sich spielen.

Kühne leichte Schwünge.

Auch grad bei Drohwetter superschön die beiden miteinander.

Im Dunkeln eh.

Und manchmal spielt ein Dritter mit der zufällig perfekt dazu passt.

Von der Brücke aus kommt als nächstes das größte der Gebäude, das Wissenschaftsmuseum.

Das Gerippe.. naheliegend oder?

Von hinten

Von der Seite

Von vorne.. leider ohne Spiegelung, die hier ist „selbstgemacht“, das Wasserbecken ist in Wartung. Schade.

Besonders cool mit Batschlach, sorry… charcito

Man kann unten durchgehen

Und streeten wie verrückt

Nachts spaceig beleuchtet.

Herrlich!

Gegenüber ist das Umbracle, ein Palmengarten im ersten Stock

Ws auch immer diese Dinger aussen sein sollen. Von Ohren bis Pissoir reichen die Assoziationen.

Da oben gibts Treppen und Kegel, ein 1a Spielplatz für Fotografen.

So wir gehen wieder runter

Spielen nochmal a bissle mit dem Gerippe

Und kommen zur Hemisphere, einem Imax Kino

Genau.. das Auge

Seitlich eher ein Käfer. Diese Klappen da sind die Türen.

Sehr beliebt bei Möwen

Und Fotografen.

Spiegelungen zum Niederknien.

Mein Lieblingsblick

Dann geht man unter einer eher unspektakulären Brücke durch zum letzten Teil.

Dem Alien, Vogel, whatever. kein Favorit von mir. Die Oper ist dort drinnen.

Sehr faszinierendes Ensemble, aber leider ein bisschen arg künstlich und leblos.

Was ist es?

Irgendwie ist es eine grosse begehbare Skulptur, die zeigt welch irre Fantasie der gute Herr Calatrava hat und was Architekten gestalten und Statiker berechnen können.

Valencia als Stadt hat da grosses gewagt und sich leider massiv übernommen. Das ganze Ensemble wirkt künstlich und ist überhaupt nicht in die Stadt integriert.

Schon schön und irre und faszinierend, aber bleibt halt ein Selbstzweck.

Ich mag Architektur lieber wenn sie zum drumrum passt und einen Zweck hat.

Calatrava für Einsteiger

Bilbao hat nicht nur Gehrys Guggenheim, nein es gibt auch eine Calatrava Brücke.

Für uns sozusagen das Einsteigermodell.

Dabei ist das gemein, weil es eine wunderschöne vielseitige Brücke ist, die besonders im Dunkeln strahlt.. im wahrsten Sinne des Wortes.

Aber von vorne. Wir bewundern hier die Zubizuri Brücke, eine Fussgängerbrücke von Santiago Calatrava über den Nervion in Bilbao.

Geschwungen

Verdreht

Die coolen Glasbausteine in den Auf- und Abgängen sind nachts eine Schau

Die beiden Zwillingshochhäuser sind ein Gegenpol zum Brückenbogen

Cool, finden auch die Möwen die hier einen perfekten Aussichtspunkt haben.

Jetzt kennen wir Calatravas weisse Brücke.. gefällt sie euch… dann lasst uns mal ne Stunde in den Südosten fliegen…

Bitte gerade Linien so gut es geht vermeiden

Also ich stell mir das so vor.

Die Stadt Bilbao will ein spektakuläres Museum, um ihre Stadt nach dem Untergang der Industrie zu retten.

Man frägt rum… die Stiftung Guggenheim hat grad Geld übrig und war beim Wort „spektakulär“ schon dabei.

Ein Platz war schnell gefunden. Unten am Fluss Nervion, direkt in der Stadt.

Welcher Architekt kennt sich mit spektakulären Museumsbauten aus… der Frank Gehry.. genau.

Titan.. will er machen.. aha … passt.

Solls an irgendeine Form erinnern, irgendwas darstellen? Nö lass stecken. Einfach so hingegossen reicht.

Gerade Linien … bitte eher vermeiden. Nur wenns sein muss.

Soll Glas dabei sein? Ja bisserl Licht innen wäre nett.

Wasserflächen machen sich immer gut

Kommt die Kunst aussen auch gut zur Geltung.

Wir packen ne Promenade am Fluss dazu..

Pfützen in der Nähe lassen wir ganz zufällig stehen. Ambitionierte Fotografen können da spielen.

Aber wichtig, Fotografen müssen durchdrehen beim Versuch das Gebäude auch nur annähernd zu erfassen.

Ha, da helfen auch Doppelbelichtungen nicht.

Wenn morgens die Sonne aufgeht machen wir das Ding silber-gold.

Aber dafür bilden wir Tauben in Bildgestaltung aus.

Und innen?

Bitte keinerlei Zitate von aussen. Ganz andere Formen und Farben. So einfach machen wirs dem Betrachter nicht.

Rauf und runter

Nochmal Innsbruck, nochmal Zaha Hadid

Es brauchte vor Jahren eine neue Bahn auf die Hungerburg.

Und einfach eine Bahn wäre langweilig gewesen.

Also haben sich die Architektin Zaha Hadid und die Seilbahngesellschaft Leitner was besonderes ausgedacht.

Am Anfang erstmal wie eine Art Ubahn wird die Standseilbahn im Streckenverlauf zur Bergbahn.

Und die Stationen sind natürlich auch was besonderes.

Die Startstation ist am Kongresszentrum

Dann gehts zum ORF Tirol

Über eine Brücke über den Inn

Und nach Oben zum Alpenzoo

Und weiter ohne uns zur Hungerburg

Fast wie ne Schanze… irgendwie. Weiss auch nicht wie ich da jetzt drauf komme.

Zum Spiegeln cool!

Ziiiiiiiieeeehhhhh!

Langsam wird das hier zum Architektur Blog.

Diesmal Zaha Hadids grossartige Skisprungschanze in Innsbruck

Im historischen Umfeld der olympischen Schanzenanlage von 1964 und 1976

Steht die futuristische neue Schanze

Ne das ist der der Schanze nachempfundene Kuchen

Ok.. sooo futuristisch ist sie dann doch nicht

Aber ganz von vorne über die Fastline

Der bekannt makabre Ausblick auf den Friedhof

Eine moderner Schrägaufzug und der Wettkampfrichterturm

Hier steht man auf Höhe des Schanzentisches

Wo daneben auch die Trainer die Springer abwinken

Am Fuss des Turms gibt es einiges zu beachten.

Die knorrigen Baumstämme werden in den Säulen aufgegriffen

Ganz oben mit Rundumsicht
Und unten Brennerautobahn und Portal für den Basistunnel
Hier gehts abwärts für die Springer

Die Keramikspur wird grad erneuert. die neuen Teile liegen schon bereit.

Es liegt überhaupt einiges spannendes herum. Nichts davon sieht aber nach der Flutlichtanlage aus, die bis nächsten Winter fertig sein soll.

Aber jetzt mal nochmal zum Bauwerk

Mit diesem „Walbauch“ links konnte der Statiker zwei Stützen einsparen.

Jep, stabil!

Und Wunderschön!

Tolle Linien!

Oben wie unten, auf jeder Ebene!

Und um was gehts hier eigentlich?

Da isser, der goldene Adler der Vierschanzentournee!

Ziiiiiiieeeeeeehhhhhh!

Nur ein paar verrostete Stahlplatten

Bilbao. Spanien. Guggenheim-Museum

(Vom Museum selber wird die Tage noch zu berichten sein)

Ein Riesenraum mit kühnen Schwüngen in der Konstruktion. Und darin steht ein bisschen Stahl.

Haha ein bisschen.

Richard Serra, schon seit Jahren von mir verehrt, ist der Künstler

Man wird explizit eingeladen die Skulpturen zu begehen.

Und damit nimmt das Unheil seinen Lauf, Serra spielt mit dem Betrachter.

Keine Wand ist grad, sie kippen in alle Richtungen

Manchmal schwankt man wie auf einem Schiff.

Manchmal geht man gefühlt 23mal im Kreis. (Es sind genau 1 1/4 Umdrehungen, zählt selbst.

Dann hallt es ohne Ende

Formen wiederholen sich

Oder widersprechen sich

Jede Skulptur fühlt sich anders an.

Man verliert jeden Bezug zu Raum und Grösse, wenn man da durchläuft

Der Kontrast zur Deckenkonstruktion ist gross und dann doch wieder gar nicht.

Man fühlt sich klein, gut man ist klein.

Fantastische Arbeiten in einem perfekten Raum.

Oodi – Was zum Essen, zum Spielen und eine Überraschung

Das ganze Gebäude und die Institution Oodi in Helsinki ist wirklich wie ein Überraschungs-Ei.

Fangen wir mal von weitem an. Da ist das Ding in voller Länge.

Oodi heisst Ode und bedeutet eine Ode an das Wissen und die Demokratie.

Aber die eigentlich Kühnheit des Bauwerks sieht man da nicht

Die liegt aussen in den Schwüngen, die die Fasssade macht

Drei Kanten des Gebäudes sind grad und fast langweilig, sind aber halt auch „hinten“

Im gläsernen Teil spiegeln sich die umliegende Gebäude, das Parlament und die Musikhalle.

Jetzt gehen wir mal rein, weil innen stellt man fest, dass „Bibliothek“ tiefgestapelt ist.

Im Erdgeschoss ist ein Begegnungszentrum

Man kann Kaffeetrinken, was essen, Schachspielen…

Eine künstlerisch gestaltete Wendeltreppe führt in den 3. Stock

Das ist der Bücherteil, aber auch keine klassische Bibliothek

Auf der einen Seite geht es in den Kinderbereich, Kinder können spielen, lesen, in Sitzsäcken liegen.

In der anderen Ecke geht es über eine sehr schiefe Ebene an den höchsten Punkt des Gebäudes

Dazwischen kann man hören, lesen, es gibt ein Cafe

Und es gibt eine Dachterrasse

Finlandiahalle

Parlament und Musikhalle. Nein das ist kein Dreck, das ist eine Sonnenschutzbeschichtung wie in der Elphi.

Äh.. sorry.. Themaverfehlung

So jetzt gehts in den zweiten Stock, den fand ich am faszinierendsten.

Das soll ganz bewusst wie ein verwinkelter Dachboden aussehen.

Hier kann man sich einmieten. Vom schalldichten Einzelbüro über einen Rechner, über Nähmaschinen, 3 D Drucker, Plotter bis hin zu Computerspielen. Auch Werkzeug oder Musikinstrumente kann man ausleihen und mitnehmen und nach Gebrauch zurückbringen.

Und das wird auch wirklich genutzt, da sass jemand an einer Nähmaschine, es wurden irgendwelche Experimente gemacht, die schalldichten Kammern waren alle belegt.

Ich hab mal mit nem Kaffee vor dem Eingang angefangen, wirklich sehr entspannend.

Elchsichtung nicht garantiert.

So stands in der Ausschreibung der Wildlife Safari.

Unser Guide fuhr uns ca 50 km in den Südwesten auf eine stark bewaldete Halbinsel.

Ziel war die dortigen Wildtiere zu entdecken und beobachten.

Umd es ging gleich sehr gut los. Herr Weisswedelhirsch hoppelte vor uns über die Strasse.

Wenig später überraschten wir die Gattin beim Naschen am Farn.

Sie war nur ca 5 m vom Auto entfernt und kam neugierig näher.

Einzelne von uns waren schon total begeistert, ihr könnt euch vorstellen wer.

An einem superschönen plätzchen gabs erstmal typisch finnisches Abendessen

Pastete, Blaubeerkuchen, Beerensaft

Man versuchte sich am Feuermachen mit einem speziellen Tool

So aber jetzt auf gehts. Ziel: der Elch

Und ich sags gleich vorab. Es war dunkel, die Tiere waren weit weg, das sind maximal gecroppte Bilder. Nein das 100-500 Objektiv liegt zuhause. Ja die rauschen, ja die sind pixelig. Und ja man könnte da noch was machen in der Nachbearbeitung. Nehmt einfach das Erlebnis wahr.

Da isser, bzw es waren zwei.

Echt weit weg, aber deutlich zu erkennen. Ich war ja überrascht, dass die so ein dunkles Fell haben.

Und es lohnt sich immer sich auch mal umzudrehen

Da stand er und war von uns überrascht wie wir von ihm und guckte erstmal wer wir sind und was wir da tun. Aha eine Canon, eine Nikon und eine Fuji.. alles ganz normal. Kein Anlass zur Sorge.

Dann ess ich was und spazier meines Wegs dachte er sich wohl

Sonnenuntergang nerv nicht, niemand interessiert sich heute für dich.

Zwei Kurven weiter auf der nächsten Lichtung

Servus, du bist aber ein schöner… ne Moment.. ihr seid zu zweit.

Gehen hier Vater umd Sohn gemeinsam Essen?

Kleines harmloses Kräftemessen.

Das Gras steht hier irre hoch, so ein Elch hat eine Schulterhöhe von 1,5m.

Was da sonst noch alles unbeobachtet drinrumkreucht?

Man gucke rechts unten. Die vorwitzigen kleinen Öhrchen.

War das doch glatt ein Wolf der hier vorbeispaziert. Sogar unser Guide war hin und weg.

Walderdbeeren zur Beruhigung?

Sorry Frau Hirsch, wir haben jetzt schon aufregenderes gesehen.

Die Breifkastenansammlungen waren noch ein Foto wert.

Wir sind dann weitergefahren, es waren dann nochmal 5 Elche und an die 20 Hirsche auf einer Lichtung. wir einigten uns für die offizielle Zähling auf insgesamt 13 Elche und den Bonus Wolf, was den Guide und uns begeisterte. Das wäre keine normale Zahl an Elchsichtungen für einen Abend.

Ach schau, da sind nochmal 2 Elche, ach ne da hinten nochmal einer. Halt Moment. Das da hinten ist nicht nur einer.

Mama mit Kind. Ein krönender Abschluss!

Was für ein grandioses Erlebnis.

Da liegt ein grosser Stein, ach lass uns ne Kirche reinbauen

Oder seriöser (für die dies googeln wollen) Temppeliaukion Kirkko, die Felsenkirche von Helsinki.

Mitten in einem Wohngebiet liegt ein grosser Stein, bzw alles war hier mal ein grosser Stein bis man das ganze bebaut hat.

Ich bin einmal drumrumgelaufen, massiv und gross mit Blümchen und Bäumen.

Hier ist der Eingang. Beton, gebaut in den 60ern.

Als erstes fallen die Lamellen im Dach auf, durch die Sonnenlicht scheint. Manche Fotografinnen fallen hier schon in Verzückung.

Jetzt schauen wir uns das mal genauer an.

Das Dach ist oben aus Kupferbändern

Darunter dann die Lichtschicht, Fenster wäre zu profan.

Das ganze ist auf Steinen.

Und dann kommt unten der nackte Fels.

Eine aktive Kirche, die aufgrund der hervorragenden Akustik auch für Konzerte genutzt wird.

Der Sonneneinfall sorgt für grossartige Schatten.

Es gibt eine Empore von der aus es nochmal gewaltiger wirkt.

Tolles Bauwerk, extrem beeindruckend.

Hier noch eine Draufsicht aus Google Maps

Aus dem Leben eines Bildhauers

Wir schreiben das Jahr 1590, ein aufstrebender niederländischer Bildhauer namens Adrian de Vries macht in Prag für einen Kaiser ein paar Brunnenfiguren. Helden aus der griechischen Mythologie bieten sich an. Er nimmt sich einen Herkules vor, der mit einen Drachen kämpft.

Zu seinen Füssen vier Nymphen und Fische und es wird viel Wasser gespuckt.

Ende des dreissigjährigens Kriegs nehmen die Schweden alles mit, was auf den Anhänger einer Pferdekutsche passt, so kam das Ding nach Drottningholm. Und sieht da schon gut aus.

Zurück zu Adrian, der inzwischen so berühmt war, dass 1599 die damals sehr reiche Stadt Augsburg zwei Brunnen bei ihm in Auftrag gibt.

Es kommt ihm der Herkules in Sinn, inzwischen hat er die Heldensagen nochmal gelesen und festgestellt, dass da gar kein Drache vorkommt sondern eine mehrköpfige Hydra.

Die Nymphen, drei reichen auch, müssen auch nicht mehr auf einem Fisch balancieren.

Es werden noch ein paar Meeresgötter ergänzt. Alles ein bisschen optimiert.

Da sind die beiden, seid mir nicht bös liebe Königs, aber unserer ist schöner.

Dafür ist euer Neptun bei weitem schöner als meiner auf dem Jakobsplatz. da spar ich mir die Gegenüberstellung, die sind weit auseinander.

Und übrigens ich glaub ich weiss, wo das Turamichele die Baustellenzeit verbringt. Die farbige Kleidung haben die beiden wohl grad abgelegt. Ist ja auch Sommer.

Tunnelbanan Stockholm

Endlich hab ich es in den Untergrund Stockholms geschafft.

Es geht gleich mit einem Paukenschlag los , Ubahn Station Stadion der roten Linie

Schon in den 70er Jahren bei Bau der Ubahn hat man beschlossen den „aus dem Fels gehauen“ Look der Tunnel beizubehalten und künstlerisch gestalten zu lassen.

Nächste Station ist die Technische Hochschule

Ja da hängt ein Apfel, Newton you know..

Weiter gehts an der Universität. Bisserl gelb, bisserl rot und blau

Hier stehen die Menschenrechte der UN.

Und das Lebenswerk des Herrn von Lille (nie gehört) auf Fliesen

Fast überraschend diese Notausganginstallation

Weiter gehts mit der blauen Linie an T-Centralen

Ellenlanges Laufband verbindet die Linien

Es wurden Bauarbeiter verewigt

Und dann ganz viel Farn.

Die letzte Station in meiner Tour war Königsgarten

Dunkel, in einem Eck läuft Wasser runter. Gewollt.. würde ich hoffen

Extrem vielseitige Station

Das war jetzt nur ein Bruchteil der sehenswerten Stationen, wirklich toll.

2 Stunden auf Schüsseln starren

Kunst ist ja unendlich vielfältig.

Man nehme ein geniales altes Gebäude, hier die Warenbörse in Paris

Man baue ein Wasserbecken ein, mit einer minimalen Strömung

Und setze in dieses Wasser Porzellanschüssseln unterschiedlicher Grösse.

Fertig ist ein gigantisches Kunstwerk

Ob statisch oder bewegt, faszinierend

Und wenn es leerer wird, dann hört man es auch besser.

Mit Ton gucken:

Jetzt noch ein paar Impressionen

Später fielen dann durch den Eingang die letzten Sonnenstrahlen ein

Total begeistert und zufällig richtig angezogen

Klasse Haus, eindrucksvolles Kunstwerk

Paris – dem Taschen Louis sein Museum

Ein Witz das Ganze.

Nicht nur dass in dem Museum keine einzige Handtasche zu sehen ist.

Es ist Wasser im Keller.

Kinder verschwinden. Wahrscheinlich müssen sie Eimer holen.

Da muss der Wasserrohrbruch irgendwo sein. Da läufts rein in die Bude

Dach hat es auch kein vernünftiges.

Keine eindeutige Struktur. Permanent treppauf treppab.

Ein Durcheinander auch beim Runterschauen

Hätten sich mal ein Beispiel nehmen können an den Architekten in La Defense da hinten. Grad, klar, schöne Schachteln

Auch von Aussen, unmöglich.

Anständige Spiegelungen gehen da natürlich auch nicht.

Also der Gehry der das gebaut hat, nenene.

Fondation Louis Vuitton – wenn man grade Wände mag, hat man da nix verloren.

Magnetismus

Was ist das, dass ich in Venedig meist 60% der Zeit am Markusplatz bin.

Dabei ist das einfach nur ein leerer Platz.

Ohne Brunnen, ohne Kaiser

Ja da ist eine hübsche Kirche am Ende

Ja der Turm ist cool

Ja der Dogenpalast ist schon nett

Ja hier gibts coole Sonnenaufgänge

Ja hier kann man perfekt Kaffee und Spritz trinken

Ja hier gibts spannende Schattenspiele

Ja hier kann man Möwen auflauern (oder andersrum)

Ja hier gibts attraktive Laternen

(Auch wenn einem mitten in der Doppelbelichtung das Licht ausgeschaltet wird)

Ja hier gibts Gondeln

Ja hier hat man einen super Blick auf San Giorgio

Ja hier bekommt man Durchblicke und Einblicke

Ja hier atmet man Geschichte

Aber das kann es doch alles nicht sein, das ist irgendwie Magnetismus, da ist sicher irgendwas im Boden oder so.

Casanova lässt bitten

Dass hier in Venedig nicht alles wie bei meinen bisherigen Besuchen ist, konnte man schnell merken

Toll, danke dass die Frau im Spiegel oben links wieder den Fokus auf sich gezogen hat.

Carneval in Venedig, ein lang gehegter Traum von mir.

Wie man erkennt wo was los ist? Einfach:

Es gibt die unterschiedlichsten Masken

Wenige Lachende

Die meisten sind eher melancholisch

Sehr beliebt beim morgendlichen Schaulaufen. Laternen

Samstag um 6:30: An jeder Laterne hängt eine Maske

Aber auch andere Hintergründe bieten sich an

Fotografen Schlaraffenland : Man geht von Maske zu Maske

Die beiden sind eine Schau auch in schwarzweiss

.

Ich bin ja auch ein Fan von „Hinter den Kulissen“

Masken in der Pause

Es ist kalt, da tut Tee gut

Es gibt beeindruckende Masken

Die perfekt zum Hintergrund passen

Frau Nachbarin, habt ihrs schon gehört…

Die beiden sind geschminkt. Wie schön sieht das aus?

(Lustige Anektdote am Rande: die posieren hier für ihre Haus-Fotografin, die gerade sorgfältig ihr Stativ aufbaut, ich schnell daneben gehuscht, Foto gemacht, bedankt, weiter)

Weitere lustige Momente, Taube wollte auch mit drauf

Wenn der Strassenkehrer das Handy zückt

Es gibt schöne Masken und dann gibt es schöne und auffällige Masken

Kurz da, kurz gepost und abgerauscht. Man vermutet ein Model/Schauspielerin..

Meine zwei Lieblinge. bunt, vielseitig, lebensfroh

Und dann hatte ich noch die Gelegenheit mit Manu (die ich schon im Zug von München kennengelernt habe) einiges an verschiedenen Stellen auszuprobieren.

Danke für die Gelegenheit und die Tipps wo und wie und was.

Und dann war da noch der Casanova.

Die Arsenale Watershow.

Ein grandioses Spektakel mit Licht und Akrobatik und Wasser und Musik.

So das war der Ausflug eines Faschingsmuffel in den Carneval.

Hat Spass gemacht und Venedig ist einfach immer ein Traum.

Und zudem gabs den ersten (und zweiten) Spritz des Jahres. Prost.

Un giorno normale di Paolo

Hallo, ich bin Emilio-Paolo Gabbiano, ihr könnt mich Paolo nennen.

Das hier ist mein Arbeitsplatz, der Fischmarkt von Venedig.

Das ist hier mein Fischstand, also gut nicht meiner, der gehört ihm hier.

Aber er hat keine Ahnung von Fisch.

Ich bin hier der Experte und für viele wichtige Sachen zuständig.

Zum Beispiel begutachte ich den Abfall

Nicht das da aus Versehen etwas reingefallen ist, was noch gut ist.

Leider kapiert er hier die Wichtigkeit meiner Aufgabe nicht. Banause.

Ich kümmere mich immerhin auch drum dass keine gefrässigen Diebe etwas mitgehen lassen.

Die zum Beispiel. Das war aber an einem anderen Stand, der geht mich nichts an. Nehmt Jungs, was ihr wollt.

Meine wichtigste Aufgabe, die Qualitätskontrolle, wird auch oft mißverstanden. Seht hier.

Der Standbesitzer ging schnell weg, wohin auch immer.

Mein Einsatz!

Seht ihr die Hand im untersten Bild? Der Nachbarstandbesitzer versteht meine Aufgabe nicht und nimmt mir den Lachs weg. Der Lachs roch seltsam, ich musste mir den genauer anschauen.

Der ander war wieder da und hats auch nicht kapiert. Ich wollte mich opfern und den wahrscheinlich verdorbenen Lachs vertilgen, ich wollte meine Gesundheit opfern.

Gib mir wenigstens a bissle was, Mensch.

Unmöglich, keiner weiss meine Arbeit zu schätzen. Ich gehe.

Es haben dann Fremdmöwen noch diverse Angriffe geflogen. Mir egal.

Alles Oper!

Eines der Highlights des Wien-Urlaubs war eine Führung in der Wiener Staatsoper.

Eingangsbereich

Mit Festtreppe
Zuschauerraum

Im Krieg gab es teilweise Schäden, so dass Teile in 50er Jahre Optik wiederhergestellt wurden

Aber die meisten Teile sind original aus dem 19. Jahrhundert

Die Führung endet dann ganz unglücklich direkt im Cafe.

Von aussen wie von innen ein imposantes Gebäude

Mit Molli durch Mecklenburg

Darf ich vorstellen: das ist Molli!

Molli ist die mecklenburgische Bäderbahn.

Welcher Wagen darfs sein? Edles Holz oder eher Polster?

So jetzt gehts aber los. Wir sind in Bad Doberan, einer der beiden Streckenendpunkte.

Und da wirds eng. Man fährt hier durch die Fussgängerzone.

Draussen gehts durch die Landschaft und glücklicherweise durch Kurven. Saubere Fenster, danke!

In Heiligendamm gibts die Begegnung.

Endstation ist dann Kühlungsborn

Da wird getankt

Dann schnell nach vorne gefahren..

Dan gehts wieder zurück. Stinkt und qualmt ganz nett.

Und schnell wirds…

In Bad Doberan wirds wieder langsamer, geht durch eine edle Wohnstrasse

Und rein in die Fussgängerzone

Wer hat hier wohl Vorfahrt?

Klar, der Molli!

Hui Buh – im Wald

Ja ich war im Wald.. freiwillig. Bei den Gespenstern.

Los gings an einem langweiligen (!) Forstweg, niemand zu sehen. Ich stapfe munter voraus.

Frage einen Einheimischen ob ich auf dem richtigen Weg bin.

Hab den Dialekt aber nicht verstanden.

Und dann wurde es lichter.

Und spektakulärer.

Kahle Bäume, vom Meer und Wind abgenagt

Die Kronen verbogen vom Wind.

Ja das ist gespenstisch. Auf eine gute Art.

Deswegen nennt man das auch den Gespensterwald.

Naja gut sooooo irre ist es nur in meinem fotografischen Hirn..

Aber das ist alles echt. Toll!

Weiter weg vom Meer ist es fast normal

Aber auch nur fast

Das ganze ist eine Steilküste

Auch von unten eindrucksvoll

Die Natur überrascht immer wieder. Grandios.