Agenda zum Symposium in Poing

Wir freuen uns Sie zum diesjährigen Meeting begrüssen zu können.

In der Folge geben wir einen Überblick über die Agenda und das Rahmenprogramm.

Begrüßung und persönliche Führung durch das Gelände

Unser freundlicher Damhirsch Hansi begrüsst die Symposiumsbesucher und begleitet sie zum Sitzungsort.

Er beantwortet auch ihre Fragen und kümmert sich um Ihr Wohlbefinden.

Im Konferenzbereich kümmern sich unsere Servicemitarbeiter um Sie. Sie sind leicht zu erkennen an ihrer leuchtend blauen Kleidung

Top1 Wassernutzung

Familie Nutria berichtet über die ausgezeichnete Wasserqualität zum Schwimmen bemängelt jedoch das steinige Ufer.

Herr Bär ergänzt, dass im hinteren Bereich seines Beckens die Belästigung durch Schaulustige von der Brücke immens ist und regt die Sperrung der Brücke an.

Frau Luchs berichtet, dass die neue Lage des Wassertopfs direkt am Zaun sogar ganz lustig ist, weil die Besucher immer „ui ist der süss“ zu ihr sagen und sie das sehr amüsiert.

Herr Elch wird darauf hingewiesen dass eine Mischnutzung der Wasserflächen untersagt ist und der kleine Bengel nicht immer beim Trinken im Tümpel stehen soll.

Mittagessen

Gemeinsames Mittagessen mit den Einheimischen.

Auf Wunsch wird am Tisch serviert

Top2 Probleme aus dem Luftraum

Es gibt einige Probleme im Luftraum, die diskutiert werden müssen.

Unbelehrbar der Falke der zum einen zu schnell fliegt für Fotografen und zum anderen den Showköder allzu ernsthaft erlegt

Die grossen weissen Flugtiere werden geduldet, es wird jedoch empfohlen die Geräusche zu reduzieren.

Dem Storch werden Fortschritte beim Landen attestiert, die Finanzierung weiterer Übungsstunden muss diskutiert werden.

Grosse Fortschritte macht das Tieffliegen des Uhus. Es wurde kein Kopf gestriffen.

Hauptthema erneut: Wie wird Cora die Weisskopfseeadlerdame ihre Angst vor grossen Objektiven los? Eine Hypersensibilisierung in der Stadt mit einer Fotografin wird diskutiert.

Top3 Prämierung des Tier des Jahres  

Zur Wahl stehen in den Kategorien:

Vierbeiner mit Hörnern oder Geweih

Vierbeiner mit Fell

Flugtier sitzend klein

Flugtier sitzend gross

Nachtrg: der Riesenseeadler rechts oben wurde aufgrund Bedrohung der Jury disqualifiziert

Flugtier fliegend (traditionell die grösste Gruppe)

Die Wahl wird auch dieses Jahr beaufsichtigt von

Den Sonderpreis für Poser bekommt der Rotrückenbussard

Sonderpreis für komplette Ruhe trotz zweier näherkommender Fotografinnen:

Zeit zur Entspannung 

Nehmen Sie an einem der Workshops zum Powernap teil. Unsere Instruktoren Luchs und Wolf freuen sich auf Ihre Teilnahme.

Wer lieber in der Gruppe ruhen möchte, kann sich unseren Damhirschsenioren anschliessen

Top 4 Update zu den Baumassnahmen

In der Sommerpause wird unsere Baustelle professionell überwacht.  

Verabschiedung

Unsere Türsteher begleiten Sie nach der Veranstaltung zum Ausgang. Übriges Essen wird freundlich aber bestimmt entgegengenommen und inkl. Tüte entsorgt

Ein Wiedereintritt ist nicht möglich und wird überwacht.

Bitte bezahlen Sie die Parkplatzgebühr beim Wächter

Wir wünschen eine gute Heimfahrt.

Lückenlose Überwachung ?

Die sandförmchenspielende Amsel war noch zuhause, aber ist es wirklich ein Sandspielzeug oder ein Funkgerät?

Der Löwe scheint zu fragen: Wann darf ich endlich raus?
Aber ist es wirklich Zufall wo er hinschaut

Steckenfussballett war ein erstes Ablenkmanöver.

Hier hatten wir das erste Mal den Eindruck einer Überwachung. Pfauen tun sich mit Tarnung einfach schwer.

Unauffällig ist das hier auch nicht.

Also so richtig vertraute man uns nicht. Das wurde deutlich.

Der Spatz musste dringend weiter… Wohin?

Von was auch immer wir abgelenkt werden sollten, es hat spätestens mit dem neuen Kragenbären Franz geklappt.

Was für ein sensationell süsser Teddy.

Aus dem Dunkeln raschelte es.

Fühl denen mal auf den Zahn, sagten die anderen Giraffen.

Aber versteckt euch unauffällig.

Oder esst auffällig putzig.

Eventuell war es aber auch ein ganz normaler Samstag morgen im Zoo? Wir werden es wohl nie erfahren.

Tiershow am Vormittag

Grad waren die Morgenrotbilder aussortiert, schon ging es weiter.

Es war Audienz bei den neuen Königen, dem Löwenbruderpaar.

Man präsentierte sich gutgelaunt.

Lies sogar Blödsinn der Fotografin zu.

Doch die Nachbarn wollten nen Neuen das Show-Tier-Feld nicht kampflos überlassen und riefen rüber.

Hey Fotografin, schau mal. Wir machen einen fairen Gross-Katzenvergleich. Dokumentiert das mal.

Haben die auch so eine elegante Gangart?

OK 1:0 für die Tiger, auch wenn die zarten Punkte auf den Füssen schon ein Hingucker sind.

Kann sich der Neue auch so verbiegen. Und ja das ist Tigeryoga.

2:0 für Tiger.

OK, die Ohren sind beim Löwen schon irgendwie süsser, wenn auch die Tigerohren mehr Funktion haben.

2:1 Anschlusstreffer.

Synchronlaufen ist natürlich eine Paradedisziplin des Tigerpärchens.

Bei den Löwen ist das eher so ein „Ups, sorry Bro, war das dein Fuss?“ 3:1

Ausserhalb der Wertung, weil zuviel Effekthascherei. „Ich trinke wie ein Influencer, der Blick immer zur Kamera.“

„Durchdringender Blick“ haben sie beide drauf. 4:2.

Im Profil ganz klar ein Punkt für den Löwen, 4:3.

Der Schwarze Mann pfeift ab, das Spiel ist aus. Knapper Sieg für die Tiger.

Der Grosskatzen Cup geht damit an die Tiger.

Wo die Leoparden waren? Tja beide Mädels sind nicht erschienen zum Wettkampf, daher wurden sie disqualifiziert.

Poser oder Schisser?

Jaja das sind zwei Extreme und ausserdem Stereotypen.. Das ist uns jetzt aber mal egal und wir kategorisieren anhand der Hauptdarsteller der genialen Abendführung im Zoo Augsburg mal ein bißchen wild rum. Wir werden auch sehen, dass sich das nicht ausschließt.

Helene Fennek, extrem entspannt hindrapiert. Auch im Schlaf definitiv ein Poser. (heisst wirklich Helene!)

Frau Löwin, in aller Coolness und Distanz ein extremer Poser. Fiel nur kurz aus der Pose als eine Fliege an den Ohren störte.

Hier muss ich nichts dazuschreiben oder.

Frau Tiger aber extrem genervt als der Alte gestört hat

Kategorie Ober-Schisser, eine der beiden Leopardinnen. Hat nicht mit der nächsten Gruppe der Abendführung gerechnet und sich zu spät versteckt.

Die andere Leopardin, die letzten Woche noch als Stofftier mit dem Rücken zum Publikum eher ein Schisser wurde spontan zum Kuschelkätzchen und Superposer.

Was für eine Schönheit und sie weiss das

Noch ganz frisch im Zoo und daher auf den ersten Blick als Poser mit noch a bissle Schiss eingewertet , die Antilopen.

Auch hier… klar. Auch ohne Schwanzfedern, die aufgrund Mauser gerade erst nachwachsen.

Front Row Schlange vs. Versteckte Schlange gleicher Art, das türkisblau ist nur die seltener vorkommende Färbung

Versteckt und doch ein Superposer? Oh ja.. das Chamäleon ist der Wahnsinn. Tut so schüchtern und hockt doch in der ersten Reihe.

Was für ein Wunderwerk der Natur, jedes äh Pixel kann eine andere Farbe annehmen.

Muster über Muster, das Zebra ist ein Schisser gefangen in einer Poser-Optik. Die Poser Fotografin ist übrigens mit Absicht drauf.. wegen rot und so… äh… behauptet sie. Poser halt.

Giraffe.. natürlich der WahnsinnsPoser. Das Publikum immer im Blick und stets die Schokoladenseite in die Kamera halten.

Leider schlug jetzt die Dunkelheit zu und die Dokumentation wurde schwieriger und schwieriger. Nur noch ein verpixeltes Bild eines im Schlaf aufgeschreckten und sofort posierenden Tiers.

Showman Seehund, der alles mitkriegen muss.

Fazit: Abendführungen sind genial, die Tiere sind entspannt und man sieht plötzlich auch die Schisser, weil sie meinen dass sie alleine sind. Hihi, erwischt.

Fremdbeitrag: Egons Geschichte

Hallo, ich bin Egon. Ich bin ein Nachwuchssteinbock im Zoo Augsburg und geboren zu Höherem.

Sieht man oder. Ich bin stattlich und majestätisch. Und ein Bild von einem Steinbock.

Das ist der Chef hier im Zoo, seit Jahren. Rocky heisst er. Jaja er hat die grösseren Hörner, aber sonst. Naja, halt a weng altmodisch der Alte.

Ab und zu zettel ich Streit an. So probehalber… Kräftemessen… ihr wisst schon.

Ja gut Grösse ist schon ein Argument.

Ich glaub ich hau ab…

Jagt mich der Alte doch tatsächlich mehrmals um den Felsen. Mist der Alte ist noch ganz nett fit.

Ohhh der dreht komplett durch.

Bocksprünge.. da kommt der Begriff wohl her

Das gute ist, der war irgendwann so durchgedreht, er hat mich dann vergessen und ich konnte mich verstecken

Er hat dann noch weitere Runden gedreht, rauf runter… Bis er sich irgendwann beruhigt hat.

Ok, Rocky ist der Chef hier. Das hat er eindrucksvoll bewiesen. Ich gebs zu… ich kann mir von ihm noch einiges abschauen.

Das sind übrigens meine kleinen Geschwister, sind sie nicht süss.

Und das ist Mama mit dem kleinsten.

Tschüss, Euer Egon. Bis ganz bald im Augsburger Zoo.

Die Fotos hat übrigens meine Patentante Astrid gemacht, die hat mit uns beiden geschimpft nach der Aktion. Aber happy über die Bilder war sie schon. Und sie kann selber als Steinbock so ein bißchen Gezicke durchaus nachvollziehen.

Störung nach Dienstschluss

Es ist ein Skandal. Nach amtlichem Arbeitsende und nach Schliessung der Tore, haben wir das Recht auf Freizeit und Ruhe.

Aber nein, diesen Freitag, abends ab 19:00 wurde man erneut gestört, beglotzt und … die Höhe … fotografiert.

Aru will es nicht wahrhaben und versucht es mit Nichthinschauen.

Unverschämtheit!

Tia war bereits eingeschlafen und wurde von dem Radau geweckt.

sogar die Füsse von Tia wurden ungeniert fotografiert.

Azhar wollte auch bereits ein Nickerchen machen,

und versuchte es mit majestätischem Ignorieren.

Nur der Nandu fands sogar ganz unterhaltsam.

weil der Kumpel bloss den ganzen Tag rumhockt.

Im Amphibienhaus waren einige gar nicht zu beeindrucken

oder auch der Bursche

Ich glaub er hat gar nicht mitgekriegt dass jemand da war

Aber die beiden hatten ihren grossen Auftritt

Die Boa Constrictor hat begeistert gezüngelt und damit an uns gerochen.

Wie immer der Star des Abends war die Bartagame

egal ob auf der Schulter oder platt am Boden

So hatte man als Teilnehmer der Abendführung des Zoos dann doch nicht sooo ein schlechtes Gewissen.