Agenda zum Symposium in Poing

Wir freuen uns Sie zum diesjährigen Meeting begrüssen zu können.

In der Folge geben wir einen Überblick über die Agenda und das Rahmenprogramm.

Begrüßung und persönliche Führung durch das Gelände

Unser freundlicher Damhirsch Hansi begrüsst die Symposiumsbesucher und begleitet sie zum Sitzungsort.

Er beantwortet auch ihre Fragen und kümmert sich um Ihr Wohlbefinden.

Im Konferenzbereich kümmern sich unsere Servicemitarbeiter um Sie. Sie sind leicht zu erkennen an ihrer leuchtend blauen Kleidung

Top1 Wassernutzung

Familie Nutria berichtet über die ausgezeichnete Wasserqualität zum Schwimmen bemängelt jedoch das steinige Ufer.

Herr Bär ergänzt, dass im hinteren Bereich seines Beckens die Belästigung durch Schaulustige von der Brücke immens ist und regt die Sperrung der Brücke an.

Frau Luchs berichtet, dass die neue Lage des Wassertopfs direkt am Zaun sogar ganz lustig ist, weil die Besucher immer „ui ist der süss“ zu ihr sagen und sie das sehr amüsiert.

Herr Elch wird darauf hingewiesen dass eine Mischnutzung der Wasserflächen untersagt ist und der kleine Bengel nicht immer beim Trinken im Tümpel stehen soll.

Mittagessen

Gemeinsames Mittagessen mit den Einheimischen.

Auf Wunsch wird am Tisch serviert

Top2 Probleme aus dem Luftraum

Es gibt einige Probleme im Luftraum, die diskutiert werden müssen.

Unbelehrbar der Falke der zum einen zu schnell fliegt für Fotografen und zum anderen den Showköder allzu ernsthaft erlegt

Die grossen weissen Flugtiere werden geduldet, es wird jedoch empfohlen die Geräusche zu reduzieren.

Dem Storch werden Fortschritte beim Landen attestiert, die Finanzierung weiterer Übungsstunden muss diskutiert werden.

Grosse Fortschritte macht das Tieffliegen des Uhus. Es wurde kein Kopf gestriffen.

Hauptthema erneut: Wie wird Cora die Weisskopfseeadlerdame ihre Angst vor grossen Objektiven los? Eine Hypersensibilisierung in der Stadt mit einer Fotografin wird diskutiert.

Top3 Prämierung des Tier des Jahres  

Zur Wahl stehen in den Kategorien:

Vierbeiner mit Hörnern oder Geweih

Vierbeiner mit Fell

Flugtier sitzend klein

Flugtier sitzend gross

Nachtrg: der Riesenseeadler rechts oben wurde aufgrund Bedrohung der Jury disqualifiziert

Flugtier fliegend (traditionell die grösste Gruppe)

Die Wahl wird auch dieses Jahr beaufsichtigt von

Den Sonderpreis für Poser bekommt der Rotrückenbussard

Sonderpreis für komplette Ruhe trotz zweier näherkommender Fotografinnen:

Zeit zur Entspannung 

Nehmen Sie an einem der Workshops zum Powernap teil. Unsere Instruktoren Luchs und Wolf freuen sich auf Ihre Teilnahme.

Wer lieber in der Gruppe ruhen möchte, kann sich unseren Damhirschsenioren anschliessen

Top 4 Update zu den Baumassnahmen

In der Sommerpause wird unsere Baustelle professionell überwacht.  

Verabschiedung

Unsere Türsteher begleiten Sie nach der Veranstaltung zum Ausgang. Übriges Essen wird freundlich aber bestimmt entgegengenommen und inkl. Tüte entsorgt

Ein Wiedereintritt ist nicht möglich und wird überwacht.

Bitte bezahlen Sie die Parkplatzgebühr beim Wächter

Wir wünschen eine gute Heimfahrt.

Elchsichtung nicht garantiert.

So stands in der Ausschreibung der Wildlife Safari.

Unser Guide fuhr uns ca 50 km in den Südwesten auf eine stark bewaldete Halbinsel.

Ziel war die dortigen Wildtiere zu entdecken und beobachten.

Umd es ging gleich sehr gut los. Herr Weisswedelhirsch hoppelte vor uns über die Strasse.

Wenig später überraschten wir die Gattin beim Naschen am Farn.

Sie war nur ca 5 m vom Auto entfernt und kam neugierig näher.

Einzelne von uns waren schon total begeistert, ihr könnt euch vorstellen wer.

An einem superschönen plätzchen gabs erstmal typisch finnisches Abendessen

Pastete, Blaubeerkuchen, Beerensaft

Man versuchte sich am Feuermachen mit einem speziellen Tool

So aber jetzt auf gehts. Ziel: der Elch

Und ich sags gleich vorab. Es war dunkel, die Tiere waren weit weg, das sind maximal gecroppte Bilder. Nein das 100-500 Objektiv liegt zuhause. Ja die rauschen, ja die sind pixelig. Und ja man könnte da noch was machen in der Nachbearbeitung. Nehmt einfach das Erlebnis wahr.

Da isser, bzw es waren zwei.

Echt weit weg, aber deutlich zu erkennen. Ich war ja überrascht, dass die so ein dunkles Fell haben.

Und es lohnt sich immer sich auch mal umzudrehen

Da stand er und war von uns überrascht wie wir von ihm und guckte erstmal wer wir sind und was wir da tun. Aha eine Canon, eine Nikon und eine Fuji.. alles ganz normal. Kein Anlass zur Sorge.

Dann ess ich was und spazier meines Wegs dachte er sich wohl

Sonnenuntergang nerv nicht, niemand interessiert sich heute für dich.

Zwei Kurven weiter auf der nächsten Lichtung

Servus, du bist aber ein schöner… ne Moment.. ihr seid zu zweit.

Gehen hier Vater umd Sohn gemeinsam Essen?

Kleines harmloses Kräftemessen.

Das Gras steht hier irre hoch, so ein Elch hat eine Schulterhöhe von 1,5m.

Was da sonst noch alles unbeobachtet drinrumkreucht?

Man gucke rechts unten. Die vorwitzigen kleinen Öhrchen.

War das doch glatt ein Wolf der hier vorbeispaziert. Sogar unser Guide war hin und weg.

Walderdbeeren zur Beruhigung?

Sorry Frau Hirsch, wir haben jetzt schon aufregenderes gesehen.

Die Breifkastenansammlungen waren noch ein Foto wert.

Wir sind dann weitergefahren, es waren dann nochmal 5 Elche und an die 20 Hirsche auf einer Lichtung. wir einigten uns für die offizielle Zähling auf insgesamt 13 Elche und den Bonus Wolf, was den Guide und uns begeisterte. Das wäre keine normale Zahl an Elchsichtungen für einen Abend.

Ach schau, da sind nochmal 2 Elche, ach ne da hinten nochmal einer. Halt Moment. Das da hinten ist nicht nur einer.

Mama mit Kind. Ein krönender Abschluss!

Was für ein grandioses Erlebnis.

Ihre Majestäten

Jetzt wirds royal, majestätisch, königlich, beeindruckend, unbeschreiblich, fantastisch…

Die Majestäten in der Hauptrolle:

Maxl der Wanderfalke, Paule der Uhu und Wiggerl der Weisskopfseeadler

In den Nebenrollen:

Lauser der Steppenadler, Lilly der Rotmilan, Paco der Peruanische Aguia und die Weisskopfseeadler-Dame (der Name?)

Prolog:

Drei Fotografen aus Aux suchen die Herausforderung, das Abenteuer, wollen raus aus der gewohnten Umgebung, was Neues sehen.

Hier sind die drei richtig!

Unterhalb von Schloss Hohenaschau suchen sie die direkte Begegnung mit Raubtieren und Jägern

Akt 1: dreieinhalb Bibberle für Paule

Paule der leicht depressive Uhu steht für die erste Herausforderung bereit.

Handschuh an, Bibberle in die Hand und Arm ausgestreckt.

Xxx Beweisbild wird nachgereicht

Irre wenn der auf deinem Arm landet und da genüsslich an der Belohnung knabbert. Was das Tier für ein Vertrauen in einen hat.

Leider ist ihm beim vierten Bibberle eingefallen dass er ja traurig ist und hat sich buhuend in eine Ecke zurückgezogen

Akt 2: Walk in the Park mit Maxl

Falkentraining beinhaltet Spazierengehen, ernsthaft, ist so. Kein Witz.

Man beginnt mit Haube, damit der arme Falke nicht erschrickt

Rechts, Maxl der Wanderfalke

Die Hand schön grad halten, damit der Bursche stabil sitzt.

Nach 15 min rumlaufen geht schon ein vorsichtiges Posing

Akt 3 Entspanntes Fotografieren der öffentlichen Flugshow

Das mit dem „entspannt“ war dann doch etwas anders. Bei den ersten Flugrunden der Falken war einfach gar nix drauf. Zu schnell…

die nächsten Bilder waren dann zu weit weg und/oder aus dem Fokus.

Fussfotos.. ein echter Fortschritt

Da lob ich mir den Steppenadler, der am liebsten am Boden rumläuft

Fliegen kann er auch.. wenns sein muss.

Dann wurden die Milane losgelassen.

Zack weg waren sie

Gebettelt wurde auch

Irgendwie verschmitzt sieht sie aus, die Lilly

Und ne schicke Hose hat sie an

Aber im Flug wahnsinnig elegant

Dann kam Paco der Teenager

Ein Angeber

Ja dann wars das oder..

Akt 4 das flatternde Finale furioso

„Die drei vom Erlebnistag holen dann jetzt bitte die Handschuhe raus, da halt das Bibberle fest, Arm raus“

Und patsch war er da, Wiggerl der beeindruckende und nicht sooo leichte Weisskopfseeadler

Und nach kurzer Zeit war die Belohnung verspeist und Abflug

Beim zweiten Mal sass er länger da, Päusle machen

Gigantisches Gefühl

Was für ein majestätisches Tier!

Badezeit!

Und dann spritzts

Landeanflug

Tschüss Wiggerl, Tschüss Falknerei

Klasse wars.

Ups da fehlte noch was

Prolog, die Dame des Hauses macht den Abschluss

Un giorno normale di Paolo

Hallo, ich bin Emilio-Paolo Gabbiano, ihr könnt mich Paolo nennen.

Das hier ist mein Arbeitsplatz, der Fischmarkt von Venedig.

Das ist hier mein Fischstand, also gut nicht meiner, der gehört ihm hier.

Aber er hat keine Ahnung von Fisch.

Ich bin hier der Experte und für viele wichtige Sachen zuständig.

Zum Beispiel begutachte ich den Abfall

Nicht das da aus Versehen etwas reingefallen ist, was noch gut ist.

Leider kapiert er hier die Wichtigkeit meiner Aufgabe nicht. Banause.

Ich kümmere mich immerhin auch drum dass keine gefrässigen Diebe etwas mitgehen lassen.

Die zum Beispiel. Das war aber an einem anderen Stand, der geht mich nichts an. Nehmt Jungs, was ihr wollt.

Meine wichtigste Aufgabe, die Qualitätskontrolle, wird auch oft mißverstanden. Seht hier.

Der Standbesitzer ging schnell weg, wohin auch immer.

Mein Einsatz!

Seht ihr die Hand im untersten Bild? Der Nachbarstandbesitzer versteht meine Aufgabe nicht und nimmt mir den Lachs weg. Der Lachs roch seltsam, ich musste mir den genauer anschauen.

Der ander war wieder da und hats auch nicht kapiert. Ich wollte mich opfern und den wahrscheinlich verdorbenen Lachs vertilgen, ich wollte meine Gesundheit opfern.

Gib mir wenigstens a bissle was, Mensch.

Unmöglich, keiner weiss meine Arbeit zu schätzen. Ich gehe.

Es haben dann Fremdmöwen noch diverse Angriffe geflogen. Mir egal.

Wildtierdrama (mit Happy End)

Steht ein Schwan auf dem See

Huch da sind drei Schwäne im Kuhsee und er ist doch noch größtenteils zugefroren.

Sind die Schwäne festgefroren? Nein glücklicherweise nicht, sie sind in Löchern im Eis

Aber in sehr kleinen Löchern, ein Schwan tritt und beisst sein Loch größer

Einer der beiden anderen Schwäne läuft übers Eis zur größeren Wasserfläche des anderen

Der andere bleibt alleine und schreit. Der Arme.

Ich rede ihm Mut zu, du schaffst das auch übers Eis zu den anderen, probiers.

Aber was soll das? Die beiden Schwäne fliegen weg? Die kommen da raus?

Und der arme andere der allein ist und rumgeschrien hat?

Fliegt auch einfach weg. Aha.

Soweit zum Drama, soweit zu „Hilfe ich bin hier alleine eingeschlossen“.

Von Schwänen veräppelt. Naja besser so als ein echtes Drama.

Auf der anderen Seite des Sees ist kein Eis und man grundelt fröhlich vor sich hin.

Lückenlose Überwachung ?

Die sandförmchenspielende Amsel war noch zuhause, aber ist es wirklich ein Sandspielzeug oder ein Funkgerät?

Der Löwe scheint zu fragen: Wann darf ich endlich raus?
Aber ist es wirklich Zufall wo er hinschaut

Steckenfussballett war ein erstes Ablenkmanöver.

Hier hatten wir das erste Mal den Eindruck einer Überwachung. Pfauen tun sich mit Tarnung einfach schwer.

Unauffällig ist das hier auch nicht.

Also so richtig vertraute man uns nicht. Das wurde deutlich.

Der Spatz musste dringend weiter… Wohin?

Von was auch immer wir abgelenkt werden sollten, es hat spätestens mit dem neuen Kragenbären Franz geklappt.

Was für ein sensationell süsser Teddy.

Aus dem Dunkeln raschelte es.

Fühl denen mal auf den Zahn, sagten die anderen Giraffen.

Aber versteckt euch unauffällig.

Oder esst auffällig putzig.

Eventuell war es aber auch ein ganz normaler Samstag morgen im Zoo? Wir werden es wohl nie erfahren.

Tiershow am Vormittag

Grad waren die Morgenrotbilder aussortiert, schon ging es weiter.

Es war Audienz bei den neuen Königen, dem Löwenbruderpaar.

Man präsentierte sich gutgelaunt.

Lies sogar Blödsinn der Fotografin zu.

Doch die Nachbarn wollten nen Neuen das Show-Tier-Feld nicht kampflos überlassen und riefen rüber.

Hey Fotografin, schau mal. Wir machen einen fairen Gross-Katzenvergleich. Dokumentiert das mal.

Haben die auch so eine elegante Gangart?

OK 1:0 für die Tiger, auch wenn die zarten Punkte auf den Füssen schon ein Hingucker sind.

Kann sich der Neue auch so verbiegen. Und ja das ist Tigeryoga.

2:0 für Tiger.

OK, die Ohren sind beim Löwen schon irgendwie süsser, wenn auch die Tigerohren mehr Funktion haben.

2:1 Anschlusstreffer.

Synchronlaufen ist natürlich eine Paradedisziplin des Tigerpärchens.

Bei den Löwen ist das eher so ein „Ups, sorry Bro, war das dein Fuss?“ 3:1

Ausserhalb der Wertung, weil zuviel Effekthascherei. „Ich trinke wie ein Influencer, der Blick immer zur Kamera.“

„Durchdringender Blick“ haben sie beide drauf. 4:2.

Im Profil ganz klar ein Punkt für den Löwen, 4:3.

Der Schwarze Mann pfeift ab, das Spiel ist aus. Knapper Sieg für die Tiger.

Der Grosskatzen Cup geht damit an die Tiger.

Wo die Leoparden waren? Tja beide Mädels sind nicht erschienen zum Wettkampf, daher wurden sie disqualifiziert.

Beängstigende Begegnungen mit wilden Tieren

Ganz arglos bin ich heute zum Kuhsee gefahren. Bisserl Schwan, Enten, Wellen fotografieren… alles ganz relaxed.

Viel zu arglos war ich.

Es ging los damit, dass ein Raubtier auf dem Boden sass und bei meinem Anblick auf einen Baum hüpfte und extrem genervt auf mich runter sah.

Bei dem Blick bekommt man schon Angst oder.

Aggressiv, bedrohlich… ich fühlte mich nicht wohl.

Glücklicherweise ist das Tier dann weitergezogen um andere Leute zu bedrohen.

Diese Tiere waren gegen sich selbst aggressiv, das war nicht schön zum Zuschauen, aber wenigstens weit weg. Mein Puls beruhigte sich.

Wobei einer der Kontrahenten dann in voller Kampfmontur aus dem Wasser stieg.

Ah hier Schwäne, so schöne Tiere. Prima eine kleine Familie. Ich freute mich über den Anblick. Zuerst.

Das Problem war, dass ich schon von weitem ins Visier genommen wurde. Der Vater kam sehr schnell auf mich zu.

Es folgte die vehement vorgetragene Frage: Hast du was für uns zum Essen dabei?

Nein? Dann schleich dich! Aber sofort!

Ich ging natürlich sofort.. wurde aber weiterhin beobachtet.

Glücklicherweise liess man dann von mir ab.

Zur Beruhigung fotografierte ich Blümchenwiesen

Ich habs versucht mit Stangenwald und Wellen

Aber im Endeffekt half nur ein Erfrischungsgetränk.

Tromsø – an Land 2

An Tag 2 ging es zum Wappentier Tromsoes.

Achtung Cuteness Overload… Ich warne eindrücklich vor dem Lesen dieses Artikels.

Ein kleiner Vorgeschmack. Ja genau es ging zu den Rentieren.

Bisserl unnützes Wissen rund um Rentiere:

Die Jungs verlieren Anfang Dezember ihre Geweihe, so dass nur die Mädels jetzt noch Geweihe tragen. Und sie sind relativ klein, gehen mir grad so bis zur Hüfte.

Die Höhe reicht genau, um einen in den Hintern zu stupsen, wenn man auch mal aus dem Eimer essen will.

Und die haben sehr Hunger.. Oder vielleicht gönnen sie sich gegenseitig einfach nichts.

Und es sind viele, in dieser Herde 300 Tiere.

In einer echt hübschen Umgebung.

So jetzt zur Wahl Eures Lieblingsrentiers.

A) weisse Füsse, farblich sonst sehr gemischt.
B) weiss mit Sommersprossen
C) D) oder E) mit den hübschen Schnauzen
F) mit dem imposanten Geweih

G) mit den Glubschaugen
H) die neugierige weisse
I) mit dem weichen kuschligen Fell
J) das Model, das sich langsam in alle Richtungen gedreht hat, damit ich den perfekten Winkel erwischen konnte.

Tromsø – an Land 1

Am ersten ganzen Tag gings eine dreiviertel Stunde mit dem Bus durch das Winterwonderland im nächsten Fjordarm.

Berge, Täler, Fjorde… wunderschön

Aber eigentlich war das nur der Weg zu den Huskies

Man wurde sehr sehr schick eingekleidet… damit der Hund beliebig sabbern kann.

Da wohnen die Jungs. Die Mädels haben ein eigenes Areal.

So die Schlitten werden zusammengestellt. Wer darf mitlaufen?

Hier die Kandidaten.

Kandiat 1 in braunweiss mit den spitzen Ohren

Kandiat 2.. ne der ist heute nicht im Dienst.

Kandidat 3: Sandfarben mit Schlappohren

Kandidat 4, ne der hängt am Handy.

Gewonnen hat: Schlappi. Mit Söckchen einsatzbereit.

Das war mein Gespann. Zur Halbzeit, deswegen schon a bissle ausser Atem.

So jetzt wird getauscht und ich sitze gemütlich. Naja fast gemütlich.

Ja die Hunde reagieren auf italienische Ansagen. Nicht..

Toller Ausblick.

Bin sehr stolz auf meine Ausweiskarte.

Tromsø – zu Wasser

Naja und a bisserl Luft ist auch dabei.

Tag 3 – eine Bootsfahrt.

Die Wolken hingen in den Bergen bei der Abfahrt in Tromsö

Es war Wildlife versprochen. Gut Kormorane gehören inzwischen zu jedem Gewässer. Aber zum Anfang ganz nett.

Das Wasser sieht irgendwie kalt aus.

Jetzt lustige grüne Eiderenten. Eine ganze Menge, die wie an der Schnur gezogen quer über den Fjord schwammen.

Sorry Jungs und Mädels, wir müssen da durch

Hier wird Fisch getrocknet.

Leuchtturm, die Grösse reicht im Fjord.

Bisserl Kunst „Four Trees on a hill“

Plötzlich grosses Geschrei der Guides…

„Finally.. The Eagle“

Und da war er

Majestätisch zieht er seine Kreise, taucht ins Wasser und holt einen Fisch raus. Mit dem er in den Wald abhaut.

Was für ein Erlebnis. Wahnsinn!

Weiter gehts an der wirklich sensationell schönen Norwegischen Landschaft entlang.

Hübsche kleine Wellchen

In einem Fjord war noch ordentlich Eis

Dann wieder anhalten, kleine Angeln ins Wasser halten, Kabeljau aus dem Wasser holen und fertig ist die Fischsuppe. Sehr lecker!

Weiter gehts… ne Schiff hält.. Aussage war: Wenn das Schiff hält, raus an Deck, dann haben wir was gesehen.

Also… weg mit dem Suppenteller…

Ah der nächste Adler sucht nach Mittagessen.

Gefangen! Hey Familie… Essen gibts

Wirklich faszinierend diese Tiere.

Zurück nach Tromsoe

Eilmeldung: Kevin allein zuhause

Eilmeldung: Wangerooge Nordstrand, Mittwoch 31.1. 8:15

Heute nacht bei der Flut blieb die kleine Kegelrobbe Kevin allein zuhause. Er hat wohl den Wecker und damit das Einsetzen des ablaufenden Wassers verschlafen.

Die Eltern waren weg und er war allein.

Kevin musste daher alleine den weiten Weg von der Düne zum Wassersaum antreten.

Augenzeugen berichten von den Anstrengungen des kleinen Kerls, der sich mühsam und mit vielen Pausen gen Wasser robbte.

Unsere Fotografin hielt den glücklichen Moment fest, in dem Kevin wieder das sichere Meer erreichte.

Übrig blieben eindrucksvolle Abdrücke der Pfoten und die Spur ins Wasser.

Machs gut kleiner Kevin.

Familie Möwe, der Wangerooge Zweig

Wir sind am Meer, am Meer sind Möwen. Hier in Wangerooge leider nicht wirklich arg viele. Eine Grossfamilie gibt es aber.

Die einzelnen Familienmitglieder will ich hier mal vorstellen.

Theodor ist der Kopf der Familie, bewacht das Familienanwesen auf der Buhne und ruft die Familie zusammen, wenn es Essen auf Beinen gibt. Er guckt immer böse, ist aber eigentlich sehr umgänglich
Elfriede, die Mama der ganzen Truppe. Kümmert sich dass alle zufrieden sind.
Schnuffele, das Nesthäkchen, immer zu langsam beim Futterfassen und daher immer hungrig
Alberto, die Austauschmöwe aus Italien. Ihn friert es permanent und er baggert die Mädels an
Surfing Sven, der coole Wellenreiter
Tim genannt der Tornado, bekannt für gewagte und spektakulär aussehende Flugmanöver
Karl-Friedrich ist ein bißchen schüchtern, hats aber faustdick hinter den Ohren
Egon der denkt er ist ein Adler
Berta, die Oma der Familie, der eine wehe Fuss handicapt sie nur, wenn sie was tun soll, dann tut der Fuss wieder sehr sehr weh
Dieter der Onkel der immer Witze macht, manchmal sind sie auch lustig
Susi sieht schlecht, setzt aber nie ihre Brille auf
Gundelinde, die spiessige Tante aus Spiekeroog. Naja, ehrlichgesagt jeder ist froh, wenn sie wieder heimfliegt

Ein Grund sich in der ganzen Familie zu treffen ist, wenn Essen auf Beinen kommt. Da gibts diese Woche sone Frau in roter Jacke, die hatte harte Brezen aus Bayern dabei. Lecker!

Da ist dann echt immer richtig was los. Klasse.

Man kann beweisen, wie gut man fangen kann.

Oder dass man schneller ist als die anderen

Hey, schon aus? Kommst du morgen wieder? Menschen sollen sich nicht mit altbackenem Brot rumärgern, das nehmen wir euch gerne ab.

Poser oder Schisser?

Jaja das sind zwei Extreme und ausserdem Stereotypen.. Das ist uns jetzt aber mal egal und wir kategorisieren anhand der Hauptdarsteller der genialen Abendführung im Zoo Augsburg mal ein bißchen wild rum. Wir werden auch sehen, dass sich das nicht ausschließt.

Helene Fennek, extrem entspannt hindrapiert. Auch im Schlaf definitiv ein Poser. (heisst wirklich Helene!)

Frau Löwin, in aller Coolness und Distanz ein extremer Poser. Fiel nur kurz aus der Pose als eine Fliege an den Ohren störte.

Hier muss ich nichts dazuschreiben oder.

Frau Tiger aber extrem genervt als der Alte gestört hat

Kategorie Ober-Schisser, eine der beiden Leopardinnen. Hat nicht mit der nächsten Gruppe der Abendführung gerechnet und sich zu spät versteckt.

Die andere Leopardin, die letzten Woche noch als Stofftier mit dem Rücken zum Publikum eher ein Schisser wurde spontan zum Kuschelkätzchen und Superposer.

Was für eine Schönheit und sie weiss das

Noch ganz frisch im Zoo und daher auf den ersten Blick als Poser mit noch a bissle Schiss eingewertet , die Antilopen.

Auch hier… klar. Auch ohne Schwanzfedern, die aufgrund Mauser gerade erst nachwachsen.

Front Row Schlange vs. Versteckte Schlange gleicher Art, das türkisblau ist nur die seltener vorkommende Färbung

Versteckt und doch ein Superposer? Oh ja.. das Chamäleon ist der Wahnsinn. Tut so schüchtern und hockt doch in der ersten Reihe.

Was für ein Wunderwerk der Natur, jedes äh Pixel kann eine andere Farbe annehmen.

Muster über Muster, das Zebra ist ein Schisser gefangen in einer Poser-Optik. Die Poser Fotografin ist übrigens mit Absicht drauf.. wegen rot und so… äh… behauptet sie. Poser halt.

Giraffe.. natürlich der WahnsinnsPoser. Das Publikum immer im Blick und stets die Schokoladenseite in die Kamera halten.

Leider schlug jetzt die Dunkelheit zu und die Dokumentation wurde schwieriger und schwieriger. Nur noch ein verpixeltes Bild eines im Schlaf aufgeschreckten und sofort posierenden Tiers.

Showman Seehund, der alles mitkriegen muss.

Fazit: Abendführungen sind genial, die Tiere sind entspannt und man sieht plötzlich auch die Schisser, weil sie meinen dass sie alleine sind. Hihi, erwischt.

Fremdbeitrag: Egons Geschichte

Hallo, ich bin Egon. Ich bin ein Nachwuchssteinbock im Zoo Augsburg und geboren zu Höherem.

Sieht man oder. Ich bin stattlich und majestätisch. Und ein Bild von einem Steinbock.

Das ist der Chef hier im Zoo, seit Jahren. Rocky heisst er. Jaja er hat die grösseren Hörner, aber sonst. Naja, halt a weng altmodisch der Alte.

Ab und zu zettel ich Streit an. So probehalber… Kräftemessen… ihr wisst schon.

Ja gut Grösse ist schon ein Argument.

Ich glaub ich hau ab…

Jagt mich der Alte doch tatsächlich mehrmals um den Felsen. Mist der Alte ist noch ganz nett fit.

Ohhh der dreht komplett durch.

Bocksprünge.. da kommt der Begriff wohl her

Das gute ist, der war irgendwann so durchgedreht, er hat mich dann vergessen und ich konnte mich verstecken

Er hat dann noch weitere Runden gedreht, rauf runter… Bis er sich irgendwann beruhigt hat.

Ok, Rocky ist der Chef hier. Das hat er eindrucksvoll bewiesen. Ich gebs zu… ich kann mir von ihm noch einiges abschauen.

Das sind übrigens meine kleinen Geschwister, sind sie nicht süss.

Und das ist Mama mit dem kleinsten.

Tschüss, Euer Egon. Bis ganz bald im Augsburger Zoo.

Die Fotos hat übrigens meine Patentante Astrid gemacht, die hat mit uns beiden geschimpft nach der Aktion. Aber happy über die Bilder war sie schon. Und sie kann selber als Steinbock so ein bißchen Gezicke durchaus nachvollziehen.

Die Tierwelt der Ostsee – da isser, da isser

In der Tagesschau wars am Sonntag vor ich losgefahren bin, ein kurzer Schnipsel. Delfin in Travemünde gesichtet.

Ach, dachte ich, schade. Der ist dann ja längst wieder weg.

Am Dienstag sass ich dann im Cafe und eine Oma am Fenster schreit.. Da isser, da isser… Alle stürmen ans Fenster.

Ich seh ihn später springen, erwisch ihn aber nicht. Zu weit weg, zu schnell. Aber wow, was für ein tolles Tier.

Am abend geh ich an der Trave Abendessen. Ich sitze bei meinem Schollenfilet, eine am Fenster schreit. Da isser, da isser. Alle stürmen ans Fenster. Ich denke mir, ja ist gut. Ich ess jetzt erstmal fertig.

Und Tatsache, als ich nach dem Essen raus bin, war die Show noch voll am Laufen.

Irre, wie der hüpft und springt und unterschiedliche Bewegungen macht.

Die nächsten Tage sieht man immer mal wieder eine Rücken- oder Schwanzflosse.

Man erzählt sich, dass der Delfin aus Dänemark kommt. Ein Fernsehteam aus Dänemark wird gesichtet, ein Däne fährt mit dem Standup Paddle rum und wird vom Delfin umkreist. Man kennt sich also wohl wirklich.

Der Delfin macht immer die selben Kreise in der Trave.

Er ist DAS Stadtgespräch. Sobald mehr als 3 Leute irgendwo stehen oder einer mit einer Kamera aufs Wasser schaut „Haben Sie ihn heute schon gesehen?“

Mittwoch-Freitag seh ich immer mal wieder die Flosse, springen seh ich ihn nicht.

Am Wochenende als ich schon weg bin, ist das Internet voll mit neuen Fotos. Und die Uferpromenade der Trave schwarz von Menschen. Und Delle (so wurde er inzwischen getauft) springt und hüpft. Zuschauer mag er schon arg.. auch wenn Wikipedia sagt, dass das Springen andere Gründe hat (Fischschwärme zusammentreiben), na Menschen treibt er auch zusammen.

Und macht irgendwie glücklich beim Zugucken.

Die Tierwelt der Ostsee – Möwen in offzieller Funktion

Es gibt an der Ostsee soviele verschiedene Tiere.. aber die Möwen stechen heraus. Sie haben meist eine offzielle Funktion.

Arbeiten zum Beispiel beim Zoll.

Oder als Fischereiaufsicht.

Bei Sportvereinen

Viele sind auch gut getarnt in überwachender Funktion

Beim Leuchtfeuer sind mehrere eingeteilt.

Das Gewerbeaufsichtsamt beschäftigt hier auch Möwen zur Qualitätskontrolle

Die Hafeneinfahrt muss überprüft werden.

Immer bereit um kurzfristig einen Einsatz zu fliegen.

Wie hier als eine Gruppe Schwäne eindringen wollte in das Hoheitsgebiet der Möwen. Wurden aber sofort dingfest genommen.

Weil Tag und Nacht… wachen Möwen über uns.

Danke Möwe. Dank dir fühl ich mich sicher.

Die Tierwelt Helgolands

Wie das gibts doch überall… OK… ertappt… hihi…

Aber Hummer? Den gibts nicht überall. Hier frisch gefangen.

Das sind Knieper, die Spezialität auf Helgoland. Das sind die Scheren des Taschenkrebses. Sehr lecker, aber arg viel ist nicht dran.

Dann gabs noch die WM im Synchron am Strand rumlaufen oder stehen. Sind zwei getrennte Disziplinen.

Hier und da badet jemand.

Oder rollt am Strand rum..

Jaaaaa auf der Düne gibts Seehunde und Kegelrobben.

Süss der Kleine… aber die Zähne.. huch..

Natürlich gibts meine Lieblinge.. die Möwen.. Die sind hier auf den Fang von Matjesfilet direkt aus Brötchen raus spezialisiert.

Auf bzw. an den Felsen sitzen die Lummen. Fotografisch eher unspektakulär die Tierchen… weil da gabs spektakuläreres…

Nein nicht du… auch wenn ihr das gern mal glaubt, dass ihr DIE Hauptattraktion seid.

Basstölpelhintern

Abstrakte Naturfotografie … so der Titel des Workshops wegen dem ich auf Helgoland war.

Hauptfotomotiv sind die tausende von Basstölpel die teilweise in Armeslänge auf den Felsen sitzen und brüten. Ein irres Geschrei, ein heftiger Geruch, an beides gewöhnt man sich mit der Zeit.

Hübsche Tiere, elegant, anmutig.

Echt gross und sehr vielseitig gemustert. Hängt vom Alter ab. Sie beginnen als weisses Wollknäuel, werden dann ganz dunkel und in den ersten vier Jahren ihres Lebens werden sie immer Heller…

DIESE Augen

Gut hier und da sitzt die Frisur nicht so. Blöder Wind

Und dann gehts in die Luft

Schwebend… Leicht… Elegant..

Im Segelflug

Es kann auch mal hektischer werden.

Flatterflatter, sieht das nicht süss aus. Kein Jungtier.. einfach Bewegung.

Aber wenns an den Landeanflug geht, dann … wirds klasse. Meine Lieblingsphase

Landeklappen ausfahren.

Und Pflatsch Landung. Nicht gaaaanz so elegant… Aber ich find diese Hintern einfach sensationell.. So jetzt wisst ihr auch endlich wo der Titel herkommt.

Fotogen sind die Kerlchen ohne Ende. Und sie wissen es richtig zu posen.