Exklusives Angebot vom Immobilienmarkt

Heute habe ich zwei ganz besondere Immobilien im Angebot. Zwei einmalige Objekte, wie sie so schnell nicht wieder auf den Markt kommen.

Es sind zwei möblierte Singleappartements in einmaliger Lage und guter Bausubstanz zur Miete.

Gleicher Bauherr und Bauzeit, für das Alter von 150 Jahren sind beide Gebäude in Toppzustand, vom Eigentümer gut in Schuss gehalten teilweise sogar ganz frisch renoviert.

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Leider sind nur Aufnahmen von aussen erlaubt

Wenden wir uns der ersten Immobilie (links) zu.

Ein kleines Schmuckstück im Wald namens Schloss Linderhof

Eine kompaktes Haus, ruhig gelegen, in einem Tal, eher versteckt, ideal für Menschen die es ruhig lieben, eingebettet in einen grosszügigen Garten.

Zugegebenermassen ist die Innenausstattung eher für den ausgefallenen Geschmack. Vorherrschend ist gold und royalblau.

Besonderes Schmankerl ist ein Tischleindeckdich mit direktem Zugang zur darunterliegenden Küche.

Der bisher einzige Vorbesitzer nutzte das schlicht in blau gold gehaltene Arbeitszimmer als Homeoffice, ein virtueller Hintergrund ist bei Videokonferenzen nicht erforderlich, der trohnartige Sessel hat das bayerische Wappen repräsentativ über dem Kopfteil.

Der Garten bietet vielzählige Sportmöglichkeiten, von Treppenclimbing über Wandern und im Winter Schlittenfahren.

Erwähnt werden muss, dass die Pflege der Gartenanlagen zu den Pflichten des Mieters gehört. Gartenwerkzeug wird gestellt.

Umfangreiche Wasserspiele kühlen insbesondere im Sommer, dabei werden die erhöhten Nebenkosten für Strom, Wasser und Wartung der Fontäne (aktuell defekt) doch gerne in Kauf genommen.

Evtl vorhandene Tierwelt ist inbegriffen. Hier nicht im Bild.

Ein beheizbarer Pool mit kleinem Boot lädt zum Bade in der Venusgrotte ein.

Farbgestaltung und Musikauswahl sind festgelegt und können leider nicht geändert werden.

Die zweite Immobilie ist eher etwas für Leute mit Geltungsdrang.

Weltweit renommiertes Anwesen mit verspielten Türmchen namens Schloss Neuschwanstein.

Zur Immobilie gehört ein ganzes Dorf namens Hohenschwangau, daher deutliche bessere Nahversorgung als beim ersten Objekt.

Besonders eindrucksvoll trohnt das Haus, bereits von weitem sichtbar, am Berg. Die Anreise ist mit zweispännigen Pferdekutschen sichergestellt.

Evtl Besuch kann komfortabel im Ort untergebracht werden,

Oben angekommen wird die Weitläufigkeit des Anwesens sichtbar.

Explizit betont werden muss jedoch, dass es sich ausschließlich um eine Immobilie für eine Person handelt.

Der repräsentative Eingang befindet sich am roten Gebäudeteil.

Es öffnet sich ein zweistöckiger Innenhof

Die Türme sind als Treppenhäuser genutzt, eine Barrierefreiheit ist leider nicht möglich.

Im Innenraum sind die Räume grosszügig geschnitten, besonders Thronsaal sowie Sängerraum üppig dekoriert. Der Geschmack des Erbauers war exquisit, erscheint einigen jedoch heutzutage überladen.

Dagegen erscheinen Schlafraum und Wohnzimmer eher beengt. Eine alternative Nutzung der Räume ist möglich, eine Veränderung der Dekoration jedoch nicht.

Eine vollständig eingerichtete Küche steht zur Nutzung zur Verfügung.

Leider muss erwähnt werden, dass der Bau des Badezimmers nicht vollendet wurde. Eine Nutzung der früheren Gesinderäume ist möglich.

Besonderes Highlight des Anwesens ist der weite Blick aus den vielen Fenstern und vom Balkon

Liebevolle Details runden das Gesamtensemble ab

Ein kleiner Haken muss erwähnt werden. Der Status als Weltkulturerbe bringt Auflagen und eine Besucherschar aus aller Welt mit sich.

Für Bewerbungen für eine der beiden Immobilien ist ein ausführlicher Lebenslauf, ein untadeliger Leumund sowie ein Nachweis von viel Geld auf einem Konto einer bayerischen Bank (mit dreifachem Durchschlag) beim Vermieter dem Freistat Bayern einzureichen.

Rauf und runter

Nochmal Innsbruck, nochmal Zaha Hadid

Es brauchte vor Jahren eine neue Bahn auf die Hungerburg.

Und einfach eine Bahn wäre langweilig gewesen.

Also haben sich die Architektin Zaha Hadid und die Seilbahngesellschaft Leitner was besonderes ausgedacht.

Am Anfang erstmal wie eine Art Ubahn wird die Standseilbahn im Streckenverlauf zur Bergbahn.

Und die Stationen sind natürlich auch was besonderes.

Die Startstation ist am Kongresszentrum

Dann gehts zum ORF Tirol

Über eine Brücke über den Inn

Und nach Oben zum Alpenzoo

Und weiter ohne uns zur Hungerburg

Fast wie ne Schanze… irgendwie. Weiss auch nicht wie ich da jetzt drauf komme.

Zum Spiegeln cool!

Oodi – Was zum Essen, zum Spielen und eine Überraschung

Das ganze Gebäude und die Institution Oodi in Helsinki ist wirklich wie ein Überraschungs-Ei.

Fangen wir mal von weitem an. Da ist das Ding in voller Länge.

Oodi heisst Ode und bedeutet eine Ode an das Wissen und die Demokratie.

Aber die eigentlich Kühnheit des Bauwerks sieht man da nicht

Die liegt aussen in den Schwüngen, die die Fasssade macht

Drei Kanten des Gebäudes sind grad und fast langweilig, sind aber halt auch „hinten“

Im gläsernen Teil spiegeln sich die umliegende Gebäude, das Parlament und die Musikhalle.

Jetzt gehen wir mal rein, weil innen stellt man fest, dass „Bibliothek“ tiefgestapelt ist.

Im Erdgeschoss ist ein Begegnungszentrum

Man kann Kaffeetrinken, was essen, Schachspielen…

Eine künstlerisch gestaltete Wendeltreppe führt in den 3. Stock

Das ist der Bücherteil, aber auch keine klassische Bibliothek

Auf der einen Seite geht es in den Kinderbereich, Kinder können spielen, lesen, in Sitzsäcken liegen.

In der anderen Ecke geht es über eine sehr schiefe Ebene an den höchsten Punkt des Gebäudes

Dazwischen kann man hören, lesen, es gibt ein Cafe

Und es gibt eine Dachterrasse

Finlandiahalle

Parlament und Musikhalle. Nein das ist kein Dreck, das ist eine Sonnenschutzbeschichtung wie in der Elphi.

Äh.. sorry.. Themaverfehlung

So jetzt gehts in den zweiten Stock, den fand ich am faszinierendsten.

Das soll ganz bewusst wie ein verwinkelter Dachboden aussehen.

Hier kann man sich einmieten. Vom schalldichten Einzelbüro über einen Rechner, über Nähmaschinen, 3 D Drucker, Plotter bis hin zu Computerspielen. Auch Werkzeug oder Musikinstrumente kann man ausleihen und mitnehmen und nach Gebrauch zurückbringen.

Und das wird auch wirklich genutzt, da sass jemand an einer Nähmaschine, es wurden irgendwelche Experimente gemacht, die schalldichten Kammern waren alle belegt.

Ich hab mal mit nem Kaffee vor dem Eingang angefangen, wirklich sehr entspannend.

Ist das noch modern?

Das schöne an Berlin ist ja, dass es immer wieder was neues gibt. Oder etwas, das nach Jahrzehnten renoviert wurde und man es dann das erste Mal sehen kann. (oder weil es eigentlich immer da war, aber halt im Westen, der einen nicht interessiert hat.. hüstel)

Darf ich vorstellen: Die neue Nationalgalerie

Architektonisches Meisterwerk von Mies van der Rohe. Erbaut in den 60ern. Also eigentlich alt… oder doch modern? Wurscht.. Seht selbst… schön auf alle Fälle… finde ich.

Ein schlichtes und doch gewaltiges Bauwerk, das man glücklicherweise dann doch (fotografisch) erfassen kann, weil es auf einer riesigen Plattform steht, so dass man es aus der Entfernung betrachten kann, die es zum Wirken braucht.

Aus der Nähe fängt es nämlich an, mit einem zu spielen

Was ist innen, was ist aussen?

Kleiner Tipp… die Kirche ist aussen…

Leider ist es innen fotografisch unspektakulär. Komplett leer bis auf einige Stützen und ein bisschen Holzwände, das Museum selber ist in der Basis des Sockels. Also sozusagen im Keller
(Wobei da schon ein paar schöne Millionenwerte hängen.. Kirchners, Feiningers, Mackes, Munchs, Kandiskys… namedropping)

Eiswürfelfaszination

Nein nein, ich bin nicht schon wieder in Island.

Aber es geht trotzdem um einen Eiswürfel… oder so ähnlich

Cube ist ein neues Gebäude in Berlin, direkt am Hauptbahnhof

Auch innen besonders, ein Hightech Bürogebäude

und das Ding ist irre

alles gradlinig und doch schief

und wenn einem dann so ein optisches Geschenk gemacht wird.

aus allen Richtungen und Blickwinkeln ist das eine Sensation

und grad mit den Wolken war das heute echt klasse

Ihr seht, ich bin schwer begeistert.