Oodi – Was zum Essen, zum Spielen und eine Überraschung

Das ganze Gebäude und die Institution Oodi in Helsinki ist wirklich wie ein Überraschungs-Ei.

Fangen wir mal von weitem an. Da ist das Ding in voller Länge.

Oodi heisst Ode und bedeutet eine Ode an das Wissen und die Demokratie.

Aber die eigentlich Kühnheit des Bauwerks sieht man da nicht

Die liegt aussen in den Schwüngen, die die Fasssade macht

Drei Kanten des Gebäudes sind grad und fast langweilig, sind aber halt auch „hinten“

Im gläsernen Teil spiegeln sich die umliegende Gebäude, das Parlament und die Musikhalle.

Jetzt gehen wir mal rein, weil innen stellt man fest, dass „Bibliothek“ tiefgestapelt ist.

Im Erdgeschoss ist ein Begegnungszentrum

Man kann Kaffeetrinken, was essen, Schachspielen…

Eine künstlerisch gestaltete Wendeltreppe führt in den 3. Stock

Das ist der Bücherteil, aber auch keine klassische Bibliothek

Auf der einen Seite geht es in den Kinderbereich, Kinder können spielen, lesen, in Sitzsäcken liegen.

In der anderen Ecke geht es über eine sehr schiefe Ebene an den höchsten Punkt des Gebäudes

Dazwischen kann man hören, lesen, es gibt ein Cafe

Und es gibt eine Dachterrasse

Finlandiahalle

Parlament und Musikhalle. Nein das ist kein Dreck, das ist eine Sonnenschutzbeschichtung wie in der Elphi.

Äh.. sorry.. Themaverfehlung

So jetzt gehts in den zweiten Stock, den fand ich am faszinierendsten.

Das soll ganz bewusst wie ein verwinkelter Dachboden aussehen.

Hier kann man sich einmieten. Vom schalldichten Einzelbüro über einen Rechner, über Nähmaschinen, 3 D Drucker, Plotter bis hin zu Computerspielen. Auch Werkzeug oder Musikinstrumente kann man ausleihen und mitnehmen und nach Gebrauch zurückbringen.

Und das wird auch wirklich genutzt, da sass jemand an einer Nähmaschine, es wurden irgendwelche Experimente gemacht, die schalldichten Kammern waren alle belegt.

Ich hab mal mit nem Kaffee vor dem Eingang angefangen, wirklich sehr entspannend.

Elchsichtung nicht garantiert.

So stands in der Ausschreibung der Wildlife Safari.

Unser Guide fuhr uns ca 50 km in den Südwesten auf eine stark bewaldete Halbinsel.

Ziel war die dortigen Wildtiere zu entdecken und beobachten.

Umd es ging gleich sehr gut los. Herr Weisswedelhirsch hoppelte vor uns über die Strasse.

Wenig später überraschten wir die Gattin beim Naschen am Farn.

Sie war nur ca 5 m vom Auto entfernt und kam neugierig näher.

Einzelne von uns waren schon total begeistert, ihr könnt euch vorstellen wer.

An einem superschönen plätzchen gabs erstmal typisch finnisches Abendessen

Pastete, Blaubeerkuchen, Beerensaft

Man versuchte sich am Feuermachen mit einem speziellen Tool

So aber jetzt auf gehts. Ziel: der Elch

Und ich sags gleich vorab. Es war dunkel, die Tiere waren weit weg, das sind maximal gecroppte Bilder. Nein das 100-500 Objektiv liegt zuhause. Ja die rauschen, ja die sind pixelig. Und ja man könnte da noch was machen in der Nachbearbeitung. Nehmt einfach das Erlebnis wahr.

Da isser, bzw es waren zwei.

Echt weit weg, aber deutlich zu erkennen. Ich war ja überrascht, dass die so ein dunkles Fell haben.

Und es lohnt sich immer sich auch mal umzudrehen

Da stand er und war von uns überrascht wie wir von ihm und guckte erstmal wer wir sind und was wir da tun. Aha eine Canon, eine Nikon und eine Fuji.. alles ganz normal. Kein Anlass zur Sorge.

Dann ess ich was und spazier meines Wegs dachte er sich wohl

Sonnenuntergang nerv nicht, niemand interessiert sich heute für dich.

Zwei Kurven weiter auf der nächsten Lichtung

Servus, du bist aber ein schöner… ne Moment.. ihr seid zu zweit.

Gehen hier Vater umd Sohn gemeinsam Essen?

Kleines harmloses Kräftemessen.

Das Gras steht hier irre hoch, so ein Elch hat eine Schulterhöhe von 1,5m.

Was da sonst noch alles unbeobachtet drinrumkreucht?

Man gucke rechts unten. Die vorwitzigen kleinen Öhrchen.

War das doch glatt ein Wolf der hier vorbeispaziert. Sogar unser Guide war hin und weg.

Walderdbeeren zur Beruhigung?

Sorry Frau Hirsch, wir haben jetzt schon aufregenderes gesehen.

Die Breifkastenansammlungen waren noch ein Foto wert.

Wir sind dann weitergefahren, es waren dann nochmal 5 Elche und an die 20 Hirsche auf einer Lichtung. wir einigten uns für die offizielle Zähling auf insgesamt 13 Elche und den Bonus Wolf, was den Guide und uns begeisterte. Das wäre keine normale Zahl an Elchsichtungen für einen Abend.

Ach schau, da sind nochmal 2 Elche, ach ne da hinten nochmal einer. Halt Moment. Das da hinten ist nicht nur einer.

Mama mit Kind. Ein krönender Abschluss!

Was für ein grandioses Erlebnis.

Da liegt ein grosser Stein, ach lass uns ne Kirche reinbauen

Oder seriöser (für die dies googeln wollen) Temppeliaukion Kirkko, die Felsenkirche von Helsinki.

Mitten in einem Wohngebiet liegt ein grosser Stein, bzw alles war hier mal ein grosser Stein bis man das ganze bebaut hat.

Ich bin einmal drumrumgelaufen, massiv und gross mit Blümchen und Bäumen.

Hier ist der Eingang. Beton, gebaut in den 60ern.

Als erstes fallen die Lamellen im Dach auf, durch die Sonnenlicht scheint. Manche Fotografinnen fallen hier schon in Verzückung.

Jetzt schauen wir uns das mal genauer an.

Das Dach ist oben aus Kupferbändern

Darunter dann die Lichtschicht, Fenster wäre zu profan.

Das ganze ist auf Steinen.

Und dann kommt unten der nackte Fels.

Eine aktive Kirche, die aufgrund der hervorragenden Akustik auch für Konzerte genutzt wird.

Der Sonneneinfall sorgt für grossartige Schatten.

Es gibt eine Empore von der aus es nochmal gewaltiger wirkt.

Tolles Bauwerk, extrem beeindruckend.

Hier noch eine Draufsicht aus Google Maps

Aus dem Leben eines Bildhauers

Wir schreiben das Jahr 1590, ein aufstrebender niederländischer Bildhauer namens Adrian de Vries macht in Prag für einen Kaiser ein paar Brunnenfiguren. Helden aus der griechischen Mythologie bieten sich an. Er nimmt sich einen Herkules vor, der mit einen Drachen kämpft.

Zu seinen Füssen vier Nymphen und Fische und es wird viel Wasser gespuckt.

Ende des dreissigjährigens Kriegs nehmen die Schweden alles mit, was auf den Anhänger einer Pferdekutsche passt, so kam das Ding nach Drottningholm. Und sieht da schon gut aus.

Zurück zu Adrian, der inzwischen so berühmt war, dass 1599 die damals sehr reiche Stadt Augsburg zwei Brunnen bei ihm in Auftrag gibt.

Es kommt ihm der Herkules in Sinn, inzwischen hat er die Heldensagen nochmal gelesen und festgestellt, dass da gar kein Drache vorkommt sondern eine mehrköpfige Hydra.

Die Nymphen, drei reichen auch, müssen auch nicht mehr auf einem Fisch balancieren.

Es werden noch ein paar Meeresgötter ergänzt. Alles ein bisschen optimiert.

Da sind die beiden, seid mir nicht bös liebe Königs, aber unserer ist schöner.

Dafür ist euer Neptun bei weitem schöner als meiner auf dem Jakobsplatz. da spar ich mir die Gegenüberstellung, die sind weit auseinander.

Und übrigens ich glaub ich weiss, wo das Turamichele die Baustellenzeit verbringt. Die farbige Kleidung haben die beiden wohl grad abgelegt. Ist ja auch Sommer.

Tunnelbanan Stockholm

Endlich hab ich es in den Untergrund Stockholms geschafft.

Es geht gleich mit einem Paukenschlag los , Ubahn Station Stadion der roten Linie

Schon in den 70er Jahren bei Bau der Ubahn hat man beschlossen den „aus dem Fels gehauen“ Look der Tunnel beizubehalten und künstlerisch gestalten zu lassen.

Nächste Station ist die Technische Hochschule

Ja da hängt ein Apfel, Newton you know..

Weiter gehts an der Universität. Bisserl gelb, bisserl rot und blau

Hier stehen die Menschenrechte der UN.

Und das Lebenswerk des Herrn von Lille (nie gehört) auf Fliesen

Fast überraschend diese Notausganginstallation

Weiter gehts mit der blauen Linie an T-Centralen

Ellenlanges Laufband verbindet die Linien

Es wurden Bauarbeiter verewigt

Und dann ganz viel Farn.

Die letzte Station in meiner Tour war Königsgarten

Dunkel, in einem Eck läuft Wasser runter. Gewollt.. würde ich hoffen

Extrem vielseitige Station

Das war jetzt nur ein Bruchteil der sehenswerten Stationen, wirklich toll.

Tromsø – selber

Ups, die Stadt selber geht fast unter vor lauter Highlights.

Aber erstmal: Wo ist sie. Deutlich über dem Polarkreis im höchsten Norden Norwegens

Der erste Eindruck von Nordnorwegen war ja auch schon sehr sehr atemberaubend:

Mein erster Eindruck der Stadt war durchs stylische Hotelzimmerfenster

Eines der Wahrzeichen ist die Eismeerkathedrale.

Und die hohe Brücke, da müssen Kreuzfahrtschiffe unten durch passen, deswegen die Höhe.

Der Hausberg mit Seilbahn, der kommt dann das nächste Mal dran.

Auch Nachts sehenswert

Das helle da oben sind sehr tiefhängende ßWolken, keine Nordlichter.

Und das sind lustige Häuschen, da könnt ich mir schon ein rotes als Ferienhäuschen oder zur Workcation vorstellen.

(Die sind übrigens alle nebeneinander)

Tromsø – in der Luft

Also wenn man ehrlich ist.. und das bin ich ja fast immer… dann ging es bei dem ganzen Trip ja nur um eines.

NORDLICHT

Aber von vorne.

Kaum angekommen am Mittwoch nachmittag ging es zum ersten Mal mit einem Guide in die Dunkelheit, auf der Suche nach Polarlichtern.

Ich mach es kurz. 1,5 h in den Süden brachte zwar eine Wolkenlücke, aber mehr auch nicht.

Also Donnerstag mit einem anderen Guide in die andere Richtung.

Wir fuhren 1 h durch den Regen und plötzlich hielt der Bus, der Guide sprang raus und sagte. Auf gehts, raus mit euch, Nordlichter.

Und dann 2 h lang ein Hammer Schauspiel am ganzen Himmel.

Wir hatten einen perfekten Standort nur mit ein paar Häusern und einen freien Blick in alle Himmelsrichtungen. Und den brauchten wir auch.

Aber jetzt geniesst… 2h Nordlichter chronologisch.

Von 19:19 bis 21:17

Und dann wurde es bewölkt und ich war fast froh. Anstrengend so zwei Stunden pure Begeisterung.

All diese Fotos sind mit rd. 3-8 sec Belichtungszeit erstellt worden. So entsteht die Farbe.

Mit dem blossen Auge ist es auch faszinierend, aber halt nicht bunt.

Tromsø – an Land 2

An Tag 2 ging es zum Wappentier Tromsoes.

Achtung Cuteness Overload… Ich warne eindrücklich vor dem Lesen dieses Artikels.

Ein kleiner Vorgeschmack. Ja genau es ging zu den Rentieren.

Bisserl unnützes Wissen rund um Rentiere:

Die Jungs verlieren Anfang Dezember ihre Geweihe, so dass nur die Mädels jetzt noch Geweihe tragen. Und sie sind relativ klein, gehen mir grad so bis zur Hüfte.

Die Höhe reicht genau, um einen in den Hintern zu stupsen, wenn man auch mal aus dem Eimer essen will.

Und die haben sehr Hunger.. Oder vielleicht gönnen sie sich gegenseitig einfach nichts.

Und es sind viele, in dieser Herde 300 Tiere.

In einer echt hübschen Umgebung.

So jetzt zur Wahl Eures Lieblingsrentiers.

A) weisse Füsse, farblich sonst sehr gemischt.
B) weiss mit Sommersprossen
C) D) oder E) mit den hübschen Schnauzen
F) mit dem imposanten Geweih

G) mit den Glubschaugen
H) die neugierige weisse
I) mit dem weichen kuschligen Fell
J) das Model, das sich langsam in alle Richtungen gedreht hat, damit ich den perfekten Winkel erwischen konnte.

Tromsø – an Land 1

Am ersten ganzen Tag gings eine dreiviertel Stunde mit dem Bus durch das Winterwonderland im nächsten Fjordarm.

Berge, Täler, Fjorde… wunderschön

Aber eigentlich war das nur der Weg zu den Huskies

Man wurde sehr sehr schick eingekleidet… damit der Hund beliebig sabbern kann.

Da wohnen die Jungs. Die Mädels haben ein eigenes Areal.

So die Schlitten werden zusammengestellt. Wer darf mitlaufen?

Hier die Kandidaten.

Kandiat 1 in braunweiss mit den spitzen Ohren

Kandiat 2.. ne der ist heute nicht im Dienst.

Kandidat 3: Sandfarben mit Schlappohren

Kandidat 4, ne der hängt am Handy.

Gewonnen hat: Schlappi. Mit Söckchen einsatzbereit.

Das war mein Gespann. Zur Halbzeit, deswegen schon a bissle ausser Atem.

So jetzt wird getauscht und ich sitze gemütlich. Naja fast gemütlich.

Ja die Hunde reagieren auf italienische Ansagen. Nicht..

Toller Ausblick.

Bin sehr stolz auf meine Ausweiskarte.

Tromsø – zu Wasser

Naja und a bisserl Luft ist auch dabei.

Tag 3 – eine Bootsfahrt.

Die Wolken hingen in den Bergen bei der Abfahrt in Tromsö

Es war Wildlife versprochen. Gut Kormorane gehören inzwischen zu jedem Gewässer. Aber zum Anfang ganz nett.

Das Wasser sieht irgendwie kalt aus.

Jetzt lustige grüne Eiderenten. Eine ganze Menge, die wie an der Schnur gezogen quer über den Fjord schwammen.

Sorry Jungs und Mädels, wir müssen da durch

Hier wird Fisch getrocknet.

Leuchtturm, die Grösse reicht im Fjord.

Bisserl Kunst „Four Trees on a hill“

Plötzlich grosses Geschrei der Guides…

„Finally.. The Eagle“

Und da war er

Majestätisch zieht er seine Kreise, taucht ins Wasser und holt einen Fisch raus. Mit dem er in den Wald abhaut.

Was für ein Erlebnis. Wahnsinn!

Weiter gehts an der wirklich sensationell schönen Norwegischen Landschaft entlang.

Hübsche kleine Wellchen

In einem Fjord war noch ordentlich Eis

Dann wieder anhalten, kleine Angeln ins Wasser halten, Kabeljau aus dem Wasser holen und fertig ist die Fischsuppe. Sehr lecker!

Weiter gehts… ne Schiff hält.. Aussage war: Wenn das Schiff hält, raus an Deck, dann haben wir was gesehen.

Also… weg mit dem Suppenteller…

Ah der nächste Adler sucht nach Mittagessen.

Gefangen! Hey Familie… Essen gibts

Wirklich faszinierend diese Tiere.

Zurück nach Tromsoe

Eilmeldung: Kevin allein zuhause

Eilmeldung: Wangerooge Nordstrand, Mittwoch 31.1. 8:15

Heute nacht bei der Flut blieb die kleine Kegelrobbe Kevin allein zuhause. Er hat wohl den Wecker und damit das Einsetzen des ablaufenden Wassers verschlafen.

Die Eltern waren weg und er war allein.

Kevin musste daher alleine den weiten Weg von der Düne zum Wassersaum antreten.

Augenzeugen berichten von den Anstrengungen des kleinen Kerls, der sich mühsam und mit vielen Pausen gen Wasser robbte.

Unsere Fotografin hielt den glücklichen Moment fest, in dem Kevin wieder das sichere Meer erreichte.

Übrig blieben eindrucksvolle Abdrücke der Pfoten und die Spur ins Wasser.

Machs gut kleiner Kevin.

Familie Möwe, der Wangerooge Zweig

Wir sind am Meer, am Meer sind Möwen. Hier in Wangerooge leider nicht wirklich arg viele. Eine Grossfamilie gibt es aber.

Die einzelnen Familienmitglieder will ich hier mal vorstellen.

Theodor ist der Kopf der Familie, bewacht das Familienanwesen auf der Buhne und ruft die Familie zusammen, wenn es Essen auf Beinen gibt. Er guckt immer böse, ist aber eigentlich sehr umgänglich
Elfriede, die Mama der ganzen Truppe. Kümmert sich dass alle zufrieden sind.
Schnuffele, das Nesthäkchen, immer zu langsam beim Futterfassen und daher immer hungrig
Alberto, die Austauschmöwe aus Italien. Ihn friert es permanent und er baggert die Mädels an
Surfing Sven, der coole Wellenreiter
Tim genannt der Tornado, bekannt für gewagte und spektakulär aussehende Flugmanöver
Karl-Friedrich ist ein bißchen schüchtern, hats aber faustdick hinter den Ohren
Egon der denkt er ist ein Adler
Berta, die Oma der Familie, der eine wehe Fuss handicapt sie nur, wenn sie was tun soll, dann tut der Fuss wieder sehr sehr weh
Dieter der Onkel der immer Witze macht, manchmal sind sie auch lustig
Susi sieht schlecht, setzt aber nie ihre Brille auf
Gundelinde, die spiessige Tante aus Spiekeroog. Naja, ehrlichgesagt jeder ist froh, wenn sie wieder heimfliegt

Ein Grund sich in der ganzen Familie zu treffen ist, wenn Essen auf Beinen kommt. Da gibts diese Woche sone Frau in roter Jacke, die hatte harte Brezen aus Bayern dabei. Lecker!

Da ist dann echt immer richtig was los. Klasse.

Man kann beweisen, wie gut man fangen kann.

Oder dass man schneller ist als die anderen

Hey, schon aus? Kommst du morgen wieder? Menschen sollen sich nicht mit altbackenem Brot rumärgern, das nehmen wir euch gerne ab.

Die Tierwelt der Ostsee – aus dem Winterschlaf zurück.

Etliche Tiere ziehen im Winter in wärmere Gefilde. Wenn es kalendarisch wärmer wird, kommen sie wieder in ihre Sommerdomizile.

Ja wir sprechen von der Gattung der Strandkörbe. Lateinisch Korbus Beachus.

Nach dem Wind ausgerichtet stellen sie sich auf.

Es gibt verschiedene Gattungen von Strandkörben, die sich anhand ihrer Rückenpanzer und

der Färbung der Haare unterscheiden.

Selten trifft man den Strandkorb allein an. Er ist ein Rudeltier.

Meist sind die Strandkörbe sehr ordentlich gereiht, es gibt aber wie in jeder Gattung Ausnahmen.

Auch hier gibt es Streitereien und man dreht sich mal genervt den Rücken zu.

Aber wenn Bedrohungen von aussen kommen, steht man zusammen.

Die Strandkörbe sind eine eingeschworene Clique, man hört von wilden Parties.

Sobald sich die Strandkörbe an ihrem Sommerstandort eingelebt haben, werden sie von Menschen als Nutztier zum Windschutz verwendet. Aktuell ist noch Schonzeit bis zum sog. Anbaden.

Die Tierwelt der Ostsee – da isser, da isser

In der Tagesschau wars am Sonntag vor ich losgefahren bin, ein kurzer Schnipsel. Delfin in Travemünde gesichtet.

Ach, dachte ich, schade. Der ist dann ja längst wieder weg.

Am Dienstag sass ich dann im Cafe und eine Oma am Fenster schreit.. Da isser, da isser… Alle stürmen ans Fenster.

Ich seh ihn später springen, erwisch ihn aber nicht. Zu weit weg, zu schnell. Aber wow, was für ein tolles Tier.

Am abend geh ich an der Trave Abendessen. Ich sitze bei meinem Schollenfilet, eine am Fenster schreit. Da isser, da isser. Alle stürmen ans Fenster. Ich denke mir, ja ist gut. Ich ess jetzt erstmal fertig.

Und Tatsache, als ich nach dem Essen raus bin, war die Show noch voll am Laufen.

Irre, wie der hüpft und springt und unterschiedliche Bewegungen macht.

Die nächsten Tage sieht man immer mal wieder eine Rücken- oder Schwanzflosse.

Man erzählt sich, dass der Delfin aus Dänemark kommt. Ein Fernsehteam aus Dänemark wird gesichtet, ein Däne fährt mit dem Standup Paddle rum und wird vom Delfin umkreist. Man kennt sich also wohl wirklich.

Der Delfin macht immer die selben Kreise in der Trave.

Er ist DAS Stadtgespräch. Sobald mehr als 3 Leute irgendwo stehen oder einer mit einer Kamera aufs Wasser schaut „Haben Sie ihn heute schon gesehen?“

Mittwoch-Freitag seh ich immer mal wieder die Flosse, springen seh ich ihn nicht.

Am Wochenende als ich schon weg bin, ist das Internet voll mit neuen Fotos. Und die Uferpromenade der Trave schwarz von Menschen. Und Delle (so wurde er inzwischen getauft) springt und hüpft. Zuschauer mag er schon arg.. auch wenn Wikipedia sagt, dass das Springen andere Gründe hat (Fischschwärme zusammentreiben), na Menschen treibt er auch zusammen.

Und macht irgendwie glücklich beim Zugucken.

Die Tierwelt der Ostsee – Möwen in offzieller Funktion

Es gibt an der Ostsee soviele verschiedene Tiere.. aber die Möwen stechen heraus. Sie haben meist eine offzielle Funktion.

Arbeiten zum Beispiel beim Zoll.

Oder als Fischereiaufsicht.

Bei Sportvereinen

Viele sind auch gut getarnt in überwachender Funktion

Beim Leuchtfeuer sind mehrere eingeteilt.

Das Gewerbeaufsichtsamt beschäftigt hier auch Möwen zur Qualitätskontrolle

Die Hafeneinfahrt muss überprüft werden.

Immer bereit um kurzfristig einen Einsatz zu fliegen.

Wie hier als eine Gruppe Schwäne eindringen wollte in das Hoheitsgebiet der Möwen. Wurden aber sofort dingfest genommen.

Weil Tag und Nacht… wachen Möwen über uns.

Danke Möwe. Dank dir fühl ich mich sicher.

Die Tierwelt Helgolands

Wie das gibts doch überall… OK… ertappt… hihi…

Aber Hummer? Den gibts nicht überall. Hier frisch gefangen.

Das sind Knieper, die Spezialität auf Helgoland. Das sind die Scheren des Taschenkrebses. Sehr lecker, aber arg viel ist nicht dran.

Dann gabs noch die WM im Synchron am Strand rumlaufen oder stehen. Sind zwei getrennte Disziplinen.

Hier und da badet jemand.

Oder rollt am Strand rum..

Jaaaaa auf der Düne gibts Seehunde und Kegelrobben.

Süss der Kleine… aber die Zähne.. huch..

Natürlich gibts meine Lieblinge.. die Möwen.. Die sind hier auf den Fang von Matjesfilet direkt aus Brötchen raus spezialisiert.

Auf bzw. an den Felsen sitzen die Lummen. Fotografisch eher unspektakulär die Tierchen… weil da gabs spektakuläreres…

Nein nicht du… auch wenn ihr das gern mal glaubt, dass ihr DIE Hauptattraktion seid.

1 Woche auf der Insel

70km bis zum Festland… deutsches Seegebiet in der Nordsee, Zoll und MwSt frei.. roter Felsen.. na wisst ihr Bescheid?

Aber die lange Anna, die habt ihr jetzt erkannt?

Jetzt ist aber alles klar, ich war 1 Woche auf Deutschlands Hochseeinsel Helgoland.

Keine Autos, keine Fahrradfahrer, viel Fisch, viel Meer

Sand auf der Düne, Felsklippen im Oberland

Die bunten Hummerbuden im Hafen sind ein Hingucker

Und Wasser Wasser Wasser

Die Düne, die kleine Nachbarinsel

Und was ich da wollte…. Siehe nächster Post…

Basstölpelhintern

Abstrakte Naturfotografie … so der Titel des Workshops wegen dem ich auf Helgoland war.

Hauptfotomotiv sind die tausende von Basstölpel die teilweise in Armeslänge auf den Felsen sitzen und brüten. Ein irres Geschrei, ein heftiger Geruch, an beides gewöhnt man sich mit der Zeit.

Hübsche Tiere, elegant, anmutig.

Echt gross und sehr vielseitig gemustert. Hängt vom Alter ab. Sie beginnen als weisses Wollknäuel, werden dann ganz dunkel und in den ersten vier Jahren ihres Lebens werden sie immer Heller…

DIESE Augen

Gut hier und da sitzt die Frisur nicht so. Blöder Wind

Und dann gehts in die Luft

Schwebend… Leicht… Elegant..

Im Segelflug

Es kann auch mal hektischer werden.

Flatterflatter, sieht das nicht süss aus. Kein Jungtier.. einfach Bewegung.

Aber wenns an den Landeanflug geht, dann … wirds klasse. Meine Lieblingsphase

Landeklappen ausfahren.

Und Pflatsch Landung. Nicht gaaaanz so elegant… Aber ich find diese Hintern einfach sensationell.. So jetzt wisst ihr auch endlich wo der Titel herkommt.

Fotogen sind die Kerlchen ohne Ende. Und sie wissen es richtig zu posen.