Das ganze Gebäude und die Institution Oodi in Helsinki ist wirklich wie ein Überraschungs-Ei.
Fangen wir mal von weitem an. Da ist das Ding in voller Länge.
Oodi heisst Ode und bedeutet eine Ode an das Wissen und die Demokratie.
Aber die eigentlich Kühnheit des Bauwerks sieht man da nicht
Die liegt aussen in den Schwüngen, die die Fasssade macht
Drei Kanten des Gebäudes sind grad und fast langweilig, sind aber halt auch „hinten“
Im gläsernen Teil spiegeln sich die umliegende Gebäude, das Parlament und die Musikhalle.
Jetzt gehen wir mal rein, weil innen stellt man fest, dass „Bibliothek“ tiefgestapelt ist.
Im Erdgeschoss ist ein Begegnungszentrum
Man kann Kaffeetrinken, was essen, Schachspielen…
Eine künstlerisch gestaltete Wendeltreppe führt in den 3. Stock
Das ist der Bücherteil, aber auch keine klassische Bibliothek
Auf der einen Seite geht es in den Kinderbereich, Kinder können spielen, lesen, in Sitzsäcken liegen.
In der anderen Ecke geht es über eine sehr schiefe Ebene an den höchsten Punkt des Gebäudes
Dazwischen kann man hören, lesen, es gibt ein Cafe
Und es gibt eine Dachterrasse
Finlandiahalle
Parlament und Musikhalle. Nein das ist kein Dreck, das ist eine Sonnenschutzbeschichtung wie in der Elphi.
Äh.. sorry.. Themaverfehlung
So jetzt gehts in den zweiten Stock, den fand ich am faszinierendsten.
Das soll ganz bewusst wie ein verwinkelter Dachboden aussehen.
Hier kann man sich einmieten. Vom schalldichten Einzelbüro über einen Rechner, über Nähmaschinen, 3 D Drucker, Plotter bis hin zu Computerspielen. Auch Werkzeug oder Musikinstrumente kann man ausleihen und mitnehmen und nach Gebrauch zurückbringen.
Und das wird auch wirklich genutzt, da sass jemand an einer Nähmaschine, es wurden irgendwelche Experimente gemacht, die schalldichten Kammern waren alle belegt.
Ich hab mal mit nem Kaffee vor dem Eingang angefangen, wirklich sehr entspannend.
So stands in der Ausschreibung der Wildlife Safari.
Unser Guide fuhr uns ca 50 km in den Südwesten auf eine stark bewaldete Halbinsel.
Ziel war die dortigen Wildtiere zu entdecken und beobachten.
Umd es ging gleich sehr gut los. Herr Weisswedelhirsch hoppelte vor uns über die Strasse.
Wenig später überraschten wir die Gattin beim Naschen am Farn.
Sie war nur ca 5 m vom Auto entfernt und kam neugierig näher.
Einzelne von uns waren schon total begeistert, ihr könnt euch vorstellen wer.
An einem superschönen plätzchen gabs erstmal typisch finnisches Abendessen
Pastete, Blaubeerkuchen, Beerensaft
Man versuchte sich am Feuermachen mit einem speziellen Tool
So aber jetzt auf gehts. Ziel: der Elch
Und ich sags gleich vorab. Es war dunkel, die Tiere waren weit weg, das sind maximal gecroppte Bilder. Nein das 100-500 Objektiv liegt zuhause. Ja die rauschen, ja die sind pixelig. Und ja man könnte da noch was machen in der Nachbearbeitung. Nehmt einfach das Erlebnis wahr.
Da isser, bzw es waren zwei.
Echt weit weg, aber deutlich zu erkennen. Ich war ja überrascht, dass die so ein dunkles Fell haben.
Und es lohnt sich immer sich auch mal umzudrehen
Da stand er und war von uns überrascht wie wir von ihm und guckte erstmal wer wir sind und was wir da tun. Aha eine Canon, eine Nikon und eine Fuji.. alles ganz normal. Kein Anlass zur Sorge.
Dann ess ich was und spazier meines Wegs dachte er sich wohl
Sonnenuntergang nerv nicht, niemand interessiert sich heute für dich.
Zwei Kurven weiter auf der nächsten Lichtung
Servus, du bist aber ein schöner… ne Moment.. ihr seid zu zweit.
Gehen hier Vater umd Sohn gemeinsam Essen?
Kleines harmloses Kräftemessen.
Das Gras steht hier irre hoch, so ein Elch hat eine Schulterhöhe von 1,5m.
Was da sonst noch alles unbeobachtet drinrumkreucht?
Man gucke rechts unten. Die vorwitzigen kleinen Öhrchen.
War das doch glatt ein Wolf der hier vorbeispaziert. Sogar unser Guide war hin und weg.
Walderdbeeren zur Beruhigung?
Sorry Frau Hirsch, wir haben jetzt schon aufregenderes gesehen.
Die Breifkastenansammlungen waren noch ein Foto wert.
Wir sind dann weitergefahren, es waren dann nochmal 5 Elche und an die 20 Hirsche auf einer Lichtung. wir einigten uns für die offizielle Zähling auf insgesamt 13 Elche und den Bonus Wolf, was den Guide und uns begeisterte. Das wäre keine normale Zahl an Elchsichtungen für einen Abend.
Ach schau, da sind nochmal 2 Elche, ach ne da hinten nochmal einer. Halt Moment. Das da hinten ist nicht nur einer.
Wir schreiben das Jahr 1590, ein aufstrebender niederländischer Bildhauer namens Adrian de Vries macht in Prag für einen Kaiser ein paar Brunnenfiguren. Helden aus der griechischen Mythologie bieten sich an. Er nimmt sich einen Herkules vor, der mit einen Drachen kämpft.
Zu seinen Füssen vier Nymphen und Fische und es wird viel Wasser gespuckt.
Ende des dreissigjährigens Kriegs nehmen die Schweden alles mit, was auf den Anhänger einer Pferdekutsche passt, so kam das Ding nach Drottningholm. Und sieht da schon gut aus.
Zurück zu Adrian, der inzwischen so berühmt war, dass 1599 die damals sehr reiche Stadt Augsburg zwei Brunnen bei ihm in Auftrag gibt.
Es kommt ihm der Herkules in Sinn, inzwischen hat er die Heldensagen nochmal gelesen und festgestellt, dass da gar kein Drache vorkommt sondern eine mehrköpfige Hydra.
Die Nymphen, drei reichen auch, müssen auch nicht mehr auf einem Fisch balancieren.
Es werden noch ein paar Meeresgötter ergänzt. Alles ein bisschen optimiert.
Da sind die beiden, seid mir nicht bös liebe Königs, aber unserer ist schöner.
Dafür ist euer Neptun bei weitem schöner als meiner auf dem Jakobsplatz. da spar ich mir die Gegenüberstellung, die sind weit auseinander.
Und übrigens ich glaub ich weiss, wo das Turamichele die Baustellenzeit verbringt. Die farbige Kleidung haben die beiden wohl grad abgelegt. Ist ja auch Sommer.
Endlich hab ich es in den Untergrund Stockholms geschafft.
Es geht gleich mit einem Paukenschlag los , Ubahn Station Stadion der roten Linie
Schon in den 70er Jahren bei Bau der Ubahn hat man beschlossen den „aus dem Fels gehauen“ Look der Tunnel beizubehalten und künstlerisch gestalten zu lassen.
Nächste Station ist die Technische Hochschule
Ja da hängt ein Apfel, Newton you know..
Weiter gehts an der Universität. Bisserl gelb, bisserl rot und blau
Hier stehen die Menschenrechte der UN.
Und das Lebenswerk des Herrn von Lille (nie gehört) auf Fliesen
Fast überraschend diese Notausganginstallation
Weiter gehts mit der blauen Linie an T-Centralen
Ellenlanges Laufband verbindet die Linien
Es wurden Bauarbeiter verewigt
Und dann ganz viel Farn.
Die letzte Station in meiner Tour war Königsgarten
Dunkel, in einem Eck läuft Wasser runter. Gewollt.. würde ich hoffen
Extrem vielseitige Station
Das war jetzt nur ein Bruchteil der sehenswerten Stationen, wirklich toll.
Dass hier in Venedig nicht alles wie bei meinen bisherigen Besuchen ist, konnte man schnell merken
Toll, danke dass die Frau im Spiegel oben links wieder den Fokus auf sich gezogen hat.
Carneval in Venedig, ein lang gehegter Traum von mir.
Wie man erkennt wo was los ist? Einfach:
Es gibt die unterschiedlichsten Masken
Wenige Lachende
Die meisten sind eher melancholisch
Sehr beliebt beim morgendlichen Schaulaufen. Laternen
Samstag um 6:30: An jeder Laterne hängt eine Maske
Aber auch andere Hintergründe bieten sich an
Fotografen Schlaraffenland : Man geht von Maske zu Maske
Die beiden sind eine Schau auch in schwarzweiss
.
Ich bin ja auch ein Fan von „Hinter den Kulissen“
Masken in der Pause
Es ist kalt, da tut Tee gut
Es gibt beeindruckende Masken
Die perfekt zum Hintergrund passen
Frau Nachbarin, habt ihrs schon gehört…
Die beiden sind geschminkt. Wie schön sieht das aus?
(Lustige Anektdote am Rande: die posieren hier für ihre Haus-Fotografin, die gerade sorgfältig ihr Stativ aufbaut, ich schnell daneben gehuscht, Foto gemacht, bedankt, weiter)
Weitere lustige Momente, Taube wollte auch mit drauf
Wenn der Strassenkehrer das Handy zückt
Es gibt schöne Masken und dann gibt es schöne und auffällige Masken
Kurz da, kurz gepost und abgerauscht. Man vermutet ein Model/Schauspielerin..
Meine zwei Lieblinge. bunt, vielseitig, lebensfroh
Und dann hatte ich noch die Gelegenheit mit Manu (die ich schon im Zug von München kennengelernt habe) einiges an verschiedenen Stellen auszuprobieren.
Danke für die Gelegenheit und die Tipps wo und wie und was.
Und dann war da noch der Casanova.
Die Arsenale Watershow.
Ein grandioses Spektakel mit Licht und Akrobatik und Wasser und Musik.
So das war der Ausflug eines Faschingsmuffel in den Carneval.
Hat Spass gemacht und Venedig ist einfach immer ein Traum.
Und zudem gabs den ersten (und zweiten) Spritz des Jahres. Prost.
Hallo, ich bin Emilio-Paolo Gabbiano, ihr könnt mich Paolo nennen.
Das hier ist mein Arbeitsplatz, der Fischmarkt von Venedig.
Das ist hier mein Fischstand, also gut nicht meiner, der gehört ihm hier.
Aber er hat keine Ahnung von Fisch.
Ich bin hier der Experte und für viele wichtige Sachen zuständig.
Zum Beispiel begutachte ich den Abfall
Nicht das da aus Versehen etwas reingefallen ist, was noch gut ist.
Leider kapiert er hier die Wichtigkeit meiner Aufgabe nicht. Banause.
Ich kümmere mich immerhin auch drum dass keine gefrässigen Diebe etwas mitgehen lassen.
Die zum Beispiel. Das war aber an einem anderen Stand, der geht mich nichts an. Nehmt Jungs, was ihr wollt.
Meine wichtigste Aufgabe, die Qualitätskontrolle, wird auch oft mißverstanden. Seht hier.
Der Standbesitzer ging schnell weg, wohin auch immer.
Mein Einsatz!
Seht ihr die Hand im untersten Bild? Der Nachbarstandbesitzer versteht meine Aufgabe nicht und nimmt mir den Lachs weg. Der Lachs roch seltsam, ich musste mir den genauer anschauen.
Der ander war wieder da und hats auch nicht kapiert. Ich wollte mich opfern und den wahrscheinlich verdorbenen Lachs vertilgen, ich wollte meine Gesundheit opfern.
Gib mir wenigstens a bissle was, Mensch.
Unmöglich, keiner weiss meine Arbeit zu schätzen. Ich gehe.
Es haben dann Fremdmöwen noch diverse Angriffe geflogen. Mir egal.
Achtung Cuteness Overload… Ich warne eindrücklich vor dem Lesen dieses Artikels.
Ein kleiner Vorgeschmack. Ja genau es ging zu den Rentieren.
Bisserl unnützes Wissen rund um Rentiere:
Die Jungs verlieren Anfang Dezember ihre Geweihe, so dass nur die Mädels jetzt noch Geweihe tragen. Und sie sind relativ klein, gehen mir grad so bis zur Hüfte.
Die Höhe reicht genau, um einen in den Hintern zu stupsen, wenn man auch mal aus dem Eimer essen will.
Und die haben sehr Hunger.. Oder vielleicht gönnen sie sich gegenseitig einfach nichts.
Und es sind viele, in dieser Herde 300 Tiere.
In einer echt hübschen Umgebung.
So jetzt zur Wahl Eures Lieblingsrentiers.
A) weisse Füsse, farblich sonst sehr gemischt. B) weiss mit SommersprossenC) D) oder E) mit den hübschen SchnauzenF) mit dem imposanten GeweihG) mit den GlubschaugenH) die neugierige weisseI) mit dem weichen kuschligen FellJ) das Model, das sich langsam in alle Richtungen gedreht hat, damit ich den perfekten Winkel erwischen konnte.