Oodi – Was zum Essen, zum Spielen und eine Überraschung

Das ganze Gebäude und die Institution Oodi in Helsinki ist wirklich wie ein Überraschungs-Ei.

Fangen wir mal von weitem an. Da ist das Ding in voller Länge.

Oodi heisst Ode und bedeutet eine Ode an das Wissen und die Demokratie.

Aber die eigentlich Kühnheit des Bauwerks sieht man da nicht

Die liegt aussen in den Schwüngen, die die Fasssade macht

Drei Kanten des Gebäudes sind grad und fast langweilig, sind aber halt auch „hinten“

Im gläsernen Teil spiegeln sich die umliegende Gebäude, das Parlament und die Musikhalle.

Jetzt gehen wir mal rein, weil innen stellt man fest, dass „Bibliothek“ tiefgestapelt ist.

Im Erdgeschoss ist ein Begegnungszentrum

Man kann Kaffeetrinken, was essen, Schachspielen…

Eine künstlerisch gestaltete Wendeltreppe führt in den 3. Stock

Das ist der Bücherteil, aber auch keine klassische Bibliothek

Auf der einen Seite geht es in den Kinderbereich, Kinder können spielen, lesen, in Sitzsäcken liegen.

In der anderen Ecke geht es über eine sehr schiefe Ebene an den höchsten Punkt des Gebäudes

Dazwischen kann man hören, lesen, es gibt ein Cafe

Und es gibt eine Dachterrasse

Finlandiahalle

Parlament und Musikhalle. Nein das ist kein Dreck, das ist eine Sonnenschutzbeschichtung wie in der Elphi.

Äh.. sorry.. Themaverfehlung

So jetzt gehts in den zweiten Stock, den fand ich am faszinierendsten.

Das soll ganz bewusst wie ein verwinkelter Dachboden aussehen.

Hier kann man sich einmieten. Vom schalldichten Einzelbüro über einen Rechner, über Nähmaschinen, 3 D Drucker, Plotter bis hin zu Computerspielen. Auch Werkzeug oder Musikinstrumente kann man ausleihen und mitnehmen und nach Gebrauch zurückbringen.

Und das wird auch wirklich genutzt, da sass jemand an einer Nähmaschine, es wurden irgendwelche Experimente gemacht, die schalldichten Kammern waren alle belegt.

Ich hab mal mit nem Kaffee vor dem Eingang angefangen, wirklich sehr entspannend.

Elchsichtung nicht garantiert.

So stands in der Ausschreibung der Wildlife Safari.

Unser Guide fuhr uns ca 50 km in den Südwesten auf eine stark bewaldete Halbinsel.

Ziel war die dortigen Wildtiere zu entdecken und beobachten.

Umd es ging gleich sehr gut los. Herr Weisswedelhirsch hoppelte vor uns über die Strasse.

Wenig später überraschten wir die Gattin beim Naschen am Farn.

Sie war nur ca 5 m vom Auto entfernt und kam neugierig näher.

Einzelne von uns waren schon total begeistert, ihr könnt euch vorstellen wer.

An einem superschönen plätzchen gabs erstmal typisch finnisches Abendessen

Pastete, Blaubeerkuchen, Beerensaft

Man versuchte sich am Feuermachen mit einem speziellen Tool

So aber jetzt auf gehts. Ziel: der Elch

Und ich sags gleich vorab. Es war dunkel, die Tiere waren weit weg, das sind maximal gecroppte Bilder. Nein das 100-500 Objektiv liegt zuhause. Ja die rauschen, ja die sind pixelig. Und ja man könnte da noch was machen in der Nachbearbeitung. Nehmt einfach das Erlebnis wahr.

Da isser, bzw es waren zwei.

Echt weit weg, aber deutlich zu erkennen. Ich war ja überrascht, dass die so ein dunkles Fell haben.

Und es lohnt sich immer sich auch mal umzudrehen

Da stand er und war von uns überrascht wie wir von ihm und guckte erstmal wer wir sind und was wir da tun. Aha eine Canon, eine Nikon und eine Fuji.. alles ganz normal. Kein Anlass zur Sorge.

Dann ess ich was und spazier meines Wegs dachte er sich wohl

Sonnenuntergang nerv nicht, niemand interessiert sich heute für dich.

Zwei Kurven weiter auf der nächsten Lichtung

Servus, du bist aber ein schöner… ne Moment.. ihr seid zu zweit.

Gehen hier Vater umd Sohn gemeinsam Essen?

Kleines harmloses Kräftemessen.

Das Gras steht hier irre hoch, so ein Elch hat eine Schulterhöhe von 1,5m.

Was da sonst noch alles unbeobachtet drinrumkreucht?

Man gucke rechts unten. Die vorwitzigen kleinen Öhrchen.

War das doch glatt ein Wolf der hier vorbeispaziert. Sogar unser Guide war hin und weg.

Walderdbeeren zur Beruhigung?

Sorry Frau Hirsch, wir haben jetzt schon aufregenderes gesehen.

Die Breifkastenansammlungen waren noch ein Foto wert.

Wir sind dann weitergefahren, es waren dann nochmal 5 Elche und an die 20 Hirsche auf einer Lichtung. wir einigten uns für die offizielle Zähling auf insgesamt 13 Elche und den Bonus Wolf, was den Guide und uns begeisterte. Das wäre keine normale Zahl an Elchsichtungen für einen Abend.

Ach schau, da sind nochmal 2 Elche, ach ne da hinten nochmal einer. Halt Moment. Das da hinten ist nicht nur einer.

Mama mit Kind. Ein krönender Abschluss!

Was für ein grandioses Erlebnis.

Da liegt ein grosser Stein, ach lass uns ne Kirche reinbauen

Oder seriöser (für die dies googeln wollen) Temppeliaukion Kirkko, die Felsenkirche von Helsinki.

Mitten in einem Wohngebiet liegt ein grosser Stein, bzw alles war hier mal ein grosser Stein bis man das ganze bebaut hat.

Ich bin einmal drumrumgelaufen, massiv und gross mit Blümchen und Bäumen.

Hier ist der Eingang. Beton, gebaut in den 60ern.

Als erstes fallen die Lamellen im Dach auf, durch die Sonnenlicht scheint. Manche Fotografinnen fallen hier schon in Verzückung.

Jetzt schauen wir uns das mal genauer an.

Das Dach ist oben aus Kupferbändern

Darunter dann die Lichtschicht, Fenster wäre zu profan.

Das ganze ist auf Steinen.

Und dann kommt unten der nackte Fels.

Eine aktive Kirche, die aufgrund der hervorragenden Akustik auch für Konzerte genutzt wird.

Der Sonneneinfall sorgt für grossartige Schatten.

Es gibt eine Empore von der aus es nochmal gewaltiger wirkt.

Tolles Bauwerk, extrem beeindruckend.

Hier noch eine Draufsicht aus Google Maps

Aus dem Leben eines Bildhauers

Wir schreiben das Jahr 1590, ein aufstrebender niederländischer Bildhauer namens Adrian de Vries macht in Prag für einen Kaiser ein paar Brunnenfiguren. Helden aus der griechischen Mythologie bieten sich an. Er nimmt sich einen Herkules vor, der mit einen Drachen kämpft.

Zu seinen Füssen vier Nymphen und Fische und es wird viel Wasser gespuckt.

Ende des dreissigjährigens Kriegs nehmen die Schweden alles mit, was auf den Anhänger einer Pferdekutsche passt, so kam das Ding nach Drottningholm. Und sieht da schon gut aus.

Zurück zu Adrian, der inzwischen so berühmt war, dass 1599 die damals sehr reiche Stadt Augsburg zwei Brunnen bei ihm in Auftrag gibt.

Es kommt ihm der Herkules in Sinn, inzwischen hat er die Heldensagen nochmal gelesen und festgestellt, dass da gar kein Drache vorkommt sondern eine mehrköpfige Hydra.

Die Nymphen, drei reichen auch, müssen auch nicht mehr auf einem Fisch balancieren.

Es werden noch ein paar Meeresgötter ergänzt. Alles ein bisschen optimiert.

Da sind die beiden, seid mir nicht bös liebe Königs, aber unserer ist schöner.

Dafür ist euer Neptun bei weitem schöner als meiner auf dem Jakobsplatz. da spar ich mir die Gegenüberstellung, die sind weit auseinander.

Und übrigens ich glaub ich weiss, wo das Turamichele die Baustellenzeit verbringt. Die farbige Kleidung haben die beiden wohl grad abgelegt. Ist ja auch Sommer.

Tunnelbanan Stockholm

Endlich hab ich es in den Untergrund Stockholms geschafft.

Es geht gleich mit einem Paukenschlag los , Ubahn Station Stadion der roten Linie

Schon in den 70er Jahren bei Bau der Ubahn hat man beschlossen den „aus dem Fels gehauen“ Look der Tunnel beizubehalten und künstlerisch gestalten zu lassen.

Nächste Station ist die Technische Hochschule

Ja da hängt ein Apfel, Newton you know..

Weiter gehts an der Universität. Bisserl gelb, bisserl rot und blau

Hier stehen die Menschenrechte der UN.

Und das Lebenswerk des Herrn von Lille (nie gehört) auf Fliesen

Fast überraschend diese Notausganginstallation

Weiter gehts mit der blauen Linie an T-Centralen

Ellenlanges Laufband verbindet die Linien

Es wurden Bauarbeiter verewigt

Und dann ganz viel Farn.

Die letzte Station in meiner Tour war Königsgarten

Dunkel, in einem Eck läuft Wasser runter. Gewollt.. würde ich hoffen

Extrem vielseitige Station

Das war jetzt nur ein Bruchteil der sehenswerten Stationen, wirklich toll.

2 Stunden auf Schüsseln starren

Kunst ist ja unendlich vielfältig.

Man nehme ein geniales altes Gebäude, hier die Warenbörse in Paris

Man baue ein Wasserbecken ein, mit einer minimalen Strömung

Und setze in dieses Wasser Porzellanschüssseln unterschiedlicher Grösse.

Fertig ist ein gigantisches Kunstwerk

Ob statisch oder bewegt, faszinierend

Und wenn es leerer wird, dann hört man es auch besser.

Mit Ton gucken:

Jetzt noch ein paar Impressionen

Später fielen dann durch den Eingang die letzten Sonnenstrahlen ein

Total begeistert und zufällig richtig angezogen

Klasse Haus, eindrucksvolles Kunstwerk

Paris – dem Taschen Louis sein Museum

Ein Witz das Ganze.

Nicht nur dass in dem Museum keine einzige Handtasche zu sehen ist.

Es ist Wasser im Keller.

Kinder verschwinden. Wahrscheinlich müssen sie Eimer holen.

Da muss der Wasserrohrbruch irgendwo sein. Da läufts rein in die Bude

Dach hat es auch kein vernünftiges.

Keine eindeutige Struktur. Permanent treppauf treppab.

Ein Durcheinander auch beim Runterschauen

Hätten sich mal ein Beispiel nehmen können an den Architekten in La Defense da hinten. Grad, klar, schöne Schachteln

Auch von Aussen, unmöglich.

Anständige Spiegelungen gehen da natürlich auch nicht.

Also der Gehry der das gebaut hat, nenene.

Fondation Louis Vuitton – wenn man grade Wände mag, hat man da nix verloren.

Magnetismus

Was ist das, dass ich in Venedig meist 60% der Zeit am Markusplatz bin.

Dabei ist das einfach nur ein leerer Platz.

Ohne Brunnen, ohne Kaiser

Ja da ist eine hübsche Kirche am Ende

Ja der Turm ist cool

Ja der Dogenpalast ist schon nett

Ja hier gibts coole Sonnenaufgänge

Ja hier kann man perfekt Kaffee und Spritz trinken

Ja hier gibts spannende Schattenspiele

Ja hier kann man Möwen auflauern (oder andersrum)

Ja hier gibts attraktive Laternen

(Auch wenn einem mitten in der Doppelbelichtung das Licht ausgeschaltet wird)

Ja hier gibts Gondeln

Ja hier hat man einen super Blick auf San Giorgio

Ja hier bekommt man Durchblicke und Einblicke

Ja hier atmet man Geschichte

Aber das kann es doch alles nicht sein, das ist irgendwie Magnetismus, da ist sicher irgendwas im Boden oder so.

Casanova lässt bitten

Dass hier in Venedig nicht alles wie bei meinen bisherigen Besuchen ist, konnte man schnell merken

Toll, danke dass die Frau im Spiegel oben links wieder den Fokus auf sich gezogen hat.

Carneval in Venedig, ein lang gehegter Traum von mir.

Wie man erkennt wo was los ist? Einfach:

Es gibt die unterschiedlichsten Masken

Wenige Lachende

Die meisten sind eher melancholisch

Sehr beliebt beim morgendlichen Schaulaufen. Laternen

Samstag um 6:30: An jeder Laterne hängt eine Maske

Aber auch andere Hintergründe bieten sich an

Fotografen Schlaraffenland : Man geht von Maske zu Maske

Die beiden sind eine Schau auch in schwarzweiss

.

Ich bin ja auch ein Fan von „Hinter den Kulissen“

Masken in der Pause

Es ist kalt, da tut Tee gut

Es gibt beeindruckende Masken

Die perfekt zum Hintergrund passen

Frau Nachbarin, habt ihrs schon gehört…

Die beiden sind geschminkt. Wie schön sieht das aus?

(Lustige Anektdote am Rande: die posieren hier für ihre Haus-Fotografin, die gerade sorgfältig ihr Stativ aufbaut, ich schnell daneben gehuscht, Foto gemacht, bedankt, weiter)

Weitere lustige Momente, Taube wollte auch mit drauf

Wenn der Strassenkehrer das Handy zückt

Es gibt schöne Masken und dann gibt es schöne und auffällige Masken

Kurz da, kurz gepost und abgerauscht. Man vermutet ein Model/Schauspielerin..

Meine zwei Lieblinge. bunt, vielseitig, lebensfroh

Und dann hatte ich noch die Gelegenheit mit Manu (die ich schon im Zug von München kennengelernt habe) einiges an verschiedenen Stellen auszuprobieren.

Danke für die Gelegenheit und die Tipps wo und wie und was.

Und dann war da noch der Casanova.

Die Arsenale Watershow.

Ein grandioses Spektakel mit Licht und Akrobatik und Wasser und Musik.

So das war der Ausflug eines Faschingsmuffel in den Carneval.

Hat Spass gemacht und Venedig ist einfach immer ein Traum.

Und zudem gabs den ersten (und zweiten) Spritz des Jahres. Prost.

Un giorno normale di Paolo

Hallo, ich bin Emilio-Paolo Gabbiano, ihr könnt mich Paolo nennen.

Das hier ist mein Arbeitsplatz, der Fischmarkt von Venedig.

Das ist hier mein Fischstand, also gut nicht meiner, der gehört ihm hier.

Aber er hat keine Ahnung von Fisch.

Ich bin hier der Experte und für viele wichtige Sachen zuständig.

Zum Beispiel begutachte ich den Abfall

Nicht das da aus Versehen etwas reingefallen ist, was noch gut ist.

Leider kapiert er hier die Wichtigkeit meiner Aufgabe nicht. Banause.

Ich kümmere mich immerhin auch drum dass keine gefrässigen Diebe etwas mitgehen lassen.

Die zum Beispiel. Das war aber an einem anderen Stand, der geht mich nichts an. Nehmt Jungs, was ihr wollt.

Meine wichtigste Aufgabe, die Qualitätskontrolle, wird auch oft mißverstanden. Seht hier.

Der Standbesitzer ging schnell weg, wohin auch immer.

Mein Einsatz!

Seht ihr die Hand im untersten Bild? Der Nachbarstandbesitzer versteht meine Aufgabe nicht und nimmt mir den Lachs weg. Der Lachs roch seltsam, ich musste mir den genauer anschauen.

Der ander war wieder da und hats auch nicht kapiert. Ich wollte mich opfern und den wahrscheinlich verdorbenen Lachs vertilgen, ich wollte meine Gesundheit opfern.

Gib mir wenigstens a bissle was, Mensch.

Unmöglich, keiner weiss meine Arbeit zu schätzen. Ich gehe.

Es haben dann Fremdmöwen noch diverse Angriffe geflogen. Mir egal.

Alles Oper!

Eines der Highlights des Wien-Urlaubs war eine Führung in der Wiener Staatsoper.

Eingangsbereich

Mit Festtreppe
Zuschauerraum

Im Krieg gab es teilweise Schäden, so dass Teile in 50er Jahre Optik wiederhergestellt wurden

Aber die meisten Teile sind original aus dem 19. Jahrhundert

Die Führung endet dann ganz unglücklich direkt im Cafe.

Von aussen wie von innen ein imposantes Gebäude

Mit Molli durch Mecklenburg

Darf ich vorstellen: das ist Molli!

Molli ist die mecklenburgische Bäderbahn.

Welcher Wagen darfs sein? Edles Holz oder eher Polster?

So jetzt gehts aber los. Wir sind in Bad Doberan, einer der beiden Streckenendpunkte.

Und da wirds eng. Man fährt hier durch die Fussgängerzone.

Draussen gehts durch die Landschaft und glücklicherweise durch Kurven. Saubere Fenster, danke!

In Heiligendamm gibts die Begegnung.

Endstation ist dann Kühlungsborn

Da wird getankt

Dann schnell nach vorne gefahren..

Dan gehts wieder zurück. Stinkt und qualmt ganz nett.

Und schnell wirds…

In Bad Doberan wirds wieder langsamer, geht durch eine edle Wohnstrasse

Und rein in die Fussgängerzone

Wer hat hier wohl Vorfahrt?

Klar, der Molli!

Hui Buh – im Wald

Ja ich war im Wald.. freiwillig. Bei den Gespenstern.

Los gings an einem langweiligen (!) Forstweg, niemand zu sehen. Ich stapfe munter voraus.

Frage einen Einheimischen ob ich auf dem richtigen Weg bin.

Hab den Dialekt aber nicht verstanden.

Und dann wurde es lichter.

Und spektakulärer.

Kahle Bäume, vom Meer und Wind abgenagt

Die Kronen verbogen vom Wind.

Ja das ist gespenstisch. Auf eine gute Art.

Deswegen nennt man das auch den Gespensterwald.

Naja gut sooooo irre ist es nur in meinem fotografischen Hirn..

Aber das ist alles echt. Toll!

Weiter weg vom Meer ist es fast normal

Aber auch nur fast

Das ganze ist eine Steilküste

Auch von unten eindrucksvoll

Die Natur überrascht immer wieder. Grandios.

Tromsø – selber

Ups, die Stadt selber geht fast unter vor lauter Highlights.

Aber erstmal: Wo ist sie. Deutlich über dem Polarkreis im höchsten Norden Norwegens

Der erste Eindruck von Nordnorwegen war ja auch schon sehr sehr atemberaubend:

Mein erster Eindruck der Stadt war durchs stylische Hotelzimmerfenster

Eines der Wahrzeichen ist die Eismeerkathedrale.

Und die hohe Brücke, da müssen Kreuzfahrtschiffe unten durch passen, deswegen die Höhe.

Der Hausberg mit Seilbahn, der kommt dann das nächste Mal dran.

Auch Nachts sehenswert

Das helle da oben sind sehr tiefhängende ßWolken, keine Nordlichter.

Und das sind lustige Häuschen, da könnt ich mir schon ein rotes als Ferienhäuschen oder zur Workcation vorstellen.

(Die sind übrigens alle nebeneinander)

Tromsø – in der Luft

Also wenn man ehrlich ist.. und das bin ich ja fast immer… dann ging es bei dem ganzen Trip ja nur um eines.

NORDLICHT

Aber von vorne.

Kaum angekommen am Mittwoch nachmittag ging es zum ersten Mal mit einem Guide in die Dunkelheit, auf der Suche nach Polarlichtern.

Ich mach es kurz. 1,5 h in den Süden brachte zwar eine Wolkenlücke, aber mehr auch nicht.

Also Donnerstag mit einem anderen Guide in die andere Richtung.

Wir fuhren 1 h durch den Regen und plötzlich hielt der Bus, der Guide sprang raus und sagte. Auf gehts, raus mit euch, Nordlichter.

Und dann 2 h lang ein Hammer Schauspiel am ganzen Himmel.

Wir hatten einen perfekten Standort nur mit ein paar Häusern und einen freien Blick in alle Himmelsrichtungen. Und den brauchten wir auch.

Aber jetzt geniesst… 2h Nordlichter chronologisch.

Von 19:19 bis 21:17

Und dann wurde es bewölkt und ich war fast froh. Anstrengend so zwei Stunden pure Begeisterung.

All diese Fotos sind mit rd. 3-8 sec Belichtungszeit erstellt worden. So entsteht die Farbe.

Mit dem blossen Auge ist es auch faszinierend, aber halt nicht bunt.

Tromsø – an Land 2

An Tag 2 ging es zum Wappentier Tromsoes.

Achtung Cuteness Overload… Ich warne eindrücklich vor dem Lesen dieses Artikels.

Ein kleiner Vorgeschmack. Ja genau es ging zu den Rentieren.

Bisserl unnützes Wissen rund um Rentiere:

Die Jungs verlieren Anfang Dezember ihre Geweihe, so dass nur die Mädels jetzt noch Geweihe tragen. Und sie sind relativ klein, gehen mir grad so bis zur Hüfte.

Die Höhe reicht genau, um einen in den Hintern zu stupsen, wenn man auch mal aus dem Eimer essen will.

Und die haben sehr Hunger.. Oder vielleicht gönnen sie sich gegenseitig einfach nichts.

Und es sind viele, in dieser Herde 300 Tiere.

In einer echt hübschen Umgebung.

So jetzt zur Wahl Eures Lieblingsrentiers.

A) weisse Füsse, farblich sonst sehr gemischt.
B) weiss mit Sommersprossen
C) D) oder E) mit den hübschen Schnauzen
F) mit dem imposanten Geweih

G) mit den Glubschaugen
H) die neugierige weisse
I) mit dem weichen kuschligen Fell
J) das Model, das sich langsam in alle Richtungen gedreht hat, damit ich den perfekten Winkel erwischen konnte.

Tromsø – an Land 1

Am ersten ganzen Tag gings eine dreiviertel Stunde mit dem Bus durch das Winterwonderland im nächsten Fjordarm.

Berge, Täler, Fjorde… wunderschön

Aber eigentlich war das nur der Weg zu den Huskies

Man wurde sehr sehr schick eingekleidet… damit der Hund beliebig sabbern kann.

Da wohnen die Jungs. Die Mädels haben ein eigenes Areal.

So die Schlitten werden zusammengestellt. Wer darf mitlaufen?

Hier die Kandidaten.

Kandiat 1 in braunweiss mit den spitzen Ohren

Kandiat 2.. ne der ist heute nicht im Dienst.

Kandidat 3: Sandfarben mit Schlappohren

Kandidat 4, ne der hängt am Handy.

Gewonnen hat: Schlappi. Mit Söckchen einsatzbereit.

Das war mein Gespann. Zur Halbzeit, deswegen schon a bissle ausser Atem.

So jetzt wird getauscht und ich sitze gemütlich. Naja fast gemütlich.

Ja die Hunde reagieren auf italienische Ansagen. Nicht..

Toller Ausblick.

Bin sehr stolz auf meine Ausweiskarte.

Tromsø – zu Wasser

Naja und a bisserl Luft ist auch dabei.

Tag 3 – eine Bootsfahrt.

Die Wolken hingen in den Bergen bei der Abfahrt in Tromsö

Es war Wildlife versprochen. Gut Kormorane gehören inzwischen zu jedem Gewässer. Aber zum Anfang ganz nett.

Das Wasser sieht irgendwie kalt aus.

Jetzt lustige grüne Eiderenten. Eine ganze Menge, die wie an der Schnur gezogen quer über den Fjord schwammen.

Sorry Jungs und Mädels, wir müssen da durch

Hier wird Fisch getrocknet.

Leuchtturm, die Grösse reicht im Fjord.

Bisserl Kunst „Four Trees on a hill“

Plötzlich grosses Geschrei der Guides…

„Finally.. The Eagle“

Und da war er

Majestätisch zieht er seine Kreise, taucht ins Wasser und holt einen Fisch raus. Mit dem er in den Wald abhaut.

Was für ein Erlebnis. Wahnsinn!

Weiter gehts an der wirklich sensationell schönen Norwegischen Landschaft entlang.

Hübsche kleine Wellchen

In einem Fjord war noch ordentlich Eis

Dann wieder anhalten, kleine Angeln ins Wasser halten, Kabeljau aus dem Wasser holen und fertig ist die Fischsuppe. Sehr lecker!

Weiter gehts… ne Schiff hält.. Aussage war: Wenn das Schiff hält, raus an Deck, dann haben wir was gesehen.

Also… weg mit dem Suppenteller…

Ah der nächste Adler sucht nach Mittagessen.

Gefangen! Hey Familie… Essen gibts

Wirklich faszinierend diese Tiere.

Zurück nach Tromsoe

Eilmeldung: Kevin allein zuhause

Eilmeldung: Wangerooge Nordstrand, Mittwoch 31.1. 8:15

Heute nacht bei der Flut blieb die kleine Kegelrobbe Kevin allein zuhause. Er hat wohl den Wecker und damit das Einsetzen des ablaufenden Wassers verschlafen.

Die Eltern waren weg und er war allein.

Kevin musste daher alleine den weiten Weg von der Düne zum Wassersaum antreten.

Augenzeugen berichten von den Anstrengungen des kleinen Kerls, der sich mühsam und mit vielen Pausen gen Wasser robbte.

Unsere Fotografin hielt den glücklichen Moment fest, in dem Kevin wieder das sichere Meer erreichte.

Übrig blieben eindrucksvolle Abdrücke der Pfoten und die Spur ins Wasser.

Machs gut kleiner Kevin.