Die Tierwelt der Ostsee – Möwen in offzieller Funktion

Es gibt an der Ostsee soviele verschiedene Tiere.. aber die Möwen stechen heraus. Sie haben meist eine offzielle Funktion.

Arbeiten zum Beispiel beim Zoll.

Oder als Fischereiaufsicht.

Bei Sportvereinen

Viele sind auch gut getarnt in überwachender Funktion

Beim Leuchtfeuer sind mehrere eingeteilt.

Das Gewerbeaufsichtsamt beschäftigt hier auch Möwen zur Qualitätskontrolle

Die Hafeneinfahrt muss überprüft werden.

Immer bereit um kurzfristig einen Einsatz zu fliegen.

Wie hier als eine Gruppe Schwäne eindringen wollte in das Hoheitsgebiet der Möwen. Wurden aber sofort dingfest genommen.

Weil Tag und Nacht… wachen Möwen über uns.

Danke Möwe. Dank dir fühl ich mich sicher.

Route Industriekultur – der rostige Abschluss

„Wenns stinkt und kracht, wird Stahl gemacht“

Abschluss unserer genialen Ruhrgebietstour war die Henrichshütte in Hattingen

„Die Henrichshütte war spezialisiert auf die Herstellung von hochqualitativen Einzelstücken. So gehörten zunächst Dampfkessel, später dann Radsätze(auch für den ICE), Bauteile für Arianeraketen und Castorbehälter zur Produktpalette. Auch der Reaktordruckbehälter des ersten bundesdeutschen Kernkraftwerkes kam aus den Hallen der Henrichshütte. Wegen der hohen Qualität, die man dort erreichen konnte, wählte der amerikanische Künstler Richard Serra die Henrichshütte zur Produktionsstätte seiner zahlreichen Stahlplastiken.“ (Wikipedia)

Ich mag Serras Kunstwerke sehr, auch gerade wegen der schönen Rostigkeit

Sehr eindrucksvolle Darstellung der Arbeit am Hochofen. Sollte sich jeder anschauen, der im Büro rumjammert wie sehr er gestresst ist und ausgebeutet wird. Nur mal so als Gedankenspiel, ob die Arbeit am Hochofen besser gewesen wäre.

Ein passender und würdiger Abschluss für diese Wahnsinnsreise.

Wir hatten Zechen und Hütten, Kunst und Wissenschaft, alte und neue Architektur, Autobahnen mitten in der Stadt und sehr spezielle Auffahrten, historische Wohngegenden und rostige Industrieanlagen, Sonne und Kälte, Currywurst und Pils, tolle Eindrücke von einer herzlichen Gegend und ganz viel Spass!

Bochum kannte ich bisher nur daher… und herrjeh wie treffend:

Tief im Westen
Wo die Sonne verstaubt
Ist es besser
Viel besser, als man glaubt
Tief im Westen
Tief im Westen

Du bist keine Schönheit
Vor Arbeit ganz grau
Du liebst dich ohne Schminke
Bist ’ne ehrliche Haut
Leider total verbaut
Aber gerade das macht dich aus

Du hast ’n Pulsschlag aus Stahl
Man hört ihn laut in der Nacht
Du bist einfach zu bescheiden
Dein Grubengold
Hat uns wieder hochgeholt
Du Blume im Revier

Bochum, ich komm‘ aus dir
Bochum, ich häng‘ an dir
Oh, Glück auf, Bochum

(Herbert Grönemeyer, Bochum)

https://open.spotify.com/track/5bvy6LcrzT7wE5tKUbxFM1?si=q5e0NpZbQ1GdFxnWJYCJ_g&context=spotify%3Asearch%3Abochum&dd=1

Danke Heinz! Ich freu mich auf „Ruhrgebiet Reloaded“ dann mit allen Orten bei denen du diesmal gesagt hast „ Das ist auch spannend, schaffen wir aber nicht…“

Danke auch der unermüdlich begeisterten Crew!

Route Industriekultur – Duisburgs Tierwelt

Wie ihr wollt keine Tierbilder und erst recht kein Gänsekinder sehen?

Tiger? Schildkröten? Auch nicht? Tja da müsst ihr jetzt durch.

Darf ich vorstellen: Tiger and Turtle – begehbare Haldenkunst.

Fotografisch ein totales Highlight. Aus den bekannten Gründen gibt es von mir „nur“ Bodensicht. Lochblech brauch ich weiterhin nicht und das Ding schwankt auch noch leicht. Nene.

Das ganze vor einer spannenden Kulisse des noch aktiven Hüttenwerks Krupp Mannesmann, ja klar, die Welt braucht weiterhin Stahl. Und sei es für so (mist mir gehen die Superlative aus) faszinierende Kunstwerke.

Der Name Tiger und Turtle ist einfach nur cool, sobald man die Erklärung liest, ist es nicht mehr so cool. Daher: Einfach nicht fragen.

Hier jetzt einfach alle Superlative einsetzen, die ihr kennt…

Route Industriekultur – Essen und nochmal Duisburg

Unesco Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen

Treppenhausspielereien, ja nicht alles ist genauso zu sehen

Gross, nein Riesig, Ausgezeichnet, Geschützt.. und doch nur Nummer 2 in meiner persönlichen Zechenrangliste. Sorry Zeche Zollverein.. aber hinter der A40.. im westfälischen… ist eine Zeche die ist tausendmal schöner als ihr…

Dann gings wieder nach Duisburg. Ich muss gestehen, ich habe nicht gedacht, dass Duisburg solche Schätze hat.

Die Küppersmühle am Innenhafen, ein Museum für Moderne Kunst in einem gigantischen Gebäude, sensationell umgebaut und ergänzt für die Museumsnutzung.

Zwei geniale Treppenhäuser

Aber das sensationellste kommt erst noch (und die Kunst lassen wir jetzt mal komplett ausser Acht).

Die alten Silos für Getreide wurden aufgeschnitten und zu einem Durchgang zwischen altem Bau und Erweiterungsbau gemacht. Da krieg ich echt die Klappe vor lauter Staunen nicht mehr zu.

Hier sieht man ganz links das eine neue Treppenhaus, in der Mitte den alten Bau, dann die weissen Silos und den modernen Bau rechts.

Die Duisburger Tierwelt bekommt einen eigenen Blog.

Route Industriekultur – Dortmund

Ja ich gebs zu, ich mags sauber und aufgeräumt. Daher war die Museumsanlage der Zeche Zollern in Dortmund für mich ein absolutes Highlight.

„Die Zeche Zollern ist ein stillgelegtes Steinkohlebergwerk im Nordwesten der Stadt Dortmund. Die Schachtanlage Zollern 2/4 entstand zwischen 1898 und 1904 als Musterzeche. Die Architektur und die Technik des Bergwerks sollten wirtschaftliche Potenz und Modernität zum Ausdruck bringen.“ (Wikipedia)

Auf der Anlage gibts sehr viel zu sehen. Höhepunkt ist die Maschinenhalle im Jugendstil.

In der Maschinenhalle waren u.a. die Antriebsmaschinen für die Fördertürme

Die Halle ist ein Schlaraffenland für gspinnerte Fotografen

Fenster und Licht… herrlich!

Es gibt auch noch tolle Treppenhäuser (mit total unauffälligen Schildern)

Sorry aber das gut gemachte Museum geht a bissle unter. Hier Impressionen aus der Kaue.

Und dann war da natürlich noch…

Route Industriekultur – Gelsenkirchen und Duisburg

Jetzt hab ichs in der Überschrift schon verraten, eigentlich wollte ich raten lassen, wo wir als nächstes waren. Weil.. sehr offensichtlich an jeder Ecke

Flöz Sonnenschein.. eine Arbeitersiedlung in Gelsenkirchen

Wissenschaftspark Gelsenkirchen mit zwei tollen Fotoausstellungen

Und einem klasse Gebäude mit dem schrägen Fenster/Dach

Kleiner Abstecher zur Zeche Consol, weil man hier noch eine besondere Perspektive hat.

Danach gings über die Autobahn an Oberhausen vorbei nach Duisburg.

Landschaftspark Duisburg Nord, ein ehemaliges Stahlwerk.

„Das frühere Werk wurde 1901 von der damaligen „Rheinische Stahlwerke zu Meiderich bei Ruhrort“, später eine Tochter der Thyssen-Gruppe, gegründet. Die insgesamt fünf Hochöfen produzierten in ihren 84 Jahren 37 Millionen Tonnen Spezialroheisen – in der Regel als Vorprodukt für die Weiterverarbeitung in den Thyssen’schen Stahlwerken“ (Wikipedia)

Details gibts auch in rund.

Die Anlage ist riesig, schwer auf einen Blick zu erfassen.

Hier ein paar Impressionen.

Alles sehr eindrucksvoll!

Route Industriekultur – Bochum

Tag 1 einer spannenden Foto-Reise. Eine Reise in ein unbekanntes Land, eine Reise in die Geschichte einer Region.

Route Industriekultur durch das Ruhrgebiet.

Unser Standort ist Bochum und da gings los.

Die Siedlung Stahlhausen (der Name ist Programm) war ein Wohngebiet für Arbeiter in der angrenzenden Stahlfabrik. Einige Häuser aus 1870 sind noch erhalten, einiges nach der Kriegszerstörung im typischen 50er Jahre Stil wieder aufgebaut. Direkt neben der Siedlung sind auch heute noch Stahlwerke.

Direkt daneben der Westpark mit der Jahrhunderthalle.

„Das Grundgerüst der Parkgestaltung bilden die Hinterlassenschaften der industriellen Nutzung des Standortes, die auf die Ansiedlung der Mayerschen Gußstahlfabrik an der Alleestraße im Jahre 1842 zurückgeht. Hier wurden 160 Jahre lang Stahlprodukte von der Kirchenglocke über die Kanonenproduktion bis zum ICE-Radreifen hergestellt. 1968 wurden die Hochöfen stillgelegt und 1985 das Stahlwerk.“ (Wikipedia)

Die Jahrhunderthalle ist ein Veranstaltungsraum, dessen historischer Kern sich hinter der modernen Glasfassade versteckt.

Fotografisch spannend wirds dann hinter der Halle beim Wasserturm des früheren Stahlwerks.

Rohre lackiert oder verrostet, Strukturen, Formen, Schatten. Herrlich.

Der angrenzende Park ist heute ein Naherholungsgebiet .

Der erste Tag war schon mal genial und sehr sehr eindrucksvoll.

Stay tuned für Gelsenkirchen, Duisburg, Essen, Dortmund….

Es werde Licht – in der Hauptstadt

Visions of our Future. Das war das diesjährige Motto des Festival of Lights in Berlin.

Weniger Standorte, viel energiesparende LED-Beleuchtung und ein paar besondere Lichtskulpturen. Jedes Jahr erfindet sich das Festival ein bißchen neu.

Aber erstmal das Brandenburger Tor, wie immer das Highlight

Und das ganze Wochenende hat der Vollmond begleitet.

Immer beeindruckend zum Zusehen, aber fotografisch wenig ergiebig. Videomapping auf dem Fernsehturm

Besonders gut gefallen haben mir die Lichtskulpturen.. ob hier leuchtend…

… Oder Draht durch Schwarzlicht zum Leuchten und Leben gebracht.

Flatter

Soooo süss… Und die Maus sieht auch bei Tag gut aus

Am Lustgarten flogen Fantasiefiguren rum

Leuchtschwäne (die total spooky ruckartig den Kopf drehen)

Die Schnecke war überlebensgross und hat sich glücklicherweise nicht bewegt.

Die Drei gut beleuchtet auf der Parkbank.

Wie immer mein Fazit. Geniale Lichtshows! Tolle Ideen der Videokünstler und die Skulpturen waren genial. Mehr davon!

Die Tierwelt Helgolands

Wie das gibts doch überall… OK… ertappt… hihi…

Aber Hummer? Den gibts nicht überall. Hier frisch gefangen.

Das sind Knieper, die Spezialität auf Helgoland. Das sind die Scheren des Taschenkrebses. Sehr lecker, aber arg viel ist nicht dran.

Dann gabs noch die WM im Synchron am Strand rumlaufen oder stehen. Sind zwei getrennte Disziplinen.

Hier und da badet jemand.

Oder rollt am Strand rum..

Jaaaaa auf der Düne gibts Seehunde und Kegelrobben.

Süss der Kleine… aber die Zähne.. huch..

Natürlich gibts meine Lieblinge.. die Möwen.. Die sind hier auf den Fang von Matjesfilet direkt aus Brötchen raus spezialisiert.

Auf bzw. an den Felsen sitzen die Lummen. Fotografisch eher unspektakulär die Tierchen… weil da gabs spektakuläreres…

Nein nicht du… auch wenn ihr das gern mal glaubt, dass ihr DIE Hauptattraktion seid.

1 Woche auf der Insel

70km bis zum Festland… deutsches Seegebiet in der Nordsee, Zoll und MwSt frei.. roter Felsen.. na wisst ihr Bescheid?

Aber die lange Anna, die habt ihr jetzt erkannt?

Jetzt ist aber alles klar, ich war 1 Woche auf Deutschlands Hochseeinsel Helgoland.

Keine Autos, keine Fahrradfahrer, viel Fisch, viel Meer

Sand auf der Düne, Felsklippen im Oberland

Die bunten Hummerbuden im Hafen sind ein Hingucker

Und Wasser Wasser Wasser

Die Düne, die kleine Nachbarinsel

Und was ich da wollte…. Siehe nächster Post…

Basstölpelhintern

Abstrakte Naturfotografie … so der Titel des Workshops wegen dem ich auf Helgoland war.

Hauptfotomotiv sind die tausende von Basstölpel die teilweise in Armeslänge auf den Felsen sitzen und brüten. Ein irres Geschrei, ein heftiger Geruch, an beides gewöhnt man sich mit der Zeit.

Hübsche Tiere, elegant, anmutig.

Echt gross und sehr vielseitig gemustert. Hängt vom Alter ab. Sie beginnen als weisses Wollknäuel, werden dann ganz dunkel und in den ersten vier Jahren ihres Lebens werden sie immer Heller…

DIESE Augen

Gut hier und da sitzt die Frisur nicht so. Blöder Wind

Und dann gehts in die Luft

Schwebend… Leicht… Elegant..

Im Segelflug

Es kann auch mal hektischer werden.

Flatterflatter, sieht das nicht süss aus. Kein Jungtier.. einfach Bewegung.

Aber wenns an den Landeanflug geht, dann … wirds klasse. Meine Lieblingsphase

Landeklappen ausfahren.

Und Pflatsch Landung. Nicht gaaaanz so elegant… Aber ich find diese Hintern einfach sensationell.. So jetzt wisst ihr auch endlich wo der Titel herkommt.

Fotogen sind die Kerlchen ohne Ende. Und sie wissen es richtig zu posen.

Ich war bei Elphi

Ich weiss gar nicht warum ich sage „Ich fahre nach Hamburg“, weil eigentlich fahre ich zu Elphi. 90% aller Fotos die ich gemacht habe, sind eh von ihr/mit ihr/wegen ihr.

Und so starten wir auch gleich mit dem Overflow… Alles nur 1 Foto… aber dann gings mit mir durch.

Gut, ich sags gleich… Es ging nur mit mir durch…

Da ist eine Batschlach noch das harmloseste

Oder von oben aus dem 20. Stock des Hotels und vom Turm von Nikolai aus.

Wir haben sie diesmal auch schwebend.

Und als Würfel

Innen war auch einiges seltsam.

Und wie immer… das Lieblingsbild.

Hach das ding ist einfach so …. (Hier beliebiges Begeisterungsadjektiv einfügen)