Aus dem Leben eines Bildhauers

Wir schreiben das Jahr 1590, ein aufstrebender niederländischer Bildhauer namens Adrian de Vries macht in Prag für einen Kaiser ein paar Brunnenfiguren. Helden aus der griechischen Mythologie bieten sich an. Er nimmt sich einen Herkules vor, der mit einen Drachen kämpft.

Zu seinen Füssen vier Nymphen und Fische und es wird viel Wasser gespuckt.

Ende des dreissigjährigens Kriegs nehmen die Schweden alles mit, was auf den Anhänger einer Pferdekutsche passt, so kam das Ding nach Drottningholm. Und sieht da schon gut aus.

Zurück zu Adrian, der inzwischen so berühmt war, dass 1599 die damals sehr reiche Stadt Augsburg zwei Brunnen bei ihm in Auftrag gibt.

Es kommt ihm der Herkules in Sinn, inzwischen hat er die Heldensagen nochmal gelesen und festgestellt, dass da gar kein Drache vorkommt sondern eine mehrköpfige Hydra.

Die Nymphen, drei reichen auch, müssen auch nicht mehr auf einem Fisch balancieren.

Es werden noch ein paar Meeresgötter ergänzt. Alles ein bisschen optimiert.

Da sind die beiden, seid mir nicht bös liebe Königs, aber unserer ist schöner.

Dafür ist euer Neptun bei weitem schöner als meiner auf dem Jakobsplatz. da spar ich mir die Gegenüberstellung, die sind weit auseinander.

Und übrigens ich glaub ich weiss, wo das Turamichele die Baustellenzeit verbringt. Die farbige Kleidung haben die beiden wohl grad abgelegt. Ist ja auch Sommer.

2,5 Stunden Töne und Ausblicke

Einmal im Jahr gibt es Augsburg Open, da sieht man hinter die Kulissen von allerlei Spannendem. Dieses Jahr war ich in der Basilika St. Ulrich und Afra, zufällig meine Lieblingskirche.

wie ich finde, eine der schönsten Kirchen Augsburg, nur Moritz kann da mithalten.

und da vorne wo sichs spiegelt, bin ich getauft worden, irgendwann vor vielenvielen Jahren.

Diesmal gings aber um die Orgeln.

da links oben gings los mit der kleineren und neueren Orgel.

Die Marienorgel, nur 100 Jahre alt und damit echt jung.

cooler Blick von oben auf den Altar.

aber jetzt zur grossen Orgel, knappe 400irgendwas Jahre alt, in den Achtzigern renoviert (ich kann mich echt noch erinnern, wie die Orgel nach der Renovierung eingeweiht wurde)

es gibt zwei Wege rauf. Die Mozartstiege, eng, dunkel, 17. Jahrhundert und das „moderne Treppenhaus“ aus dem 18. Jahrhundert.

Oben erstmal profan, der Chor braucht ja auch Notenständer.

oben angekommen wirds erstmal atemberaubend. „Nur“ 17m über dem Kirchenboden, aber wow, was für ein Blick.

Wahnsinn oder, gut dass ich vor 2 Jahren in London meine Höhenangst verloren habe.

da kann man sich nicht sattsehen, parallel wird die Orgel erklärt und immer wieder Stücke angespielt.

wirklich Wahnsinn, was eine Orgel an verschiedenen Tönen erzeugen kann. Flöten, Trompeten, Geigen, ….

Sehr sehr spannende und tolle 2,5h Orgelführung.

und dann noch diese wichtige Aussage als Abschluss:

In 71 m Höhe über dem Plärrer

Ja ihr lest richtig, ich war tatsächlich auf dem Plärrer, freiwillig sogar.

Hier das Beweisbild.

Anlass für den Plärrerbesuch war das hier.

Äh sorry.. hier ist er, der Look360.

71 m Höhe, 4 Gondeln, Seilbahntechnik (ja keine Ahnung wo die vierte hier ist.)

Man sieht natürlich den Plärrer.

Aber darüberhinaus noch (fast) ganz Augsburg

Fangen wir im Norden an.

Kläranlage und Lechbrücke sind hier die „Sights“

Klinikum

Gaswerk

Heinadei hat sich das Schwimmbad verändert seit ich vor drölfzig Jahren das letzte Mal war.

Pfersee

Angekommen im Süden: Hotelturm und WWK Arena, die Alpen nur zu ahnen

Bahnhof, Riegele

Ulrich und Stadtsparkasse am Kö.

Wer findet die kleine Anna?

Und warum darf das weisse grosse Ding da vorne mit aufs Bild? Kleiner Tipp: Mein Winter-Wohnzimmer

Ja schau an, da hinten spitzelt sogar Don Bosco raus.

So wer fehlt noch?

Oh ja, Dom, Fronhof.

Krass wie grün die Wallanlagen sind. Das Wertachbrucker Tor versinkt fast. Kirche: Georg.

Was für ein sensationelles Ding. Fährt komplett ruhig hoch, die Gondeln drehen sich ganz sachte, es ist klimagekühlt…

Äh das waren natürlich zwei Fahrten.. ich musste da gleich nochmal hoch und hab mich dann in eine andere Gondel reingebettelt. Die Irre mit der Kamera… lass sie ruhig.

Wildtierdrama (mit Happy End)

Steht ein Schwan auf dem See

Huch da sind drei Schwäne im Kuhsee und er ist doch noch größtenteils zugefroren.

Sind die Schwäne festgefroren? Nein glücklicherweise nicht, sie sind in Löchern im Eis

Aber in sehr kleinen Löchern, ein Schwan tritt und beisst sein Loch größer

Einer der beiden anderen Schwäne läuft übers Eis zur größeren Wasserfläche des anderen

Der andere bleibt alleine und schreit. Der Arme.

Ich rede ihm Mut zu, du schaffst das auch übers Eis zu den anderen, probiers.

Aber was soll das? Die beiden Schwäne fliegen weg? Die kommen da raus?

Und der arme andere der allein ist und rumgeschrien hat?

Fliegt auch einfach weg. Aha.

Soweit zum Drama, soweit zu „Hilfe ich bin hier alleine eingeschlossen“.

Von Schwänen veräppelt. Naja besser so als ein echtes Drama.

Auf der anderen Seite des Sees ist kein Eis und man grundelt fröhlich vor sich hin.

Der Tag an dem die Wertach verschwand

Es ging verblüffend los heute morgen.

Die Sonne schien. Wir kennen das hier in der „City of Hochnebel“ eigentlich anders.

Eine Stunde später war alles wie gewohnt..

Um vier Uhr fiel der Hochnebel dann einfach runter.

Vollständig

Und innerhalb weniger Minuten…

Verschwand die Wertach

In die andere Richtung sah es nicht besser aus

Umd als es dann ganz dunkel war und ich auf dem Heimweg

War ich um jedes Licht dankbar

Andere auch

Strassenbahnen haben es leicht, die fahren einfach den Schienen nach.

Was für eine herrliche Nebelsuppe.

Wenn am Dienstag 6 Leute mit dem Auto durch Augsburg fahren und Hunderte zuschauen und jubeln

Dann hat das einen guten Grund, denn es gab was zu feiern für Augsburg und seinen Sport.

Diese sechs Augsburger waren bei Olympia in Paris und haben alle Augsburger stolz gemacht mit ihren Leistungen im Kanuslalom

Elena Lilik – Silbermedaille im Canadier

Noah Hegge – Bronzemedaille im Kayak Cross

Es war nicht so einfach an die beiden ranzukommen, da sich die Fotografen gegenseitig weggedrängelt haben.

Aber wenn man Geduld hat bekommt man so tolle Portraits.

Hier von der Olympiasiegerin von Tokio 2020 im Kayak Ricarda Funk.

Silbermedaille London 2012 und Bronzemedaille Tokio 2020, vierter Platz Paris 2024 im Canadier Sideris Tasiadis.

Es wurden hunderte Selfies geschossen.

Angestossen wurde auch. Amir Rezanejad (Refugee Olympia Team), Ricarda Funk, Stefan Hengst und Sideris Tasiadis.

Und Autogramme geschrieben und gesammelt.

Tolle Menschen, tolle Sportler, tolle Augsburger.

Da strahlt die Fotografin und vergisst hier und da abzudrücken vor lauter Freude und Stolz.

Lückenlose Überwachung ?

Die sandförmchenspielende Amsel war noch zuhause, aber ist es wirklich ein Sandspielzeug oder ein Funkgerät?

Der Löwe scheint zu fragen: Wann darf ich endlich raus?
Aber ist es wirklich Zufall wo er hinschaut

Steckenfussballett war ein erstes Ablenkmanöver.

Hier hatten wir das erste Mal den Eindruck einer Überwachung. Pfauen tun sich mit Tarnung einfach schwer.

Unauffällig ist das hier auch nicht.

Also so richtig vertraute man uns nicht. Das wurde deutlich.

Der Spatz musste dringend weiter… Wohin?

Von was auch immer wir abgelenkt werden sollten, es hat spätestens mit dem neuen Kragenbären Franz geklappt.

Was für ein sensationell süsser Teddy.

Aus dem Dunkeln raschelte es.

Fühl denen mal auf den Zahn, sagten die anderen Giraffen.

Aber versteckt euch unauffällig.

Oder esst auffällig putzig.

Eventuell war es aber auch ein ganz normaler Samstag morgen im Zoo? Wir werden es wohl nie erfahren.

Tiershow am Vormittag

Grad waren die Morgenrotbilder aussortiert, schon ging es weiter.

Es war Audienz bei den neuen Königen, dem Löwenbruderpaar.

Man präsentierte sich gutgelaunt.

Lies sogar Blödsinn der Fotografin zu.

Doch die Nachbarn wollten nen Neuen das Show-Tier-Feld nicht kampflos überlassen und riefen rüber.

Hey Fotografin, schau mal. Wir machen einen fairen Gross-Katzenvergleich. Dokumentiert das mal.

Haben die auch so eine elegante Gangart?

OK 1:0 für die Tiger, auch wenn die zarten Punkte auf den Füssen schon ein Hingucker sind.

Kann sich der Neue auch so verbiegen. Und ja das ist Tigeryoga.

2:0 für Tiger.

OK, die Ohren sind beim Löwen schon irgendwie süsser, wenn auch die Tigerohren mehr Funktion haben.

2:1 Anschlusstreffer.

Synchronlaufen ist natürlich eine Paradedisziplin des Tigerpärchens.

Bei den Löwen ist das eher so ein „Ups, sorry Bro, war das dein Fuss?“ 3:1

Ausserhalb der Wertung, weil zuviel Effekthascherei. „Ich trinke wie ein Influencer, der Blick immer zur Kamera.“

„Durchdringender Blick“ haben sie beide drauf. 4:2.

Im Profil ganz klar ein Punkt für den Löwen, 4:3.

Der Schwarze Mann pfeift ab, das Spiel ist aus. Knapper Sieg für die Tiger.

Der Grosskatzen Cup geht damit an die Tiger.

Wo die Leoparden waren? Tja beide Mädels sind nicht erschienen zum Wettkampf, daher wurden sie disqualifiziert.

Beängstigende Begegnungen mit wilden Tieren

Ganz arglos bin ich heute zum Kuhsee gefahren. Bisserl Schwan, Enten, Wellen fotografieren… alles ganz relaxed.

Viel zu arglos war ich.

Es ging los damit, dass ein Raubtier auf dem Boden sass und bei meinem Anblick auf einen Baum hüpfte und extrem genervt auf mich runter sah.

Bei dem Blick bekommt man schon Angst oder.

Aggressiv, bedrohlich… ich fühlte mich nicht wohl.

Glücklicherweise ist das Tier dann weitergezogen um andere Leute zu bedrohen.

Diese Tiere waren gegen sich selbst aggressiv, das war nicht schön zum Zuschauen, aber wenigstens weit weg. Mein Puls beruhigte sich.

Wobei einer der Kontrahenten dann in voller Kampfmontur aus dem Wasser stieg.

Ah hier Schwäne, so schöne Tiere. Prima eine kleine Familie. Ich freute mich über den Anblick. Zuerst.

Das Problem war, dass ich schon von weitem ins Visier genommen wurde. Der Vater kam sehr schnell auf mich zu.

Es folgte die vehement vorgetragene Frage: Hast du was für uns zum Essen dabei?

Nein? Dann schleich dich! Aber sofort!

Ich ging natürlich sofort.. wurde aber weiterhin beobachtet.

Glücklicherweise liess man dann von mir ab.

Zur Beruhigung fotografierte ich Blümchenwiesen

Ich habs versucht mit Stangenwald und Wellen

Aber im Endeffekt half nur ein Erfrischungsgetränk.

Fotografen schwelgen in Erinnerung

Es war wieder Sneak bei der Lighthouse Fotoschule. Das bedeutet immer, man weiss nicht genau, auf was man sich als Teilnehmer einlässt. Es ist immer etwas, dass es als Kurs noch nicht gab.

Wir hatten schon Dinosaurier als Models, waren mit einem menschlichen Model auf dem Plärrer, haben im fast Dunkeln uns selbst fotografiert… Immer wieder überraschende und spannende Themen.

Diesmal war es auch wieder rätselhaft. Treffpunkt ein Supermarkt Parkplatz in Lechhausen.

Wir sind Stefan hinterhergefahren und standen… vor dem Eingang der historischen Wagenhalle in Lechhausen, in dem uns 5 alte Strassenbahnen und 3 Busse des Nahverkehrsmuseums als Model dienten.

Wunderbare alte und bestens gepflegte Strassenbahnen.

Sofort kamen bei allen Erinnerungen hoch.

In 2000 wurde dieses Modell endgültig ausser Betrieb genommen. Hätt ich nicht gedacht, dass es die da noch gab.

Scheibenwischer per Hand. Sensationell.

Skurrile Schilder.

Da war noch wenig Elektronik dabei.

Meine heutige Strossaboh die Oinser gibts schon lang. Auch wenn die Haltestellen inzwischen teilweise anders heissen.

Zu Schulzeiten bin ich hier abgefahren. Margaret.
Eigentlich fuhren da nur Busse, aber das war schon damals die Ausrückstrecke und ab und zu hat uns eine ausrückende Strassenbahn mitgenommen.

Kaufen Sie sich lieber etwas Nettes… klasse Rat!

Also die war auch vor meiner Zeit.

Streifenkarten und Monatskarten. Kamen einem auch bekannt vor.

Man schwelgt wirklich sofort in Erinnerungen.

Bisserl Zeit für fotografischen Blödsinn blieb natürlich auch.

Die Strossaboh gehört zu Augsburg – heute wie damals.
Und ich war schon als Kind Fan.

Danke Lighthouse Fotoschule für die klasse Idee und Danke dem Nahverkehrsmuseum für die viele Arbeit und Leidenschaft.
Wir kommen wieder.

Und wann gibts den nächsten Sneak?

Augsburg hat nen echten Bahnhof

Ja gut, Gleise, Züge und so gabs und gibts schon länger. Aber der Rest wurde seit 10 Jahren umgebaut.

Jetzt muss sich das historische Bahnhofsgebäude von 1850 nicht mehr verstecken.

Hui hier gehts nach unten.

Und da ist es klar, hell, großräumig… und sehr sehr fotogen.

Viel klare Linien, herrlich.

Viel Spiegelungen

Da kann man gut Streetfotografie betreiben

Massig Treppen und Rolltreppen

Durchblicke

Spannend im Hellen und im Dunkeln

Und einen Ausgang nach Westen Richtung Wertach gibt es auch

Mit hunderten Fahrradständern

Und irgendwann fährt hier die Strassenbahn.

Fazit: Ein tolles fotogenes Bauwerk..

Und endlich Ende der Schlepperei von Koffern von und zum Zug. Da möchte man gleich verreisen.

Aus dem Leben der Brunnenfiguren

Ihr seid ja alle Augsburg Profis und wisst, dass wir sehr viele Brunnenfiguren haben.

Und viele der Brunnenfiguren sind ja witterungserprobt, haben schon viel zu ihren Füssen erlebt und gesehen und sind dadurch hart im Nehmen.

Georg und Neptun zum Beispiel. Die stehen da ganz friedlich das ganze Jahr auf ihren Plätzen und gucken zu, wie die Augsburger im Sommer unter ihnen essen und trinken.

Und ach das mit dem Schnee ist ihnen grundsätzlich auch nicht fremd.

Merkur genauso, er liebt den ganzjährigen Trubel um ihn rum.

Schnee findet er lästig, erträgt ihn aber tapfer. Seit Jahren. Immerhin gibt dann der kleine unten mal eine Ruh und hört auf die Sandalen aufzumachen.

Die Engel und Flügel sind ja nur in der Wintersaison da. Wenns mal schneit, ist das OK für sie. Sie würden sich jetzt eher über Aperolspritz Trinker unter ihnen wundern.

Herkules, ein spezieller Fall. Männlich, stark, haha aber so ein Weichei bei Schnee. Hat die letzten Jahre gern rumgejammert wenn es Schnee gab. Aber dieses Jahr.. alles anders.

Weil… die Damen hören ja zu.

Das erste Mal ohne Abdeckung haben die Damen erst zu seinem Mißfallen die Engel angeflirtet um jetzt zu jauchzen und kichern beim Schnee. Die finden Schnee nämlich absolut spitzenklasse.

Wenn wir schon von neuen Erfahrungen sprechen. Auch der Augustusbrunnen hat keine Abdeckung. Und Lech findet es gar nicht lustig. Der weisse Schnauzer ging ja noch aber dann. Hey… Hallo? Kümmert sich da keiner? Und dann auch noch diese Gerüche: Zucker, Alkohol, Bratwurst, Sauerkraut.

Auch die kleinen an den beiden Brunnen machen ihre Erfahrungen. von Lausbub über Spielkinder bis hin zum Bademantelträger.

So jetzt aber zu Cheffe… Cheffe Gustl ist Schnee gewohnt, er steht da komplett drüber. Gehört halt hier dazu.. in Rom hätte es das nicht.. Aber egal hier in SEINER Stadt ist das halt mal so.

Ausserdem ist wieder echt was los zu seinen Füssen. Glühmarkt… achso man sagt ja jetzt CKM zum Christkindlesmarkt. Tief einatmen, lecker… und am Abend ist der letzte Rest im Glühweinkessel immer für ihn.

Gestern abend war das ja schon ein bißchen arg viel Schnee. Er murmelte. „Naja heut nacht schüttel ich mich ein bißchen, wenn alle im Bett sind, dann geht das schon wieder.“

„Aber der mistige Schnee klebt wie sonst was und ist auch echt schwer. Das ist eklig. Unwürdig eines Kaisers.“

Grösstes Problem: Er sieht nichts. Er hat ja gern den Überblick und dirigiert die Leute rum.

Ausserdem: wie kriegt er jetzt seinen Feierabend-Glühwein?

Der arme Gustl.

Nachtrag: am Sonntag war die Sicht wiederhergestellt.. und die Versorgung war 1a.

Das mit den Lichtern – dahoim

Und schon traditionell: nach der Hauptstadt gehts nach Augsburg mit den tollen Lichtern.

Königsplatz, Annahof, Garten des Schaezlerpalais, Philippine Welser Strasse… lauter tolle Beleuchtungen.. Und wo häng ich wieder fast die ganze Zeit rum?

Genau, immer schön beim Gustl auf dem Rathausplatz.

OK, ich versuche mich in Objektivität.. Wir starten am Kö.

3 verschiedene Lichtinstallationen. Statisch, Bewegt, Pulsierend. Cool.

Gleich ums Eck zum ersten Mal dabei: der Annahof mit dem Hollbau.

Chillige Atmosphäre, ruhige Töne, ruhige Installation. Thema ist das Leben und Wirken von Elias Holl.

Jetzt ein bisschen laufen…

Im Schaezlerpalais war es künsterlisch, ein Gedicht wurde bebildert. Auch sehr sehenswert.

Ein Highlight war der Fuggerplatz mit Nebel und Lichtern.

Und.. um ehrlich zu sein… mit Regen noch schöner

So jetzt aber… ab zum Rathausplatz

Dieses Jahr drei 5minütige Videos mit unterschiedlichen Themen.

Holl mal rockig.

Gustl hats sehr genossen

Er war diesmal ja auch selber Thema.

Auch hier brachte der Regen besondere Anblicke

Also mein Fazit: Sehr genial wars wieder.

Und viele Grüße von der roten Frau, die hier so malerisch im Bild steht.

Schadensbericht

Schadensort: Rathausplatz Augsburg

Schadenszeitpunkt 1.September 6:20-6:30

Beteiligte: Kaister Augustus (Gustl) , Astrid (Fotogräfin)

Beschreibung des Hergangs:

Ein Tag nach Vollmond um 6:00 stand selbiger hoch am blauen Augsburger Himmel.

Gustl wartete schon sehnsüchtig auf die Fotogräfin weil er ein paar Bildideen ausgeheckt hat.

Den Mond hatte er schon in der Hand.

Schau mal, sagte er.

Ich hab die letzten Minuten seit es heller wird, schon geübt.

Sieht das nicht super aus, komm mach ein Foto

Gesagt, getan, die Fotos seiner tollen Kunsttücke waren im Kasten.

Und dann ist es passiert

Gustl hat den Mond fallen lassen. Ups…

Wir haben ihn sofort aufgehoben und auf dem Giebel abgelegt. Wir dachten es ist nichts passiert.

Aber in den nächsten Minuten wurde der Mond sowohl kleiner als auch eierte er ein bißchen.

Schließlich war er ganz weg. Deswegen vorsichtshalber diese Schadensmeldung.

Es war ein Unfall, keine Absicht. Sicher.

Gezeichnet: Gustl und Astrid

Übrigens… da war heute noch einiges mehr erwähnenswert.

Michael hat versucht den Kran zu pieksen und der Räuber Hotzenplotz hat den Perlach eingepackt.

Poser oder Schisser?

Jaja das sind zwei Extreme und ausserdem Stereotypen.. Das ist uns jetzt aber mal egal und wir kategorisieren anhand der Hauptdarsteller der genialen Abendführung im Zoo Augsburg mal ein bißchen wild rum. Wir werden auch sehen, dass sich das nicht ausschließt.

Helene Fennek, extrem entspannt hindrapiert. Auch im Schlaf definitiv ein Poser. (heisst wirklich Helene!)

Frau Löwin, in aller Coolness und Distanz ein extremer Poser. Fiel nur kurz aus der Pose als eine Fliege an den Ohren störte.

Hier muss ich nichts dazuschreiben oder.

Frau Tiger aber extrem genervt als der Alte gestört hat

Kategorie Ober-Schisser, eine der beiden Leopardinnen. Hat nicht mit der nächsten Gruppe der Abendführung gerechnet und sich zu spät versteckt.

Die andere Leopardin, die letzten Woche noch als Stofftier mit dem Rücken zum Publikum eher ein Schisser wurde spontan zum Kuschelkätzchen und Superposer.

Was für eine Schönheit und sie weiss das

Noch ganz frisch im Zoo und daher auf den ersten Blick als Poser mit noch a bissle Schiss eingewertet , die Antilopen.

Auch hier… klar. Auch ohne Schwanzfedern, die aufgrund Mauser gerade erst nachwachsen.

Front Row Schlange vs. Versteckte Schlange gleicher Art, das türkisblau ist nur die seltener vorkommende Färbung

Versteckt und doch ein Superposer? Oh ja.. das Chamäleon ist der Wahnsinn. Tut so schüchtern und hockt doch in der ersten Reihe.

Was für ein Wunderwerk der Natur, jedes äh Pixel kann eine andere Farbe annehmen.

Muster über Muster, das Zebra ist ein Schisser gefangen in einer Poser-Optik. Die Poser Fotografin ist übrigens mit Absicht drauf.. wegen rot und so… äh… behauptet sie. Poser halt.

Giraffe.. natürlich der WahnsinnsPoser. Das Publikum immer im Blick und stets die Schokoladenseite in die Kamera halten.

Leider schlug jetzt die Dunkelheit zu und die Dokumentation wurde schwieriger und schwieriger. Nur noch ein verpixeltes Bild eines im Schlaf aufgeschreckten und sofort posierenden Tiers.

Showman Seehund, der alles mitkriegen muss.

Fazit: Abendführungen sind genial, die Tiere sind entspannt und man sieht plötzlich auch die Schisser, weil sie meinen dass sie alleine sind. Hihi, erwischt.

Feierabend bei Sonnenblums – fast

So Mädels und Jungs, für heute wars das. Feierabend! Danke, dass ihr heute schön auf mich als Sonnenblume des Tages gehört habt.

Die Hitze nimmt uns ziemlich mit, die eine oder der andere schaut schon ordentlich matsche aus. Ich habe seit Tagen Bad Hair day… Blöde Hitze und die ganze Zeit das Gesicht in der Sonne.

Aber wir haben alle wieder tapfer durchgehalten für heute. Klasse!

Owei, da kommen doch noch zwei Fotografen. Also bitte nochmal Haltung und freundlich gucken.

Boa was hat der Typ für ein Teleobjektiv, bitte auch da hinten in der Mitte aufpassen, der visiert euch an.

Die andere sucht sich dafür die ersten Reihe aus, haha, nur ein 70mm Objektiv. Owei die geht aber nah ran. Bitte nicht wieder niesen, Elfriede.

Jetzt fängt sie das wischen an, weiss die bald was sie will.

Detlev du bist in der Mitte, stillhalten, der Rest kann sich bewegen.

Lavinia, sie hat dich entdeckt, du bist unsere Schönheit. Deswegen stehst du auch gleich in der ersten Reihe. Gib alles

So sie sind fertig, fahren gleich. Sagen was von Pizza… sehr gut.

Jetzt gehört das Feld uns… Musik an, Leute. Holt die Drinks.

Dancing queen… schalalala….

Fremdbeitrag: Egons Geschichte

Hallo, ich bin Egon. Ich bin ein Nachwuchssteinbock im Zoo Augsburg und geboren zu Höherem.

Sieht man oder. Ich bin stattlich und majestätisch. Und ein Bild von einem Steinbock.

Das ist der Chef hier im Zoo, seit Jahren. Rocky heisst er. Jaja er hat die grösseren Hörner, aber sonst. Naja, halt a weng altmodisch der Alte.

Ab und zu zettel ich Streit an. So probehalber… Kräftemessen… ihr wisst schon.

Ja gut Grösse ist schon ein Argument.

Ich glaub ich hau ab…

Jagt mich der Alte doch tatsächlich mehrmals um den Felsen. Mist der Alte ist noch ganz nett fit.

Ohhh der dreht komplett durch.

Bocksprünge.. da kommt der Begriff wohl her

Das gute ist, der war irgendwann so durchgedreht, er hat mich dann vergessen und ich konnte mich verstecken

Er hat dann noch weitere Runden gedreht, rauf runter… Bis er sich irgendwann beruhigt hat.

Ok, Rocky ist der Chef hier. Das hat er eindrucksvoll bewiesen. Ich gebs zu… ich kann mir von ihm noch einiges abschauen.

Das sind übrigens meine kleinen Geschwister, sind sie nicht süss.

Und das ist Mama mit dem kleinsten.

Tschüss, Euer Egon. Bis ganz bald im Augsburger Zoo.

Die Fotos hat übrigens meine Patentante Astrid gemacht, die hat mit uns beiden geschimpft nach der Aktion. Aber happy über die Bilder war sie schon. Und sie kann selber als Steinbock so ein bißchen Gezicke durchaus nachvollziehen.

London – die British Museum Challenge

Heute gings in eines der bekanntesten Museen der Welt… (behaupte ich jetzt einfach mal)

Das British Museum

Ich gestehe jetzt gleich, dass ich eigentlich nur die Kuppel und den Innenhof von Sir Norman Foster sehen wollte. Und nachdem das British Museum nix kostet…

und ja, das hat sich gelohnt. Sehr beeindruckend.

Der kostenlose Eintritt zieht nicht nur architekturbegeisterte Schwaben an, sondern noch diverse andere tausende Besucher.

Mein übliches Museumsschlendern ist hier nicht möglich. Also Plan B. Ich konzertriere mich auf die Besucher.

Den Stone of Rosette hätt ich schon gerne… na was solls.

Rauf in den ersten Stock, da ist es minimal leerer.

Ja und wer ist denn da… und starrt mich verlegen an?

Gustl, was machst denn du da? (Er ist es wirklich, im Sand vergraben in Ägypten gefunden)

Mir wird von Aux aus versichert, dass „mein“ Gustl brav zu Hause ist. Also entweder ein Betrüger oder was auch immer. Aber den Blick „Hast du meine Butterbreze dabei?“, den hat er auch drauf.

Also mach ich wie immer die Augsburg Challenge.. Suche die Stücke, die aus Augsburg sind. Es gab bislang noch kein Museum mit Altertümern, die nicht was silbriges oder so haben das aus Augsburg ist.

Pyr.. Wasser.. wie? Halt, Fehlalarm. Wobei… passt schon gut.

Aber hier, da sind wir doch. Challenge erledigt, in den nächsten Räumen kommen auch noch die silbernen Sachen.

Ich such mir meine Belohnung aus. hmmm.. was nehm ich denn mit…

Ich fänd das nett fürs Bad. Aber zu schwer für den Flieger. Schade.