Aus dem Leben eines Bildhauers

Wir schreiben das Jahr 1590, ein aufstrebender niederländischer Bildhauer namens Adrian de Vries macht in Prag für einen Kaiser ein paar Brunnenfiguren. Helden aus der griechischen Mythologie bieten sich an. Er nimmt sich einen Herkules vor, der mit einen Drachen kämpft.

Zu seinen Füssen vier Nymphen und Fische und es wird viel Wasser gespuckt.

Ende des dreissigjährigens Kriegs nehmen die Schweden alles mit, was auf den Anhänger einer Pferdekutsche passt, so kam das Ding nach Drottningholm. Und sieht da schon gut aus.

Zurück zu Adrian, der inzwischen so berühmt war, dass 1599 die damals sehr reiche Stadt Augsburg zwei Brunnen bei ihm in Auftrag gibt.

Es kommt ihm der Herkules in Sinn, inzwischen hat er die Heldensagen nochmal gelesen und festgestellt, dass da gar kein Drache vorkommt sondern eine mehrköpfige Hydra.

Die Nymphen, drei reichen auch, müssen auch nicht mehr auf einem Fisch balancieren.

Es werden noch ein paar Meeresgötter ergänzt. Alles ein bisschen optimiert.

Da sind die beiden, seid mir nicht bös liebe Königs, aber unserer ist schöner.

Dafür ist euer Neptun bei weitem schöner als meiner auf dem Jakobsplatz. da spar ich mir die Gegenüberstellung, die sind weit auseinander.

Und übrigens ich glaub ich weiss, wo das Turamichele die Baustellenzeit verbringt. Die farbige Kleidung haben die beiden wohl grad abgelegt. Ist ja auch Sommer.

2,5 Stunden Töne und Ausblicke

Einmal im Jahr gibt es Augsburg Open, da sieht man hinter die Kulissen von allerlei Spannendem. Dieses Jahr war ich in der Basilika St. Ulrich und Afra, zufällig meine Lieblingskirche.

wie ich finde, eine der schönsten Kirchen Augsburg, nur Moritz kann da mithalten.

und da vorne wo sichs spiegelt, bin ich getauft worden, irgendwann vor vielenvielen Jahren.

Diesmal gings aber um die Orgeln.

da links oben gings los mit der kleineren und neueren Orgel.

Die Marienorgel, nur 100 Jahre alt und damit echt jung.

cooler Blick von oben auf den Altar.

aber jetzt zur grossen Orgel, knappe 400irgendwas Jahre alt, in den Achtzigern renoviert (ich kann mich echt noch erinnern, wie die Orgel nach der Renovierung eingeweiht wurde)

es gibt zwei Wege rauf. Die Mozartstiege, eng, dunkel, 17. Jahrhundert und das „moderne Treppenhaus“ aus dem 18. Jahrhundert.

Oben erstmal profan, der Chor braucht ja auch Notenständer.

oben angekommen wirds erstmal atemberaubend. „Nur“ 17m über dem Kirchenboden, aber wow, was für ein Blick.

Wahnsinn oder, gut dass ich vor 2 Jahren in London meine Höhenangst verloren habe.

da kann man sich nicht sattsehen, parallel wird die Orgel erklärt und immer wieder Stücke angespielt.

wirklich Wahnsinn, was eine Orgel an verschiedenen Tönen erzeugen kann. Flöten, Trompeten, Geigen, ….

Sehr sehr spannende und tolle 2,5h Orgelführung.

und dann noch diese wichtige Aussage als Abschluss:

In 71 m Höhe über dem Plärrer

Ja ihr lest richtig, ich war tatsächlich auf dem Plärrer, freiwillig sogar.

Hier das Beweisbild.

Anlass für den Plärrerbesuch war das hier.

Äh sorry.. hier ist er, der Look360.

71 m Höhe, 4 Gondeln, Seilbahntechnik (ja keine Ahnung wo die vierte hier ist.)

Man sieht natürlich den Plärrer.

Aber darüberhinaus noch (fast) ganz Augsburg

Fangen wir im Norden an.

Kläranlage und Lechbrücke sind hier die „Sights“

Klinikum

Gaswerk

Heinadei hat sich das Schwimmbad verändert seit ich vor drölfzig Jahren das letzte Mal war.

Pfersee

Angekommen im Süden: Hotelturm und WWK Arena, die Alpen nur zu ahnen

Bahnhof, Riegele

Ulrich und Stadtsparkasse am Kö.

Wer findet die kleine Anna?

Und warum darf das weisse grosse Ding da vorne mit aufs Bild? Kleiner Tipp: Mein Winter-Wohnzimmer

Ja schau an, da hinten spitzelt sogar Don Bosco raus.

So wer fehlt noch?

Oh ja, Dom, Fronhof.

Krass wie grün die Wallanlagen sind. Das Wertachbrucker Tor versinkt fast. Kirche: Georg.

Was für ein sensationelles Ding. Fährt komplett ruhig hoch, die Gondeln drehen sich ganz sachte, es ist klimagekühlt…

Äh das waren natürlich zwei Fahrten.. ich musste da gleich nochmal hoch und hab mich dann in eine andere Gondel reingebettelt. Die Irre mit der Kamera… lass sie ruhig.

Der Tag an dem die Wertach verschwand

Es ging verblüffend los heute morgen.

Die Sonne schien. Wir kennen das hier in der „City of Hochnebel“ eigentlich anders.

Eine Stunde später war alles wie gewohnt..

Um vier Uhr fiel der Hochnebel dann einfach runter.

Vollständig

Und innerhalb weniger Minuten…

Verschwand die Wertach

In die andere Richtung sah es nicht besser aus

Umd als es dann ganz dunkel war und ich auf dem Heimweg

War ich um jedes Licht dankbar

Andere auch

Strassenbahnen haben es leicht, die fahren einfach den Schienen nach.

Was für eine herrliche Nebelsuppe.

Wenn am Dienstag 6 Leute mit dem Auto durch Augsburg fahren und Hunderte zuschauen und jubeln

Dann hat das einen guten Grund, denn es gab was zu feiern für Augsburg und seinen Sport.

Diese sechs Augsburger waren bei Olympia in Paris und haben alle Augsburger stolz gemacht mit ihren Leistungen im Kanuslalom

Elena Lilik – Silbermedaille im Canadier

Noah Hegge – Bronzemedaille im Kayak Cross

Es war nicht so einfach an die beiden ranzukommen, da sich die Fotografen gegenseitig weggedrängelt haben.

Aber wenn man Geduld hat bekommt man so tolle Portraits.

Hier von der Olympiasiegerin von Tokio 2020 im Kayak Ricarda Funk.

Silbermedaille London 2012 und Bronzemedaille Tokio 2020, vierter Platz Paris 2024 im Canadier Sideris Tasiadis.

Es wurden hunderte Selfies geschossen.

Angestossen wurde auch. Amir Rezanejad (Refugee Olympia Team), Ricarda Funk, Stefan Hengst und Sideris Tasiadis.

Und Autogramme geschrieben und gesammelt.

Tolle Menschen, tolle Sportler, tolle Augsburger.

Da strahlt die Fotografin und vergisst hier und da abzudrücken vor lauter Freude und Stolz.

Tiershow am Vormittag

Grad waren die Morgenrotbilder aussortiert, schon ging es weiter.

Es war Audienz bei den neuen Königen, dem Löwenbruderpaar.

Man präsentierte sich gutgelaunt.

Lies sogar Blödsinn der Fotografin zu.

Doch die Nachbarn wollten nen Neuen das Show-Tier-Feld nicht kampflos überlassen und riefen rüber.

Hey Fotografin, schau mal. Wir machen einen fairen Gross-Katzenvergleich. Dokumentiert das mal.

Haben die auch so eine elegante Gangart?

OK 1:0 für die Tiger, auch wenn die zarten Punkte auf den Füssen schon ein Hingucker sind.

Kann sich der Neue auch so verbiegen. Und ja das ist Tigeryoga.

2:0 für Tiger.

OK, die Ohren sind beim Löwen schon irgendwie süsser, wenn auch die Tigerohren mehr Funktion haben.

2:1 Anschlusstreffer.

Synchronlaufen ist natürlich eine Paradedisziplin des Tigerpärchens.

Bei den Löwen ist das eher so ein „Ups, sorry Bro, war das dein Fuss?“ 3:1

Ausserhalb der Wertung, weil zuviel Effekthascherei. „Ich trinke wie ein Influencer, der Blick immer zur Kamera.“

„Durchdringender Blick“ haben sie beide drauf. 4:2.

Im Profil ganz klar ein Punkt für den Löwen, 4:3.

Der Schwarze Mann pfeift ab, das Spiel ist aus. Knapper Sieg für die Tiger.

Der Grosskatzen Cup geht damit an die Tiger.

Wo die Leoparden waren? Tja beide Mädels sind nicht erschienen zum Wettkampf, daher wurden sie disqualifiziert.

Fotografen schwelgen in Erinnerung

Es war wieder Sneak bei der Lighthouse Fotoschule. Das bedeutet immer, man weiss nicht genau, auf was man sich als Teilnehmer einlässt. Es ist immer etwas, dass es als Kurs noch nicht gab.

Wir hatten schon Dinosaurier als Models, waren mit einem menschlichen Model auf dem Plärrer, haben im fast Dunkeln uns selbst fotografiert… Immer wieder überraschende und spannende Themen.

Diesmal war es auch wieder rätselhaft. Treffpunkt ein Supermarkt Parkplatz in Lechhausen.

Wir sind Stefan hinterhergefahren und standen… vor dem Eingang der historischen Wagenhalle in Lechhausen, in dem uns 5 alte Strassenbahnen und 3 Busse des Nahverkehrsmuseums als Model dienten.

Wunderbare alte und bestens gepflegte Strassenbahnen.

Sofort kamen bei allen Erinnerungen hoch.

In 2000 wurde dieses Modell endgültig ausser Betrieb genommen. Hätt ich nicht gedacht, dass es die da noch gab.

Scheibenwischer per Hand. Sensationell.

Skurrile Schilder.

Da war noch wenig Elektronik dabei.

Meine heutige Strossaboh die Oinser gibts schon lang. Auch wenn die Haltestellen inzwischen teilweise anders heissen.

Zu Schulzeiten bin ich hier abgefahren. Margaret.
Eigentlich fuhren da nur Busse, aber das war schon damals die Ausrückstrecke und ab und zu hat uns eine ausrückende Strassenbahn mitgenommen.

Kaufen Sie sich lieber etwas Nettes… klasse Rat!

Also die war auch vor meiner Zeit.

Streifenkarten und Monatskarten. Kamen einem auch bekannt vor.

Man schwelgt wirklich sofort in Erinnerungen.

Bisserl Zeit für fotografischen Blödsinn blieb natürlich auch.

Die Strossaboh gehört zu Augsburg – heute wie damals.
Und ich war schon als Kind Fan.

Danke Lighthouse Fotoschule für die klasse Idee und Danke dem Nahverkehrsmuseum für die viele Arbeit und Leidenschaft.
Wir kommen wieder.

Und wann gibts den nächsten Sneak?

Augsburg hat nen echten Bahnhof

Ja gut, Gleise, Züge und so gabs und gibts schon länger. Aber der Rest wurde seit 10 Jahren umgebaut.

Jetzt muss sich das historische Bahnhofsgebäude von 1850 nicht mehr verstecken.

Hui hier gehts nach unten.

Und da ist es klar, hell, großräumig… und sehr sehr fotogen.

Viel klare Linien, herrlich.

Viel Spiegelungen

Da kann man gut Streetfotografie betreiben

Massig Treppen und Rolltreppen

Durchblicke

Spannend im Hellen und im Dunkeln

Und einen Ausgang nach Westen Richtung Wertach gibt es auch

Mit hunderten Fahrradständern

Und irgendwann fährt hier die Strassenbahn.

Fazit: Ein tolles fotogenes Bauwerk..

Und endlich Ende der Schlepperei von Koffern von und zum Zug. Da möchte man gleich verreisen.

Aus dem Leben der Brunnenfiguren

Ihr seid ja alle Augsburg Profis und wisst, dass wir sehr viele Brunnenfiguren haben.

Und viele der Brunnenfiguren sind ja witterungserprobt, haben schon viel zu ihren Füssen erlebt und gesehen und sind dadurch hart im Nehmen.

Georg und Neptun zum Beispiel. Die stehen da ganz friedlich das ganze Jahr auf ihren Plätzen und gucken zu, wie die Augsburger im Sommer unter ihnen essen und trinken.

Und ach das mit dem Schnee ist ihnen grundsätzlich auch nicht fremd.

Merkur genauso, er liebt den ganzjährigen Trubel um ihn rum.

Schnee findet er lästig, erträgt ihn aber tapfer. Seit Jahren. Immerhin gibt dann der kleine unten mal eine Ruh und hört auf die Sandalen aufzumachen.

Die Engel und Flügel sind ja nur in der Wintersaison da. Wenns mal schneit, ist das OK für sie. Sie würden sich jetzt eher über Aperolspritz Trinker unter ihnen wundern.

Herkules, ein spezieller Fall. Männlich, stark, haha aber so ein Weichei bei Schnee. Hat die letzten Jahre gern rumgejammert wenn es Schnee gab. Aber dieses Jahr.. alles anders.

Weil… die Damen hören ja zu.

Das erste Mal ohne Abdeckung haben die Damen erst zu seinem Mißfallen die Engel angeflirtet um jetzt zu jauchzen und kichern beim Schnee. Die finden Schnee nämlich absolut spitzenklasse.

Wenn wir schon von neuen Erfahrungen sprechen. Auch der Augustusbrunnen hat keine Abdeckung. Und Lech findet es gar nicht lustig. Der weisse Schnauzer ging ja noch aber dann. Hey… Hallo? Kümmert sich da keiner? Und dann auch noch diese Gerüche: Zucker, Alkohol, Bratwurst, Sauerkraut.

Auch die kleinen an den beiden Brunnen machen ihre Erfahrungen. von Lausbub über Spielkinder bis hin zum Bademantelträger.

So jetzt aber zu Cheffe… Cheffe Gustl ist Schnee gewohnt, er steht da komplett drüber. Gehört halt hier dazu.. in Rom hätte es das nicht.. Aber egal hier in SEINER Stadt ist das halt mal so.

Ausserdem ist wieder echt was los zu seinen Füssen. Glühmarkt… achso man sagt ja jetzt CKM zum Christkindlesmarkt. Tief einatmen, lecker… und am Abend ist der letzte Rest im Glühweinkessel immer für ihn.

Gestern abend war das ja schon ein bißchen arg viel Schnee. Er murmelte. „Naja heut nacht schüttel ich mich ein bißchen, wenn alle im Bett sind, dann geht das schon wieder.“

„Aber der mistige Schnee klebt wie sonst was und ist auch echt schwer. Das ist eklig. Unwürdig eines Kaisers.“

Grösstes Problem: Er sieht nichts. Er hat ja gern den Überblick und dirigiert die Leute rum.

Ausserdem: wie kriegt er jetzt seinen Feierabend-Glühwein?

Der arme Gustl.

Nachtrag: am Sonntag war die Sicht wiederhergestellt.. und die Versorgung war 1a.

Das mit den Lichtern – dahoim

Und schon traditionell: nach der Hauptstadt gehts nach Augsburg mit den tollen Lichtern.

Königsplatz, Annahof, Garten des Schaezlerpalais, Philippine Welser Strasse… lauter tolle Beleuchtungen.. Und wo häng ich wieder fast die ganze Zeit rum?

Genau, immer schön beim Gustl auf dem Rathausplatz.

OK, ich versuche mich in Objektivität.. Wir starten am Kö.

3 verschiedene Lichtinstallationen. Statisch, Bewegt, Pulsierend. Cool.

Gleich ums Eck zum ersten Mal dabei: der Annahof mit dem Hollbau.

Chillige Atmosphäre, ruhige Töne, ruhige Installation. Thema ist das Leben und Wirken von Elias Holl.

Jetzt ein bisschen laufen…

Im Schaezlerpalais war es künsterlisch, ein Gedicht wurde bebildert. Auch sehr sehenswert.

Ein Highlight war der Fuggerplatz mit Nebel und Lichtern.

Und.. um ehrlich zu sein… mit Regen noch schöner

So jetzt aber… ab zum Rathausplatz

Dieses Jahr drei 5minütige Videos mit unterschiedlichen Themen.

Holl mal rockig.

Gustl hats sehr genossen

Er war diesmal ja auch selber Thema.

Auch hier brachte der Regen besondere Anblicke

Also mein Fazit: Sehr genial wars wieder.

Und viele Grüße von der roten Frau, die hier so malerisch im Bild steht.

Feierabend bei Sonnenblums – fast

So Mädels und Jungs, für heute wars das. Feierabend! Danke, dass ihr heute schön auf mich als Sonnenblume des Tages gehört habt.

Die Hitze nimmt uns ziemlich mit, die eine oder der andere schaut schon ordentlich matsche aus. Ich habe seit Tagen Bad Hair day… Blöde Hitze und die ganze Zeit das Gesicht in der Sonne.

Aber wir haben alle wieder tapfer durchgehalten für heute. Klasse!

Owei, da kommen doch noch zwei Fotografen. Also bitte nochmal Haltung und freundlich gucken.

Boa was hat der Typ für ein Teleobjektiv, bitte auch da hinten in der Mitte aufpassen, der visiert euch an.

Die andere sucht sich dafür die ersten Reihe aus, haha, nur ein 70mm Objektiv. Owei die geht aber nah ran. Bitte nicht wieder niesen, Elfriede.

Jetzt fängt sie das wischen an, weiss die bald was sie will.

Detlev du bist in der Mitte, stillhalten, der Rest kann sich bewegen.

Lavinia, sie hat dich entdeckt, du bist unsere Schönheit. Deswegen stehst du auch gleich in der ersten Reihe. Gib alles

So sie sind fertig, fahren gleich. Sagen was von Pizza… sehr gut.

Jetzt gehört das Feld uns… Musik an, Leute. Holt die Drinks.

Dancing queen… schalalala….

Fremdbeitrag: Egons Geschichte

Hallo, ich bin Egon. Ich bin ein Nachwuchssteinbock im Zoo Augsburg und geboren zu Höherem.

Sieht man oder. Ich bin stattlich und majestätisch. Und ein Bild von einem Steinbock.

Das ist der Chef hier im Zoo, seit Jahren. Rocky heisst er. Jaja er hat die grösseren Hörner, aber sonst. Naja, halt a weng altmodisch der Alte.

Ab und zu zettel ich Streit an. So probehalber… Kräftemessen… ihr wisst schon.

Ja gut Grösse ist schon ein Argument.

Ich glaub ich hau ab…

Jagt mich der Alte doch tatsächlich mehrmals um den Felsen. Mist der Alte ist noch ganz nett fit.

Ohhh der dreht komplett durch.

Bocksprünge.. da kommt der Begriff wohl her

Das gute ist, der war irgendwann so durchgedreht, er hat mich dann vergessen und ich konnte mich verstecken

Er hat dann noch weitere Runden gedreht, rauf runter… Bis er sich irgendwann beruhigt hat.

Ok, Rocky ist der Chef hier. Das hat er eindrucksvoll bewiesen. Ich gebs zu… ich kann mir von ihm noch einiges abschauen.

Das sind übrigens meine kleinen Geschwister, sind sie nicht süss.

Und das ist Mama mit dem kleinsten.

Tschüss, Euer Egon. Bis ganz bald im Augsburger Zoo.

Die Fotos hat übrigens meine Patentante Astrid gemacht, die hat mit uns beiden geschimpft nach der Aktion. Aber happy über die Bilder war sie schon. Und sie kann selber als Steinbock so ein bißchen Gezicke durchaus nachvollziehen.

Es werde Licht – in der Heimatstadt

Kaum haben die Festival of Lights Leute in Berlin alles abgebaut, haben sie in Augsburg aufgebaut.

Am Wochenende waren die Lightnights, zum dritten Mal nach 2019 und 2021 gönnt sich Augsburg drei Abende voller Licht und Spektakel.

Machen wir uns gemeinsam auf eine kleinen Rundgang. Wir beginnen am Kö.

Ein buntes Wow am Kö.

Bewegte Bilder gegenüber. Ich fand die Exaktheit des Mappings hier besonders spektakulär.

Auf der Moritzkirche wurde es wild…

Im Schaezlerpalais eher bunt.

Nein nein, Rathausplatz lassen wir erst noch aus.

Wir gehen erst zum Herrn Fugger auf seinen Platz.

Bunte Lichter an den Häusern und auf dem Boden

Ums Eck am Martin Luther Platz wurde es dynamisch.

Bunte Lichtschläuche…

Kunstnebel, Technomusik…

Der Goldschmied war a bissle verschreckt.

So jetzt aber endlich ab auf den Rathausplatz

Perlach leicht selbstironisch mit Treppen.. Haha.. wenn man innen nicht mehr hochsteigen darf, sind sie jetzt halt aussen.

Auf dem Rathaus waren zwei verschiedene Videomappings zu sehen. Ein sehr grafisches Augsburg-Thema und eines mit Teneriffa Motiven (schöne Bilder als Werbung, die Gelegenheit der Querfinanzierung hat auch Berlin genutzt)

Mir haben es die beiden Augsburg-Statement Motive am meisten angetan (welche Überraschung). Hier das goldene Saal Motiv

Bevor ich es in meiner Begeisterung vergesse. Das Eckerle Haus war auch total schön beleuchtet

Und die Menschen gleich mit.

Am Freitag hat mir der Regen noch ein paar schön Tischbatschlachen (Pfützen für nicht-Augsburger) gezaubert.

Bäckerei Wolf bietet das Schaufenster für die Würfelspiegelung

Äh. Muss ich sagen, dass das mein Lieblingsmotiv war?

Eeeeeeyyyy bleibst du da!

Und was man da alles für herrlichen Blödsinn machen kann

Scrabble

Was sagte eigentlich Gustl dazu? Als Kaiser ist er ja nicht immer begeistert was da so um ihn rum passiert.

Seht ihr ihn lächeln? Licht und viele Leute mag er einfach.

Auch wenn er keine Hauptrolle gespielt hat…

…war er doch im Spotlight

Das Buch klappt zu, drei superschöne Abende sind vorbei, viele viele Augsburger sind gekommen und haben sich verzaubern lassen.

Und ich hab 1000 neue tolle Bilder aus 6 Stunden Lightnights. Gspinnerte natürlich auch.

Und ich schließe mit meiner Lieblingsmehrfachbelichtung

Regenmode 2022

Heute gibt es einen Überblick über die Regenmode und insbesondere die Schirmmode des Jahres 2022.

Jaja auch im Jahrhundertsommer hats geregnet. Also am Samstag.

Tourigruppen bieten erste Anhaltspunkte über die Regenmode 2022.

Hier meine ganz persönliche Top3 der Schirme

Platz 1: Modell Palme

Platz 2 : Modell Blümchen

Platz 3: Modell München

Ausser Konkurrenz, weil zu häufig: Modell Rainbow 🌈

Auffällig durchaus auch die roten Schirme.

Es gibt aber auch bei den Schirmlosen Interessantes zu sehen:

Typ1 : Mit dem Hintergrund verschmelzen

Typ 2: Ne Partnerlook ist doof, das machen wir nicht

So und was ist euer individueller Favorit?

Kanu WM – when dreams come true

5 Tage im August 2022, in denen Träume wahr wurden.

  1. Traum: die ganze Stadt Augsburg träumt von einem Sportereignis auf Weltniveau ✅

Eröffnungsfeier auf dem Rathausplatz

Volles Haus am Finalwochenende, gigantische und faire Stimmung an allen Tagen.

Und es war ja echt knapp, dass die WM stattfinden konnte. Die Trockenheit hatte zur Folge, dass nicht genug Wasser im Lech war. Durch dieses kleine provisorische Wehr wurde dann aber die WM gesichert.

Maskottchen Gustl (ein Biber) war auch begeistert vom tollen Sommer-Wetter, soviel Wolken wie hier gab es selten.

2. Traum: Medaillen für deutsche und vorallem Augsburger Sportler ✅✅

Am ersten Tag ging es los, mit den Teamwettbewerben in Kajak und Canadier. 2 Gold, eine Silbermedaille.

die Goldmädels im Kajak
Gold auch für die Herren im Kajak
Silber für die Mädels im Canadier

Am Samstag gings dann weiter mit den Einzelfinals im Kajak.

Gold und Bronze im Einer Kajak Frauen
da haben Ricarda Funk und Elena Lilik gut lachen

am Sonntag waren dann die Canadier Finals

Gold für Andrea Herzog

und dann das absolute Highlight. Herren Finals Canadier mit Sideris Tasiadis, Augsburger, Publikumsliebling und Favorit

Gold und Silber für die Herren
Milou der Hund mit Akkreditierung

3. Traum: Ich als akkredierte Fotografin an der Kanu WM ✅✅✅

und ich konnte mich austoben… fotografisch… 5 Tage lang

Herrlich wars… aber das sieht man den Fotos eh an.

Vorbereitung ist alles

Ende Juli ist Kanu WM in Augsburg, 50 Jahre nach der Einweihung der Strecke zu den Olympischen Spielen 1972.

Ein echtes Grossereignis.. und gestern war die internationale Generalprobe. Für Sportler und für Fotografen.

Also nichts wie hin und kundschaften: Wo sind die richtigen Spots und mit welchen Einstellungen geh ich an die Geschichte ran.

Gleichzeitig haben wir uns den neuen Wettbewerb angeschaut, das Extreme Kayak Slalom Rennen. Andere Tore, andere Regeln, kürzere Strecke, durchaus spektakulär.

Und sportlich und zum Zugucken das Highlight: Die Eskimorollen-Zone.

Und dann die grosse Frage wie geh ich an die Geschichte ran…

Kurze Belichtungszeiten und die Spritzer einfrieren oder…

… eher längere Belichtungszeiten und Mitzieher bzw. Abstraktion

Was findet ihr besser.. bzw. gibt es hier überhaupt ein besser? Eigentlich zwei komplett unterschiedliche Stile, also wir lassen den Vergleich.

Nachdem das mein Lieblingsbild ist… wisst ihr eh Bescheid.

Abseits vom Rennen gab es auch tolle Dinge zu sehen..

WASSSSSER in Bewegung! Herrlich…

Und frisch renoviert

Hach jetzt freu ich mich noch mehr auf die Kanu WM… nach dem Erlebnis kribbelts…

New in Town: Der Fuggerpavillon

Sobald ich den schlaflosen Flug von NYC überstanden hatte, bin ich letzte Woche sofort rauf an den Rathausplatz.

Gibt es da doch was Neues, Spannendes zu sehen. Und zu erleben.

So, was habt ihr für Assoziationen beim Tor und bei den Fenstern? Sieht aus wie????

Der Gustl weiss es.. Sieht aus wie die Fuggerei!

Die Fuggerei holt einen Teil der 500 Jahr Feier nach, die letztes Jahr nicht möglich war. Mit einem tollen Pavillon auf dem Rathausplatz

Und das Ding schwebt. Also es sieht so aus.

Und man kann rein und aus 3m Höhe raus gucken

Die Liegestühle laden ein, das eine oder andere Erfrischungsgetränk, gern auch in oranger Farbe zu sich zu nehmen.

Abends wird beleuchtet

Leider ist es nicht für die Ewigkeit, am 12. Juni kommt es wieder weg.

Aber bis dahin tob ich mich noch ein bißchen aus… fotografisch… und trink noch den einen oder anderen Spritz im Liegestuhl.

Und dann kam er doch noch…

Am 2. April hat er nochmal vorbeigeschaut… der Winter

Und das mit Wummmms…

Von seiner schönsten Seite zeigt er sich nochmal

Nicht jeder findets gut. Herkules ist kein Schnee-Fan.

Ich schon…

Und wenn man ganz leise ist… und er gut drauf ist … dann….

… tanzt der Kaiser im Schnee

Und zum Abschluss schwebt er zum Frühstück…

Lieber Winter… danke dass du nochmal da warst… aber jetzt ist es gut… jetzt will ich bitte Frühling.. Sonne…

Ausstellung „Zusammen in Vielfalt“ in der vhs Augsburg

Ja ich hab schon wieder eine Ausstellung, weil das macht sooooo Spass. Bilder gross ausdrucken, aufhängen, selbst bewundern und dann das Beste… Rückmeldung von Freunden, Bekannten, Fremden. Herrlich.

Die aktuelle Ausstellung enthält im ersten Stock Bilder des Akademie Jahrgangs 2019/20 und im zweiten Stock des Akademie Jahrgangs 2021/22, dem ich angehöre.

Wir stellen eine Werkschau aus, sprich das an dem wir gerade arbeiten, was uns gerade beschäftigt.

Hier meine Bilder, aber natürlich sind auch die der Anderen sehr sehenswert…

Die beiden Bilder heissen „Bellavista Batschlach“

(Ja klaro muss bei mir Batschlachfotografie dabei sein.)

Und dann hab ich noch was für mich eher untypisches, weil in der Akademie geht man auch mal raus aus der Batschlach, sprich raus aus der Komfortzone und rein in…

Vier schwarzweisse Bilder mit dem Titel „Willkommen“

Und dann gibts noch eine Serie, bei der jeder von uns ein Bild beigesteuert hat zum Thema Wabi Sabi, einer japanischen Kunstform, bei der das Unvollkommene und Vergängliche sehr reduziert dargestellt wird.

Aber schaut sie euch selber an, auf Wunsch gibts eine persönliche Führung der Künstlerin.. Einfach melden

Halbe Stunde Winter – live dabei

Montag 6:00, ich schlapp hinauf in die Stadt. Hmmm mal gucken was sich heut so fotografisch ergibt… Ach schau an, es graupelt leicht. Sinniere… ob das diesen Winter noch was wird mit dem Schnee?

Huch das Graupelzeugs wird feiner und bleibt liegen.

Ich kanns kaum fassen, es schneit wie verrückt. Herrlich!

Unberührter Schnee im Laternenlicht.

Ich überlege jeden Schritt nicht dass ich mir selber Spuren mache.

Kommt auch in schwarzweiss hervorragend.

Herkules mit Lieblingsbank muss auch besucht werden.

Der arme Kerl ist fast ganz weiss. Es hat inzwischen aufgehört zu schneien und die Räumkommandos rücken an. Nein, das ist eine Strassenbahn.

Es gibt immer mehr Spuren im Schnee.

Sehr schön dass die Schneeräumer der Stadt am Rathausplatz schöne Linien ziehen.

Ich schlappe beglückt runter und freu mich… 30 min Schnee… ich war dabei.