Der Segen mit dem Regen

Ein Bericht vom Batschlachkurs „Ab in die Pfütze“ am 23.April – Achtung Werbung… weil den Kurs gibts bald wieder

Sonntag 7:00 es regnet leicht.

Eigentlich ist Regen gut für Pfützen, aber halt nicht in Pfützen, weil die Wasseroberfläche dann zu unruhig ist für Spiegelungen.

Egal, nach der Vorstellungsrunde im Trockenen unter dem Rathausportal gehen wir regendicht eingemummelt zu den ersten Pfützen. Es gibt wunderbare „Tisch-Batschlachen“ und ich erkläre die Theorie. Erste Versuche gelingen und mißlingen. Ganz normal.

Als der Regen stärker wird, stellen wir uns halt kurz unter und versuchen aus der Passage raus die Pfützen zu nutzen.

Bald wird der Regen wieder leichter und wir stellen fest, dass leichter Regen auf den Tischen am Fuggerplatz sogar ideal ist, weil das Wasser so stehenbleibt und nicht so schnell abläuft. Tolle Bilder entstehen.

Die größte Herausforderung ist, dass wir uns nicht gegenseitig im Bild sind. Wobei auch das lustige Motive ergibt.

Beim nächsten stärkeren Schauer gehen wir in die Kaffeepause. Nachdem die Kameras abgetrocknet sind, stärken wir uns bei Kaffee und Butterbreze.

Und siehe da, der Regen hört auf, die Sonne kommt raus. Jetzt ist die beste Zeit für den Pfützenfotograf. Wir laufen die Topspots ab: Königsplatz, Moritzplatz, wieder zum Rathausplatz. Die ersten Touristengruppen kommen raus und wir sind froh, dass wir so früh angefangen haben, noch ganz ohne Leute.

An der Pfütze am Augustusbrunnen stossen wir auf Unverständnis des Stadtführers. Was wir denn da machen würden. Aha Pfützen. Man sieht wie er sich denkt, die spinnen aber gewaltig. Einige Touristen der Gruppe schauen neugierig auf unsere Displays und erkennen. Gleich werden Handys gezückt und auch in die Pfütze gezielt.

Danke an die sehr wasserfeste und unerschrockene Gruppe, die mit mir dem Regen getrotzt hat.

Klaro: Der Batschlachkurs findet auch bei schönem Wetter statt, dann wird ein bisschen mit Wasserflaschen nachgeholfen.

Die Tierwelt der Ostsee – aus dem Winterschlaf zurück.

Etliche Tiere ziehen im Winter in wärmere Gefilde. Wenn es kalendarisch wärmer wird, kommen sie wieder in ihre Sommerdomizile.

Ja wir sprechen von der Gattung der Strandkörbe. Lateinisch Korbus Beachus.

Nach dem Wind ausgerichtet stellen sie sich auf.

Es gibt verschiedene Gattungen von Strandkörben, die sich anhand ihrer Rückenpanzer und

der Färbung der Haare unterscheiden.

Selten trifft man den Strandkorb allein an. Er ist ein Rudeltier.

Meist sind die Strandkörbe sehr ordentlich gereiht, es gibt aber wie in jeder Gattung Ausnahmen.

Auch hier gibt es Streitereien und man dreht sich mal genervt den Rücken zu.

Aber wenn Bedrohungen von aussen kommen, steht man zusammen.

Die Strandkörbe sind eine eingeschworene Clique, man hört von wilden Parties.

Sobald sich die Strandkörbe an ihrem Sommerstandort eingelebt haben, werden sie von Menschen als Nutztier zum Windschutz verwendet. Aktuell ist noch Schonzeit bis zum sog. Anbaden.

Die Tierwelt der Ostsee – da isser, da isser

In der Tagesschau wars am Sonntag vor ich losgefahren bin, ein kurzer Schnipsel. Delfin in Travemünde gesichtet.

Ach, dachte ich, schade. Der ist dann ja längst wieder weg.

Am Dienstag sass ich dann im Cafe und eine Oma am Fenster schreit.. Da isser, da isser… Alle stürmen ans Fenster.

Ich seh ihn später springen, erwisch ihn aber nicht. Zu weit weg, zu schnell. Aber wow, was für ein tolles Tier.

Am abend geh ich an der Trave Abendessen. Ich sitze bei meinem Schollenfilet, eine am Fenster schreit. Da isser, da isser. Alle stürmen ans Fenster. Ich denke mir, ja ist gut. Ich ess jetzt erstmal fertig.

Und Tatsache, als ich nach dem Essen raus bin, war die Show noch voll am Laufen.

Irre, wie der hüpft und springt und unterschiedliche Bewegungen macht.

Die nächsten Tage sieht man immer mal wieder eine Rücken- oder Schwanzflosse.

Man erzählt sich, dass der Delfin aus Dänemark kommt. Ein Fernsehteam aus Dänemark wird gesichtet, ein Däne fährt mit dem Standup Paddle rum und wird vom Delfin umkreist. Man kennt sich also wohl wirklich.

Der Delfin macht immer die selben Kreise in der Trave.

Er ist DAS Stadtgespräch. Sobald mehr als 3 Leute irgendwo stehen oder einer mit einer Kamera aufs Wasser schaut „Haben Sie ihn heute schon gesehen?“

Mittwoch-Freitag seh ich immer mal wieder die Flosse, springen seh ich ihn nicht.

Am Wochenende als ich schon weg bin, ist das Internet voll mit neuen Fotos. Und die Uferpromenade der Trave schwarz von Menschen. Und Delle (so wurde er inzwischen getauft) springt und hüpft. Zuschauer mag er schon arg.. auch wenn Wikipedia sagt, dass das Springen andere Gründe hat (Fischschwärme zusammentreiben), na Menschen treibt er auch zusammen.

Und macht irgendwie glücklich beim Zugucken.

Die Tierwelt der Ostsee – Möwen in offzieller Funktion

Es gibt an der Ostsee soviele verschiedene Tiere.. aber die Möwen stechen heraus. Sie haben meist eine offzielle Funktion.

Arbeiten zum Beispiel beim Zoll.

Oder als Fischereiaufsicht.

Bei Sportvereinen

Viele sind auch gut getarnt in überwachender Funktion

Beim Leuchtfeuer sind mehrere eingeteilt.

Das Gewerbeaufsichtsamt beschäftigt hier auch Möwen zur Qualitätskontrolle

Die Hafeneinfahrt muss überprüft werden.

Immer bereit um kurzfristig einen Einsatz zu fliegen.

Wie hier als eine Gruppe Schwäne eindringen wollte in das Hoheitsgebiet der Möwen. Wurden aber sofort dingfest genommen.

Weil Tag und Nacht… wachen Möwen über uns.

Danke Möwe. Dank dir fühl ich mich sicher.

Route Industriekultur – der rostige Abschluss

„Wenns stinkt und kracht, wird Stahl gemacht“

Abschluss unserer genialen Ruhrgebietstour war die Henrichshütte in Hattingen

„Die Henrichshütte war spezialisiert auf die Herstellung von hochqualitativen Einzelstücken. So gehörten zunächst Dampfkessel, später dann Radsätze(auch für den ICE), Bauteile für Arianeraketen und Castorbehälter zur Produktpalette. Auch der Reaktordruckbehälter des ersten bundesdeutschen Kernkraftwerkes kam aus den Hallen der Henrichshütte. Wegen der hohen Qualität, die man dort erreichen konnte, wählte der amerikanische Künstler Richard Serra die Henrichshütte zur Produktionsstätte seiner zahlreichen Stahlplastiken.“ (Wikipedia)

Ich mag Serras Kunstwerke sehr, auch gerade wegen der schönen Rostigkeit

Sehr eindrucksvolle Darstellung der Arbeit am Hochofen. Sollte sich jeder anschauen, der im Büro rumjammert wie sehr er gestresst ist und ausgebeutet wird. Nur mal so als Gedankenspiel, ob die Arbeit am Hochofen besser gewesen wäre.

Ein passender und würdiger Abschluss für diese Wahnsinnsreise.

Wir hatten Zechen und Hütten, Kunst und Wissenschaft, alte und neue Architektur, Autobahnen mitten in der Stadt und sehr spezielle Auffahrten, historische Wohngegenden und rostige Industrieanlagen, Sonne und Kälte, Currywurst und Pils, tolle Eindrücke von einer herzlichen Gegend und ganz viel Spass!

Bochum kannte ich bisher nur daher… und herrjeh wie treffend:

Tief im Westen
Wo die Sonne verstaubt
Ist es besser
Viel besser, als man glaubt
Tief im Westen
Tief im Westen

Du bist keine Schönheit
Vor Arbeit ganz grau
Du liebst dich ohne Schminke
Bist ’ne ehrliche Haut
Leider total verbaut
Aber gerade das macht dich aus

Du hast ’n Pulsschlag aus Stahl
Man hört ihn laut in der Nacht
Du bist einfach zu bescheiden
Dein Grubengold
Hat uns wieder hochgeholt
Du Blume im Revier

Bochum, ich komm‘ aus dir
Bochum, ich häng‘ an dir
Oh, Glück auf, Bochum

(Herbert Grönemeyer, Bochum)

https://open.spotify.com/track/5bvy6LcrzT7wE5tKUbxFM1?si=q5e0NpZbQ1GdFxnWJYCJ_g&context=spotify%3Asearch%3Abochum&dd=1

Danke Heinz! Ich freu mich auf „Ruhrgebiet Reloaded“ dann mit allen Orten bei denen du diesmal gesagt hast „ Das ist auch spannend, schaffen wir aber nicht…“

Danke auch der unermüdlich begeisterten Crew!

Route Industriekultur – Duisburgs Tierwelt

Wie ihr wollt keine Tierbilder und erst recht kein Gänsekinder sehen?

Tiger? Schildkröten? Auch nicht? Tja da müsst ihr jetzt durch.

Darf ich vorstellen: Tiger and Turtle – begehbare Haldenkunst.

Fotografisch ein totales Highlight. Aus den bekannten Gründen gibt es von mir „nur“ Bodensicht. Lochblech brauch ich weiterhin nicht und das Ding schwankt auch noch leicht. Nene.

Das ganze vor einer spannenden Kulisse des noch aktiven Hüttenwerks Krupp Mannesmann, ja klar, die Welt braucht weiterhin Stahl. Und sei es für so (mist mir gehen die Superlative aus) faszinierende Kunstwerke.

Der Name Tiger und Turtle ist einfach nur cool, sobald man die Erklärung liest, ist es nicht mehr so cool. Daher: Einfach nicht fragen.

Hier jetzt einfach alle Superlative einsetzen, die ihr kennt…

Route Industriekultur – Essen und nochmal Duisburg

Unesco Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen

Treppenhausspielereien, ja nicht alles ist genauso zu sehen

Gross, nein Riesig, Ausgezeichnet, Geschützt.. und doch nur Nummer 2 in meiner persönlichen Zechenrangliste. Sorry Zeche Zollverein.. aber hinter der A40.. im westfälischen… ist eine Zeche die ist tausendmal schöner als ihr…

Dann gings wieder nach Duisburg. Ich muss gestehen, ich habe nicht gedacht, dass Duisburg solche Schätze hat.

Die Küppersmühle am Innenhafen, ein Museum für Moderne Kunst in einem gigantischen Gebäude, sensationell umgebaut und ergänzt für die Museumsnutzung.

Zwei geniale Treppenhäuser

Aber das sensationellste kommt erst noch (und die Kunst lassen wir jetzt mal komplett ausser Acht).

Die alten Silos für Getreide wurden aufgeschnitten und zu einem Durchgang zwischen altem Bau und Erweiterungsbau gemacht. Da krieg ich echt die Klappe vor lauter Staunen nicht mehr zu.

Hier sieht man ganz links das eine neue Treppenhaus, in der Mitte den alten Bau, dann die weissen Silos und den modernen Bau rechts.

Die Duisburger Tierwelt bekommt einen eigenen Blog.

Route Industriekultur – Dortmund

Ja ich gebs zu, ich mags sauber und aufgeräumt. Daher war die Museumsanlage der Zeche Zollern in Dortmund für mich ein absolutes Highlight.

„Die Zeche Zollern ist ein stillgelegtes Steinkohlebergwerk im Nordwesten der Stadt Dortmund. Die Schachtanlage Zollern 2/4 entstand zwischen 1898 und 1904 als Musterzeche. Die Architektur und die Technik des Bergwerks sollten wirtschaftliche Potenz und Modernität zum Ausdruck bringen.“ (Wikipedia)

Auf der Anlage gibts sehr viel zu sehen. Höhepunkt ist die Maschinenhalle im Jugendstil.

In der Maschinenhalle waren u.a. die Antriebsmaschinen für die Fördertürme

Die Halle ist ein Schlaraffenland für gspinnerte Fotografen

Fenster und Licht… herrlich!

Es gibt auch noch tolle Treppenhäuser (mit total unauffälligen Schildern)

Sorry aber das gut gemachte Museum geht a bissle unter. Hier Impressionen aus der Kaue.

Und dann war da natürlich noch…

Route Industriekultur – Gelsenkirchen und Duisburg

Jetzt hab ichs in der Überschrift schon verraten, eigentlich wollte ich raten lassen, wo wir als nächstes waren. Weil.. sehr offensichtlich an jeder Ecke

Flöz Sonnenschein.. eine Arbeitersiedlung in Gelsenkirchen

Wissenschaftspark Gelsenkirchen mit zwei tollen Fotoausstellungen

Und einem klasse Gebäude mit dem schrägen Fenster/Dach

Kleiner Abstecher zur Zeche Consol, weil man hier noch eine besondere Perspektive hat.

Danach gings über die Autobahn an Oberhausen vorbei nach Duisburg.

Landschaftspark Duisburg Nord, ein ehemaliges Stahlwerk.

„Das frühere Werk wurde 1901 von der damaligen „Rheinische Stahlwerke zu Meiderich bei Ruhrort“, später eine Tochter der Thyssen-Gruppe, gegründet. Die insgesamt fünf Hochöfen produzierten in ihren 84 Jahren 37 Millionen Tonnen Spezialroheisen – in der Regel als Vorprodukt für die Weiterverarbeitung in den Thyssen’schen Stahlwerken“ (Wikipedia)

Details gibts auch in rund.

Die Anlage ist riesig, schwer auf einen Blick zu erfassen.

Hier ein paar Impressionen.

Alles sehr eindrucksvoll!

Route Industriekultur – Bochum

Tag 1 einer spannenden Foto-Reise. Eine Reise in ein unbekanntes Land, eine Reise in die Geschichte einer Region.

Route Industriekultur durch das Ruhrgebiet.

Unser Standort ist Bochum und da gings los.

Die Siedlung Stahlhausen (der Name ist Programm) war ein Wohngebiet für Arbeiter in der angrenzenden Stahlfabrik. Einige Häuser aus 1870 sind noch erhalten, einiges nach der Kriegszerstörung im typischen 50er Jahre Stil wieder aufgebaut. Direkt neben der Siedlung sind auch heute noch Stahlwerke.

Direkt daneben der Westpark mit der Jahrhunderthalle.

„Das Grundgerüst der Parkgestaltung bilden die Hinterlassenschaften der industriellen Nutzung des Standortes, die auf die Ansiedlung der Mayerschen Gußstahlfabrik an der Alleestraße im Jahre 1842 zurückgeht. Hier wurden 160 Jahre lang Stahlprodukte von der Kirchenglocke über die Kanonenproduktion bis zum ICE-Radreifen hergestellt. 1968 wurden die Hochöfen stillgelegt und 1985 das Stahlwerk.“ (Wikipedia)

Die Jahrhunderthalle ist ein Veranstaltungsraum, dessen historischer Kern sich hinter der modernen Glasfassade versteckt.

Fotografisch spannend wirds dann hinter der Halle beim Wasserturm des früheren Stahlwerks.

Rohre lackiert oder verrostet, Strukturen, Formen, Schatten. Herrlich.

Der angrenzende Park ist heute ein Naherholungsgebiet .

Der erste Tag war schon mal genial und sehr sehr eindrucksvoll.

Stay tuned für Gelsenkirchen, Duisburg, Essen, Dortmund….

Es werde Licht – in der Heimatstadt

Kaum haben die Festival of Lights Leute in Berlin alles abgebaut, haben sie in Augsburg aufgebaut.

Am Wochenende waren die Lightnights, zum dritten Mal nach 2019 und 2021 gönnt sich Augsburg drei Abende voller Licht und Spektakel.

Machen wir uns gemeinsam auf eine kleinen Rundgang. Wir beginnen am Kö.

Ein buntes Wow am Kö.

Bewegte Bilder gegenüber. Ich fand die Exaktheit des Mappings hier besonders spektakulär.

Auf der Moritzkirche wurde es wild…

Im Schaezlerpalais eher bunt.

Nein nein, Rathausplatz lassen wir erst noch aus.

Wir gehen erst zum Herrn Fugger auf seinen Platz.

Bunte Lichter an den Häusern und auf dem Boden

Ums Eck am Martin Luther Platz wurde es dynamisch.

Bunte Lichtschläuche…

Kunstnebel, Technomusik…

Der Goldschmied war a bissle verschreckt.

So jetzt aber endlich ab auf den Rathausplatz

Perlach leicht selbstironisch mit Treppen.. Haha.. wenn man innen nicht mehr hochsteigen darf, sind sie jetzt halt aussen.

Auf dem Rathaus waren zwei verschiedene Videomappings zu sehen. Ein sehr grafisches Augsburg-Thema und eines mit Teneriffa Motiven (schöne Bilder als Werbung, die Gelegenheit der Querfinanzierung hat auch Berlin genutzt)

Mir haben es die beiden Augsburg-Statement Motive am meisten angetan (welche Überraschung). Hier das goldene Saal Motiv

Bevor ich es in meiner Begeisterung vergesse. Das Eckerle Haus war auch total schön beleuchtet

Und die Menschen gleich mit.

Am Freitag hat mir der Regen noch ein paar schön Tischbatschlachen (Pfützen für nicht-Augsburger) gezaubert.

Bäckerei Wolf bietet das Schaufenster für die Würfelspiegelung

Äh. Muss ich sagen, dass das mein Lieblingsmotiv war?

Eeeeeeyyyy bleibst du da!

Und was man da alles für herrlichen Blödsinn machen kann

Scrabble

Was sagte eigentlich Gustl dazu? Als Kaiser ist er ja nicht immer begeistert was da so um ihn rum passiert.

Seht ihr ihn lächeln? Licht und viele Leute mag er einfach.

Auch wenn er keine Hauptrolle gespielt hat…

…war er doch im Spotlight

Das Buch klappt zu, drei superschöne Abende sind vorbei, viele viele Augsburger sind gekommen und haben sich verzaubern lassen.

Und ich hab 1000 neue tolle Bilder aus 6 Stunden Lightnights. Gspinnerte natürlich auch.

Und ich schließe mit meiner Lieblingsmehrfachbelichtung

Es werde Licht – in der Hauptstadt

Visions of our Future. Das war das diesjährige Motto des Festival of Lights in Berlin.

Weniger Standorte, viel energiesparende LED-Beleuchtung und ein paar besondere Lichtskulpturen. Jedes Jahr erfindet sich das Festival ein bißchen neu.

Aber erstmal das Brandenburger Tor, wie immer das Highlight

Und das ganze Wochenende hat der Vollmond begleitet.

Immer beeindruckend zum Zusehen, aber fotografisch wenig ergiebig. Videomapping auf dem Fernsehturm

Besonders gut gefallen haben mir die Lichtskulpturen.. ob hier leuchtend…

… Oder Draht durch Schwarzlicht zum Leuchten und Leben gebracht.

Flatter

Soooo süss… Und die Maus sieht auch bei Tag gut aus

Am Lustgarten flogen Fantasiefiguren rum

Leuchtschwäne (die total spooky ruckartig den Kopf drehen)

Die Schnecke war überlebensgross und hat sich glücklicherweise nicht bewegt.

Die Drei gut beleuchtet auf der Parkbank.

Wie immer mein Fazit. Geniale Lichtshows! Tolle Ideen der Videokünstler und die Skulpturen waren genial. Mehr davon!

Regenmode 2022

Heute gibt es einen Überblick über die Regenmode und insbesondere die Schirmmode des Jahres 2022.

Jaja auch im Jahrhundertsommer hats geregnet. Also am Samstag.

Tourigruppen bieten erste Anhaltspunkte über die Regenmode 2022.

Hier meine ganz persönliche Top3 der Schirme

Platz 1: Modell Palme

Platz 2 : Modell Blümchen

Platz 3: Modell München

Ausser Konkurrenz, weil zu häufig: Modell Rainbow 🌈

Auffällig durchaus auch die roten Schirme.

Es gibt aber auch bei den Schirmlosen Interessantes zu sehen:

Typ1 : Mit dem Hintergrund verschmelzen

Typ 2: Ne Partnerlook ist doof, das machen wir nicht

So und was ist euer individueller Favorit?

Kanu WM – when dreams come true

5 Tage im August 2022, in denen Träume wahr wurden.

  1. Traum: die ganze Stadt Augsburg träumt von einem Sportereignis auf Weltniveau ✅

Eröffnungsfeier auf dem Rathausplatz

Volles Haus am Finalwochenende, gigantische und faire Stimmung an allen Tagen.

Und es war ja echt knapp, dass die WM stattfinden konnte. Die Trockenheit hatte zur Folge, dass nicht genug Wasser im Lech war. Durch dieses kleine provisorische Wehr wurde dann aber die WM gesichert.

Maskottchen Gustl (ein Biber) war auch begeistert vom tollen Sommer-Wetter, soviel Wolken wie hier gab es selten.

2. Traum: Medaillen für deutsche und vorallem Augsburger Sportler ✅✅

Am ersten Tag ging es los, mit den Teamwettbewerben in Kajak und Canadier. 2 Gold, eine Silbermedaille.

die Goldmädels im Kajak
Gold auch für die Herren im Kajak
Silber für die Mädels im Canadier

Am Samstag gings dann weiter mit den Einzelfinals im Kajak.

Gold und Bronze im Einer Kajak Frauen
da haben Ricarda Funk und Elena Lilik gut lachen

am Sonntag waren dann die Canadier Finals

Gold für Andrea Herzog

und dann das absolute Highlight. Herren Finals Canadier mit Sideris Tasiadis, Augsburger, Publikumsliebling und Favorit

Gold und Silber für die Herren
Milou der Hund mit Akkreditierung

3. Traum: Ich als akkredierte Fotografin an der Kanu WM ✅✅✅

und ich konnte mich austoben… fotografisch… 5 Tage lang

Herrlich wars… aber das sieht man den Fotos eh an.

Die Tierwelt Helgolands

Wie das gibts doch überall… OK… ertappt… hihi…

Aber Hummer? Den gibts nicht überall. Hier frisch gefangen.

Das sind Knieper, die Spezialität auf Helgoland. Das sind die Scheren des Taschenkrebses. Sehr lecker, aber arg viel ist nicht dran.

Dann gabs noch die WM im Synchron am Strand rumlaufen oder stehen. Sind zwei getrennte Disziplinen.

Hier und da badet jemand.

Oder rollt am Strand rum..

Jaaaaa auf der Düne gibts Seehunde und Kegelrobben.

Süss der Kleine… aber die Zähne.. huch..

Natürlich gibts meine Lieblinge.. die Möwen.. Die sind hier auf den Fang von Matjesfilet direkt aus Brötchen raus spezialisiert.

Auf bzw. an den Felsen sitzen die Lummen. Fotografisch eher unspektakulär die Tierchen… weil da gabs spektakuläreres…

Nein nicht du… auch wenn ihr das gern mal glaubt, dass ihr DIE Hauptattraktion seid.

1 Woche auf der Insel

70km bis zum Festland… deutsches Seegebiet in der Nordsee, Zoll und MwSt frei.. roter Felsen.. na wisst ihr Bescheid?

Aber die lange Anna, die habt ihr jetzt erkannt?

Jetzt ist aber alles klar, ich war 1 Woche auf Deutschlands Hochseeinsel Helgoland.

Keine Autos, keine Fahrradfahrer, viel Fisch, viel Meer

Sand auf der Düne, Felsklippen im Oberland

Die bunten Hummerbuden im Hafen sind ein Hingucker

Und Wasser Wasser Wasser

Die Düne, die kleine Nachbarinsel

Und was ich da wollte…. Siehe nächster Post…

Basstölpelhintern

Abstrakte Naturfotografie … so der Titel des Workshops wegen dem ich auf Helgoland war.

Hauptfotomotiv sind die tausende von Basstölpel die teilweise in Armeslänge auf den Felsen sitzen und brüten. Ein irres Geschrei, ein heftiger Geruch, an beides gewöhnt man sich mit der Zeit.

Hübsche Tiere, elegant, anmutig.

Echt gross und sehr vielseitig gemustert. Hängt vom Alter ab. Sie beginnen als weisses Wollknäuel, werden dann ganz dunkel und in den ersten vier Jahren ihres Lebens werden sie immer Heller…

DIESE Augen

Gut hier und da sitzt die Frisur nicht so. Blöder Wind

Und dann gehts in die Luft

Schwebend… Leicht… Elegant..

Im Segelflug

Es kann auch mal hektischer werden.

Flatterflatter, sieht das nicht süss aus. Kein Jungtier.. einfach Bewegung.

Aber wenns an den Landeanflug geht, dann … wirds klasse. Meine Lieblingsphase

Landeklappen ausfahren.

Und Pflatsch Landung. Nicht gaaaanz so elegant… Aber ich find diese Hintern einfach sensationell.. So jetzt wisst ihr auch endlich wo der Titel herkommt.

Fotogen sind die Kerlchen ohne Ende. Und sie wissen es richtig zu posen.

Ich war bei Elphi

Ich weiss gar nicht warum ich sage „Ich fahre nach Hamburg“, weil eigentlich fahre ich zu Elphi. 90% aller Fotos die ich gemacht habe, sind eh von ihr/mit ihr/wegen ihr.

Und so starten wir auch gleich mit dem Overflow… Alles nur 1 Foto… aber dann gings mit mir durch.

Gut, ich sags gleich… Es ging nur mit mir durch…

Da ist eine Batschlach noch das harmloseste

Oder von oben aus dem 20. Stock des Hotels und vom Turm von Nikolai aus.

Wir haben sie diesmal auch schwebend.

Und als Würfel

Innen war auch einiges seltsam.

Und wie immer… das Lieblingsbild.

Hach das ding ist einfach so …. (Hier beliebiges Begeisterungsadjektiv einfügen)

Vorbereitung ist alles

Ende Juli ist Kanu WM in Augsburg, 50 Jahre nach der Einweihung der Strecke zu den Olympischen Spielen 1972.

Ein echtes Grossereignis.. und gestern war die internationale Generalprobe. Für Sportler und für Fotografen.

Also nichts wie hin und kundschaften: Wo sind die richtigen Spots und mit welchen Einstellungen geh ich an die Geschichte ran.

Gleichzeitig haben wir uns den neuen Wettbewerb angeschaut, das Extreme Kayak Slalom Rennen. Andere Tore, andere Regeln, kürzere Strecke, durchaus spektakulär.

Und sportlich und zum Zugucken das Highlight: Die Eskimorollen-Zone.

Und dann die grosse Frage wie geh ich an die Geschichte ran…

Kurze Belichtungszeiten und die Spritzer einfrieren oder…

… eher längere Belichtungszeiten und Mitzieher bzw. Abstraktion

Was findet ihr besser.. bzw. gibt es hier überhaupt ein besser? Eigentlich zwei komplett unterschiedliche Stile, also wir lassen den Vergleich.

Nachdem das mein Lieblingsbild ist… wisst ihr eh Bescheid.

Abseits vom Rennen gab es auch tolle Dinge zu sehen..

WASSSSSER in Bewegung! Herrlich…

Und frisch renoviert

Hach jetzt freu ich mich noch mehr auf die Kanu WM… nach dem Erlebnis kribbelts…